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10.07.2013 | Management + Führung | Im Fokus | Onlineartikel

Was Digitalisierung und Globalisierung bewirken

Arbeit ist ein fundamentaler Bestandteil menschlicher Existenz. Die Springer-Autoren André Papmehl und Hans J. Tümmers beschreiben wie die Digitalisierung und die Globalisierung die Rahmenbedingungen der Arbeitswelt im 21. Jahrhundert ändern.

Seit einigen Jahrzehnten erleben wir einen tiefgreifenden Wandel der Rahmenbedingungen der Arbeitswelt, welcher vor allem durch zwei Schlagworte geprägt wird: Globalisierung und Digitalisierung. Beide bedingen sich, denn ohne die Digitalisierung der Information als Voraussetzung für das Internet, wäre die Globalisierung im Unternehmensbereich kaum denkbar. Hinzu kommen technologische Veränderungen, die unmittelbar die Arbeitswelt verändern und neue Formen der Arbeitsorganisation schaffen.

Positive Veränderungen am Arbeitsmarkt wurden auch durch eine Anzahl negative Auswirkungen erkauft wie der Zunahme des Niedriglohnsektors. Die Zahl der Zeitarbeitsverträge stieg seither von 3 auf 8 Millionen an und betrifft bereits 25 Prozent der Arbeitsverhältnisse. Die Einkommensschere zwischen Arm und Reich öffnete sich immer mehr.

Wenn der Staat Firmen sponsert

Die berufliche Tätigkeit muss es ermöglichen, davon seinen Lebensunterhalt sowie den der Familie zu bestreiten. Sie muss später auch den Bezug einer Rente ermöglichen, welche einen angemessenen Lebensabend ermöglicht und vor Altersarmut schützt. Ein solches Mindesteinkommen muss gesetzlich garantiert werden, sofern die Tarifpartner in einzelnen Branchen zu keiner Lösung finden.

Der aktuelle Zustand, dass rund 1,4 Millionen Arbeitnehmern „aufstocken“ müssen, ist schnellstens zu ändern: Denn es kann und darf nicht sein, dass der Staat sozusagen Firmen „sponsert“, welche Ihren Beschäftigten geradezu unmoralisch niedrige Löhne zahlen.

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