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Über dieses Buch

Das interne Berichtswesen ("Management Reporting") ist nichts weniger als ein zentrales Element des Informationsmanagements und damit ein wesentlicher Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Zu Unrecht gilt das Erstellen und das Lesen von Berichten als Pflichtübung, die wenig produktiv und selten spannend ist. Das Buch schließt eine Lücke, indem es das interne Berichtswesen von seinem Ruf als "theoriefreies Praktikerthema" befreit und für alle behandelten Themen fundierte, aber auch für Leser ohne Vorkenntnisse verständliche Theoriebezüge herstellt (Informationstheorie, Behavioural Accounting, Internationales ReWe etc.). Verschiedene Kategorien ermöglichen einen individuellen "Lesepfad" durch das Buch. Geeignet sowohl zum Einstieg in das Thema als auch zur Vertiefung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Bevor der Leser auf die Reise in die Tiefen und Untiefen des Management Reporting geführt wird, gilt es zunächst zu klären, ob diese Reise überhaupt notwendig ist (Ist Management Reporting überhaupt wert, näher betrachtet zu werden?) und welche Stationen diese Reise aufweist. Wer sein Ziel und den Weg dorthin bereits am Beginn der Reise kennt, wird diese schließlich bewusster aufnehmen und einen größeren Nutzen daraus ziehen können.
Andreas Taschner

2. Information und Unternehmen

Berichte enthalten Information – zu wenig oder zu viel Information, die richtige oder die falsche Information, anschaulich oder verwirrend dargestellte Information, etc. Niemand, der mit Berichten in irgendeiner Form zu tun hat, würde dieser so allgemein formulierten Aussage widersprechen. Was Berichte leisten sollen und können und wie sie dies möglichst gut erreichen, hängt damit entscheidend davon ab, was man unter Information überhaupt versteht und wie die Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Information im Unternehmen vonstattengeht. Diese Fragen stehen hier zunächst im Mittelpunkt der Überlegungen, bevor in den folgenden Kapiteln das Berichtswesen als spezieller Informationsvorgang detailliert betrachtet wird.
Andreas Taschner

3. Management Reporting als Teil des Informationsmanagements

Informationsübermittlung stellt einen zentralen Bestandteil des Informationsprozesses dar, wenn Informationsgewinnung und Informationsnutzung von unterschiedlichen Akteuren (d.h. arbeitsteilig) durchgeführt werden. Dies ist in Unternehmen regelmäßig der Fall, weshalb die Weitergabe und Verteilung von Information zu einer zentralen Aufgabe des betrieblichen Informationsmanagements wird. Management Reporting stellt ein wesentliches Instrument dieser innerbetrieblichen Informationsversorgung dar und ist damit ein wichtiger Baustein im betrieblichen Informationsprozess. In diesem Kapitel soll zunächst das Wesen des Management Reporting näher beschrieben werden, bevor danach seine einzelnen Gestaltungsdimensionen vorgestellt werden.
Andreas Taschner

4. „Wozu“ – Zwecke und Aufgaben von Berichten

Der Zweck jedes Berichtswesens besteht allgemein in der Übermittlung von Information. Da Information von den Berichtsempfängern (Führungskräften) aber für sehr unterschiedliche Aufgaben genutzt wird, ist es für das Management Reporting entscheidend, die weitere Verwendung der Information durch die Empfänger genauer zu verstehen und die anderen Gestaltungsdimensionen des Berichtswesens entsprechend auszurichten. In Abwandlung eines geläufigen (aber nicht unbedingt zu akzeptierenden) geflügelten Wortes kann für das Management Reporting festgehalten werden: Der Zweck bestimmt die Mittel.
Andreas Taschner

5. “Was” – Inhalte von Berichten

Die Inhaltsdimension wird häufig als das zentrale Gestaltungselement von Berichten wahrgenommen. Was sonst sollte den Charakter eines Berichts prägen wenn nicht seine Inhalte? Allerdings darf nicht übersehen werden, dass die Darstellungs- und Kommunikationsform dieser Inhalte (also das „Wie“) einen wesentlichen Einfluss auf ihre Wahrnehmung und Weiterverarbeitung haben. Schon allein deshalb kann also nicht von einem „Primat“ der Inhaltsdimension im Reporting gesprochen werden. Außerdem gilt auch (und gerade) hier, dass der Zweck (das „Wozu“) alle weiteren Gestaltungsdimensionen des Reporting – und damit auch die Inhalte - dominiert.
Andreas Taschner

6. „Wie“ – Umsetzung des Management Reporting

Nachdem im vorangegangenen Kapitel die Inhaltsdimension von Berichten dargestellt worden ist, soll nunmehr darauf eingegangen werden, wie die Umsetzung des Berichtswesens erfolgen kann, um die Berichtszwecke möglichst weitgehend zu erfüllen. Dabei sollen sowohl die gestalterischen Aspekte von Berichten behandelt werden (vgl. Kapitel 6.1) als auch die Möglichkeiten der Unterstützung des Management Reporting durch moderne ITLösungen (vgl. Kapitel 6.2). Zu Unrecht vernachlässigt wird häufig die Frage, wie das menschliche Verhalten (sowohl des Berichtserstellers als auch des Berichtsempfängers) die Zweckerfüllung von Berichten beeinflusst. Diesem Aspekt soll hier ebenfalls ausführlich Raum gewidmet werden (vgl. Kapitel 6.3).
Andreas Taschner

7. „Wann“ – die zeitliche Dimension von Berichten

Nach dem „Was?“ und dem „Wie?“ ist die Frage nach dem „Wann?“ die dritte große Gestaltungsdimension des Management Reporting. Darunter sollen alle Aspekte der zeitlichen Gestaltung und des terminlichen Ablaufs des internen Berichtswesens subsummiert werden. Entsprechend wird im Folgenden auf die nachstehenden Fragen eingegangen: In welchen Abständen wird berichtet (Berichtszyklen) und welche Zeiträume werden in den Berichten inhaltlich abgedeckt (Kapitel 7.1)? Wie werden die Berichtszeitpunkte gewählt und welche Beziehungen bestehen zwischen dem Zeitpunkt der Berichtserstellung und dem Zeitpunkt der Berichtsnutzung (Kapitel 7.2)? Wie viel Zeit beansprucht der Prozess des Management Reporting selbst und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Nutzung der Berichtsinformation bzw. für den Nutzen von Berichten allgemein (Kapitel 7.3)?
Andreas Taschner

8. „Wer“ – Beteiligte an Berichten

Als letzte Gestaltungsdimension des Management Reporting soll auf die organisatorische Umsetzung des Berichtswesens eingegangen werden. Zu klären ist hierbei zunächst, welche Personen bzw. Funktionen überhaupt am Management Reporting-Prozess beteiligt sind (Ersteller und Nutzer von Berichtsinformation, vgl. Kapitel 8.1). Darüber hinaus ist zu klären, in welcher Form die Aufgabe des Management Reporting in die Aufbau- und in die Ablauforganisation des Unternehmens eingegliedert wird (Kapitel 8.2). Abschließend soll noch auf Shared Service Center als besondere Organisationsform des Management Reporting eingegangen werden (Kapitel 8.3).
Andreas Taschner

9. Fazit und Ausblick

Was bringt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema “Management Reporting”? Zunächst einmal die Einsicht, dass man im internen Berichtswesen sehr vieles falsch machen kann und dass sich auch kaum alle Fehler immer vermeiden lassen. Menschen sind nicht perfekt, deshalb können es auch nicht die von ihnen gemachten Berichte sein.
Andreas Taschner

Backmatter

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