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01.08.2014 | Management + Führung | Im Fokus | Onlineartikel

Mit Wissen die Jobs für morgen sichern

Autor:
Eva-Susanne Krah

Der demografische Wandel hinterlässt immer mehr Spuren. Warum Unternehmen in Wissens- und Technologieindustrien die besten Chancen zur Beschäftigungssicherung bieten.

Hochqualifizierte Führungskräfte werden in den kommenden zehn Jahren vor allem in den westdeutschen Metropol- und Ballungsräumen wie dem Rhein-Main-Gebiet oder den Großräumen um München, Stuttgart und Hamburg weiterhin gute Jobs finden. In strukturschwachen Gebieten sieht dies jedoch deutlich anders aus. Dort werden der Studie "Deutschland 2030 – Die Arbeitsplätze der Zukunft" von Pricewaterhouse Coopers (PwC) zufolge, die im Auftrag des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) erstellt wurde, die Chancen auf gute Beschäftigung eher sinken. Bis zum Jahr 2030 wird in 80 Prozent der Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland die Beschäftigungsquote abnehmen.

Investition, Innovation und Wissen zählen

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Jobmotor im demografischen Wandel sind künftig vor allem Technologie- und Innovationsdienstleister sowie Unternehmen in wissensorientiert geprägten Branchen. Als Garanten für den Beschäftigungserfolg von Unternehmen gelten Investitionen von Unternehmen und Regionen, um hochqualifizierte Arbeitskräfte anzulocken sowie der Ausbau von Bildungsinfrastrukturen. Motto: Nur Unternehmen, die durch ihren Wissens- und Know-how-Vorsprung punkten, werden aus Sicht von PwC zu den Gewinnern im Wettbewerb um die besten Köpfe gehören. Und: Im Angebot von Arbeitsplätzen und Arbeitskräften punkten dann klar die attraktivsten Standorte in Deutschland.

Chancen für wissensorientiertes Management

Wissens- und innovationsfokussierte Unternehmen können ihr Wissen zur Beschäftigungssicherung im Management nutzen, denn: Mit der Wissensentwicklung und -organisation steigen gleichzeitig die Kompetenzentwicklung und die Wertschöpfung im Unternehmen. Das legen die Springer-Autoren Professor Dr. Christiane Schiersmann und Dr. Heinz-Ulrich Thiel in der vierten Auflage ihres Bands zur "Organisationsentwicklung" dar. Ihre Thesen:

  • Wissensmanagement und die Wertschöpfung aus wissensintensiven Tätigkeiten wachsen stark,
  • Wissen wird zur wichtigen Ressource und zum Kapital für die Produktivität von Organisationen, wie sie im Kapitel "Wissensorganisation und Kompetenzentwicklung" (Seite 355-397) näher beleuchtet wird.

Wesentlich sind dabei entsprechende Prozesse für ein zukunftsgerichtetes, strategisches Wissensmanagement. Innovative Unternehmenslenker können daraus attraktive Potenziale für die Arbeitsplätze der Führungskräfte von morgen schaffen.

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