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Über dieses Buch

Lassen Sie sich mit diesem Buch in die Grundlagen der BWL einführen

Im Zentrum dieses Buches über die Grundlagen der BWL steht der Unternehmenslebenszyklus von der Gründungs- bis zur Sättigungsphase. Sie erhalten eine Einführung in die Betriebswirtschaftslehre und die damit verbundenen Themenfelder, wie etwa:

die Entwicklung eines Businessplans

die Erstellung von Marketingkonzepten

das Insolvenz- und Turnaround-Management

die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Ziel des Buches ist es, die entscheidenden Aspekte der Unternehmensführung von der Gründungsphase bis zu einer möglichen Krisenphase zu verdeutlichen. Mit dem Unternehmenslebenszyklus verfolgen die Herausgeber einen integrierten Ansatz, um betriebswirtschaftliches Wissen in einem handlungsorientierten Zusammenhang zu vermitteln.

Ein Überblick über die Inhalte des Grundlagenbuchs der BWL

Nach einer Einführung in das Unternehmertum erfolgt die Betrachtung der Gründungsphase. Dazu gehören:

Das Finden einer Geschäftsidee

Der Aufbau eines Businessplans

Die Grundlagen des Handelsrechts in Deutschland

Danach betrachten die Autoren die Phase des Unternehmenswachstums, in der die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung und der Bereich der Wachstumsfinanzierung erläutert werden. Darauf folgend erläutern sie die Reifephase, welche sich mit dem Basiswissen des Risiko- und Liquiditätsmanagements auseinandersetzt. Außerdem wird die Sättigungsphase in Form einer kurzen Einführung in Insolvenzrecht und Turnaround-Management behandelt.

Abschließend geht das Buch auf die Besonderheiten der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ein, um den Unternehmenslebenszyklus in den volkswirtschaftlichen Kontext zu setzen.

Dieses Buch über die betriebswirtschaftlichen Grundlagen richtet sich vornehmlich an Studierende der Wirtschaftswissenschaften an der FOM Hochschule und weiterer Institute der BCW-Gruppe.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen

Frontmatter

Kapitel 1. Management Basics: Unternehmerische Fragestellungen

Zusammenfassung
Warum muss es Kapitäne und Steuerleute geben, die andere darin anleiten, ein gemeinsames Ziel zu erreichen? So könnte man wohl die Fragestellung rund um Unternehmertum und Gründung verdeutlichen. Es muss beide Gruppen geben: Die einen, die risikobereit sind, Verantwortung übernehmen, Aufbruchsstimmung verbreiten und neue Ideen schöpfen und auf der anderen Seite all jene, die ihre Arbeitskraft gerne in ein Unternehmen einbringen, um Produkte oder Dienstleistungen zu erstellen. Es braucht beide!
Aber mit Management Basics und der Entwicklung eines Geschäftsmodells adressieren wir zunächst die Gründer. All jene, die leistungsbereit und weniger risikoscheu sind. Diese Personen wollen mit Innovationen in Prozessen, Produkten oder Dienstleistungen neue Wege gehen. Dies nicht zuletzt auch, um hiermit Geld zu verdienen und Gewinne zu realisieren. Formalziel des Unternehmens ist schließlich die Gewinnerzielung und -maximierung. Sie kennen eine ganze Menge an erfolgreichen, inspirierenden Menschen. Denken Sie z. B. an Richard Branson (Gründer von Virgin Atlantic), Bill Gates (Gründer von Microsoft), Marc Zuckerberg (Gründer von Facebook) oder auch Ingvar Kamprad (Gründer von Ikea).
Saša Petković, Thomas Heupel

Kapitel 2. Produkt-/Unternehmenslebenszyklus

Zusammenfassung
Das Lehrbuch Management Basics stellt die größeren betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge anhand des Unternehmenslebenszyklus dar. Innerhalb der Phasen „Einführung“, „Wachstum“, „Reife“ und „Sättigung“ lässt sich ein Unternehmen von der Wiege bis zur Bahre betrachten. In jeder dieser Phasen treten besondere betriebswirtschaftlichen Facetten als Herausforderungen in den Mittelpunkt. Zunächst isoliert erscheinende Themenfelder wie „Finanzierung“, „Marketing“, „Kostenrechnung“, „Steuern“ etc. wachsen dann für den Leser als Teile eines größeren Bildes zusammen.
Zyklen gehören immanent zum Wirtschaften und zur Ökonomie. Das lässt sich an einzelbetrieblichen Erfolgsgeschichten – wie der von „Apple“ – ebenso verdeutlichen wie an gesamtwirtschaftlichen Wellenbewegungen. Aber nicht nur die Konjunktur verläuft immer wieder in zyklischen Bewegungen, auch bei großen technologischen Entwicklungen werden von den Wirtschaftswissenschaften wellenförmige Verläufe gesehen. Der russische Wirtschaftswissenschaftler Nikolai Kondratjew entwickelte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Theorie zur zyklischen Wirtschaftsentwicklung. Seine Theorie belegte Kondratjew mithilfe empirischer Daten aus Deutschland, Frankreich, England und den USA und stellte die durchschnittliche Zyklusdauer mit ca. 40 bis 60 Jahren fest.
Und für uns besonders relevant: Auch bei den auf einer Technologie basierenden Produkten lassen sich ähnliche Trendentwicklungen sozusagen auf Mikroebene beobachten. Dieser unterhalb einer Technologieentwicklung liegende Produktlebenszyklus mit seinen vier Phasen steht im Mittelpunkt dieses Kapitels.
Thomas Heupel

Gründungsphase des Produkt- und Unternehmenslebenszyklus

Frontmatter

Kapitel 3. Geschäftsidee & Business Plan

Zusammenfassung
Nun geht es los! Wir benötigen eine Geschäftsidee, die wir im Rahmen dieses Kapitels zu einem strukturierten Business Plan ausarbeiten wollen. Ein potenzieller Kapitalgeber möchte das „Business-Modell“ bzw. die „Geschäftsidee“ aussagekräftig dargestellt bekommen. Wenn Sie dieses Kapitel bearbeitet haben, werden Sie die Struktur eines Business Plans kennen. Sie werden dann wissen, welche Anforderungen an das gründende Team gestellt werden und welche formalen Voraussetzungen Sie bei der Erstellung des Business Plans beachten müssen. Wir wollen also den Grundstein legen für ein langes Geschäftsleben unserer Idee. Dies wird mit dem bereits erläuterten Lebenszyklus deutlich. Hier stehen wir nun ganz am Anfang!
Thomas Heupel

Kapitel 4. Finanzierung

Zusammenfassung
Die Finanzierung eines Unternehmens ist in jeder Unternehmensphase von Bedeutung. Ein Unternehmen kann ohne eine solide finanzielle Basis weder gegründet noch geführt und weiterentwickelt werden. Die Finanzierung hat maßgeblichen Einfluss auf viele Entscheidungen im Unternehmen. Im engeren Sinne umfasst der Begriff Finanzierung alle Maßnahmen, die der Bereitstellung von Kapital dienen. Es wird dabei zwischen Eigen- und Fremdkapital unterschieden. Das Eigenkapital stammt von den Eigentümern (z. B. Aktionären) des Unternehmens und das Fremdkapital von außenstehenden Dritten (z. B. Banken). Im übertragenen Sinne ist die Hauptaufgabe der Finanzierung, in das Unternehmen hineinfließende Zahlungsströme mit aus dem Unternehmen herausfließenden Zahlungsströmen auszugleichen. Die Aufrechterhaltung einer ständigen Zahlungsfähigkeit ist dabei das Hauptziel.
Eric Frère, Alexander Zureck

Kapitel 5. Marketingkonzepte

Zusammenfassung
Der Beitrag Marketingkonzepte beschäftigt sich mit dem strukturierten Ablauf der Planung von Marketingaktivitäten. Dabei wird dem klassischen Ablauf von Konzeptionen in dem Sinne gefolgt, dass die Situationsanalyse den Ausgangspunkt für die Zielbildung und die strategische Grundausrichtung bildet, ihr die Maßnahmen folgen und abschließend eine Kontrolle eingesetzt wird. Der Fokus der vorliegenden Betrachtungen liegt, bei aller Knappheit in der Darstellung, auf den Maßnahmen, die im Marketing generell als Marketing-Mix bezeichnet werden, der sich wiederum für Sachgüter aus den operativen Instrumenten Produktpolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik zusammensetzt.
Peter Kürble

Kapitel 6. Angebot und Nachfrage

Wie Märkte gesellschaftliche Knappheitsprobleme lösen
Zusammenfassung
Angesichts allgegenwärtiger Knappheit von Ressourcen stellt sich die Frage, wie man potenziell unbegrenzte Bedürfnisse befriedigen kann. Die Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich genau mit dieser Frage. Sie sagt, dass Wirtschaften und Arbeitsteilung die Antworten auf diese Fragen sind. Arbeitsteilung wiederum führt zum Allokations- und zum Motivationsproblem. Beide können über einen Markt gelöst werden. Dieses Kapitel zeigt die Grundprinzipien des Wirtschaftens, der Arbeitsteilung und der Funktionsweise von Märkten.
Michael Göke

Kapitel 7. Grundlagen HGB

Zusammenfassung
Dieses Kapitel informiert über das Wesen des Handelsrechts, den Kaufmannsbegriff sowie Handelsregister, Firma und Handelsgeschäfte. Darüber hinaus werden die nicht selbstständigen Hilfspersonen des Kaufmanns behandelt sowie die Gesellschaftsformen des HGB benannt.
Jens M. Schmittmann

Kapitel 8. Grundlagen Steuern

Zusammenfassung
Wenn Sie mit Ihrer Geschäftsidee erfolgreich am Markt angekommen sind und Gewinne erwirtschaften, so müssen Sie auch Steuern zahlen. Im nachfolgenden Abschnitt werden Sie in die Grundlagen des Themenfelds Steuern eingeführt und können nach Durchsicht der verschiedenen Abschnitte unterschiedliche Steuerarten differenzieren und steuerrelevante unternehmerische Gestaltungsoptionen ausloten. Sie sind zudem in der Lage, vier verschiedene Besteuerungsverfahren zu kennzeichnen und Aspekte der Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommenssteuer und Körperschaftssteuer näher zu differenzieren. Auch das Thema Unternehmensbesteuerung verschiedener Rechtsformen werden Sie nach Abschluss dieses Kapitels differenziert betrachten können.
Andreas Lühn

Wachstumsphase des Produkt- und Unternehmenslebenszyklus

Frontmatter

Kapitel 9. Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung

Zusammenfassung
Die Kosten- und Leistungsrechnung liefert belastbare Grundlagen für Managemententscheidungen. Nach Durchsicht des vorliegenden Abschnitts verstehen Sie die Gliederung des betrieblichen Rechnungswesens, Ziele und Fragestellungen der Kosten- und Leistungsrechnung sowie deren Aufbau. Sie sind in der Lage, eine Kostenartengliederung vorzunehmen und können eine Kostenstellenrechnung durchführen sowie verschiedene Kalkulationsverfahren unterscheiden. Dabei steht der Aufbau von Methodenkenntnissen und Anwendungswissen im Vordergrund. Mit Abschluss des Kapitels erlangen Sie die Kenntnis eines sicheren Einsatzes der Kosten- und Leistungsrechnung für Zwecke der Unterstützung und Kontrolle unternehmerischer Entscheidungen sowie einer effizienten Unternehmensführung. Ihr Lernerfolg wird dabei unterstützt durch zahlreiche Berechnungsschemata, Abbildungen und Beispiele, die anwendungsbezogen ein tiefer gehendes Verständnis und eine unmittelbare Umsetzung in die betriebliche Praxis fördern.
Gernot Keller, Thomas Kümpel

Kapitel 10. Wachstumsfinanzierung

Zusammenfassung
Ziel dieses Kapitels ist es, dem Leser einen Überblick über die Finanzierungsinstrumente der Later-Stage (=Expansions- oder Wachstumsphase) eines Unternehmens zu geben. Die primären Finanzierungsquellen für Gründer in der Frühphase wurden im Kap. 4 bereits betrachtet. Im Beitrag von Frère und Zureck wurden dort vor allem Eigenmittel und Bankenkredite für die Frühphase herangezogen. Weiterhin sind zur unmittelbaren Gründung auch Kapitalspritzen durch Freunde und Familie sowie Förderprogramme der öffentlichen Förderbanken bei der Finanzierung der Existenzgründung heranzuziehen. Im Folgenden liegt der Fokus auf der Finanzierung des weiteren Wachstums.
Thomas Heupel, David Schrey

Reifephase des Produkt- und Unternehmenslebenszyklus

Frontmatter

Kapitel 11. Risikomanagement

Zusammenfassung
Tritt das Unternehmen in die Sättigungsphase ein, so werden die Umsätze und Margen im härter werdenden Wettbewerb knapper. In dieser Zeit gehen nicht unerhebliche Risiken von den Unternehmenstätigkeiten aus. Diese müssen mit der Analyse existenter Risiken und dem maßvollen Controlling derselben begrenzt werden. Diesem wendet sich das vorliegende Kapitel zu.
Christian Hose

Kapitel 12. Liquiditätsmanagement

Zusammenfassung
Zeitgemäße Anforderungen an die Unternehmenssteuerung umfassen eine professionelle, einheitliche und zeitnahe Handhabung der Finanz- und Liquiditätsplanung mit regelmäßigen Soll-Ist-Vergleichen unter der Reduzierung externer Finanzierung und erweiterter Liquiditätsgenerierung. Unternehmen benötigen eine Liquiditätsplanung, um fällige Auszahlungen tätigen zu können. Die Liquidität muss kontinuierlich kontrolliert werden, um Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung einleiten zu können.
Es werden die Begriffe Cash und Cash-Management erläutert. Eine zu hohe Liquidität führt zu einer geringen Rentabilität, da Geld nicht zinsoptimal angelegt wurde. Eine hohe Liquidität führt zu einer hohen Sicherheit, da eine sofortige Zahlungsfähigkeit besteht. In der Gründungsphase wird fehlendes Cash-Management oft zum großen Problem, wenn ein Unternehmen keine Liquiditätsrisiken kalkuliert hat und seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Fehlende Liquidität ist der häufigste Insolvenzgrund.
Volker Lombeck

Sättigungsphase des Produkt- und Unternehmenslebenszyklus

Frontmatter

Kapitel 13. Insolvenzrecht

Zusammenfassung
Immer wieder verpassen es Unternehmen, sich rechtzeitig um die Adaption einer neuen Technologie zu bemühen oder durch permanente Innovationen neue „Question Marks“ ins Produktportfolio aufzunehmen. Vor diesem Hintergrund kommen Unternehmen in unternehmerische Engpässe und nach einer Erfolgs- und Zahlungskrise droht irgendwann die Insolvenz. Das vorliegende Kapitel setzt sich in diesem Zusammenhang mit dem Insolvenzrecht auseinander.
Sebastian Krause

Kapitel 14. Turnaround-Management

Zusammenfassung
Unternehmen sehen sich im Laufe ihrer Entwicklung häufig mit kritischen Situationen konfrontiert, in denen ihre Wettbewerbsvorteile bedroht sind oder verschwinden, die Rentabilität sinkt oder sogar die Liquidität längerfristig gefährdet ist. Gerade kleine und mittelständische, oft eigentümergeführte Unternehmen (KMU) sind davon häufiger betroffen als größere Unternehmen. Ihnen wird hier insofern besonderes Augenmerk geschenkt, da es ihnen nicht gelingt, sich rechtzeitig an veränderte Markt- und Umweltbedingungen anzupassen und vor allem ausreichendes Eigenkapital aufzubauen, um Verluste, z. B. in Veränderungs- und Anpassungssituationen, längerfristig tragen zu können. In Krisensituationen steigt für Unternehmen das Bedrohungspotenzial exponentiell an und die Zeiträume für Handlungsmöglichkeiten reduzieren sich drastisch. Wichtig sind rechtzeitiges Erkennen von Krisensignalen und zeitnahes, entschlossenes Gegensteuern.
Frank Winnenbrock

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Frontmatter

Kapitel 15. Überblick und grundlegende Begrifflichkeiten

Zusammenfassung
Dieses Kapitel, das einen Überblick über die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) gibt und Begrifflichkeiten erläutert, zeigt einführend Ziel, grundlegende Elemente und strukturelle Grundlagen des volkswirtschaftlichen Rechnungswesens auf.
Norbert Lamar

Kapitel 16. Bruttoinlandsprodukt (BIP) als zentrale Größe gesamtwirtschaftlicher Betrachtungen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die drei Wege zur Berechnung der wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft erläutert: Entstehungs-, Verwendungs- und Verteilungsrechnung. Im Mittelpunkt steht die Berechnung des Bruttoinlandsproduktes (BIP), des Bruttonationaleinkommens und des Volkseinkommens.
Norbert Lamar

Kapitel 17. Zur Aussagefähigkeit und Interpretation des BIP

Zusammenfassung
in diesem Kapitel erfolgt abschließend eine kritische Betrachtung zu Aussagekraft und Interpretation dieser Messgrößen, insbesondere hinsichtlich der Bewertung nationaler Wohlfahrt und Lebensqualität.
Norbert Lamar
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