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26.11.2012 | Management + Führung | Im Fokus | Onlineartikel

Wie Sie mit geistigem Eigentum umgehen sollten

Die Bedeutung des geistigen Eigentums für die Unternehmen nimmt laufend zu. Die richtige Handhabung der Ressource IP trägt dazu bei, die Wettbewerbsstärke des Unternehmens zu vergrößern und seinen Wert zu steigern, schreibt der Autor und IP-Experte Axel Mittelstaedt in einem Gastbeitrag.

"Haben Sie geistiges Eigentum (Patente, Marken, Design & Co.)?“ Meine an Unternehmen gestellte Frage ist noch nie verneint worden! „Und wie gehen Sie damit um?“ Größere Unternehmen geben dazu Antworten, die nicht selten Problembewusstsein und sogar Detailkenntnis verraten, aber auch oft Mängel erkennen lassen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) glänzen da nicht selten mit Achselzucken. Dabei sollte inzwischen Allgemeingut geworden sein, dass die Bedeutung des geistigen Eigentums für die Wirtschaft laufend zugenommen hat und weiter steigt. Auch, dass seine richtige Handhabung und Nutzung entscheidend dazu beiträgt, die Wettbewerbsstärke des Unternehmens zu vergrößern und seinen Wert zu steigern. Das habe ich in meinem Buch "Strategisches IP-Management – mehr als nur Patente“ näher dargelegt. IP-Management ist ein zentraler Faktor des Unternehmenserfolgs.

Das Wissen sollte zertifiziert werden

Genug Motivation, sein geistiges Eigentum (englisch: Intellectual Property = IP) so gut wie irgend möglich zu managen. Tatsächlich besteht aber in den Unternehmen – auch den Großen - zumeist Optimierungsbedarf. Dass dieser immer bewusst ist, erscheint fraglich. Es besteht Bedarf, sich Klarheit zu verschaffen, wo man steht. Deswegen interessieren sich Zertifizierungsinstitutionen zunehmend dafür, Untersuchungen des IP-Managements (IP-Audits) und Statusberichte anzubieten, die günstigstenfalls regelrechte Zertifizierungen sind.

Dabei entwickeln sie hierfür Schwerpunktmodule, die den Eigenheiten und Besonderheiten des Unternehmens Rechnung tragen. Handelt es sich um ein Unternehmen mit einem deutlich technologischen Profil, wird der Akzent auf ein Patent-IP-Audit gelegt werden müssen. Operiert das Unternehmen am Markt in erster Linie, indem es seine Markenvisualität nutzt, wird hingegen sein Kennzeichenmanagement den Schwerpunkt der Auditierung und Begutachtung bilden. Generiert das Unternehmen seine Wahrnehmbarkeit bei den Zielgruppen wiederum durch besondere Gestaltung seiner Produkte, ist ein Schwerpunkt auf den Designbereich und diejenigen Schutzrechtspositionen zu legen, die speziell den Schutz der Erscheinungsformen von Produkten im Fokus haben.

Auditieren und Zertifizieren: Das ist der Weg, das geistige Eigentum in den Griff zu nehmen – und zu behalten

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