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Über dieses Buch

Die vorliegende Ausarbeitung zeigt konzeptionelle Grundlagen des Liquiditätsmanagements auf und stellt die Operationalisierung dieser Überlegungen in führenden deutschen Industrie- und Handelsunternehmen dar. Dies wird ergänzt um Beispiele aus der externen Berichterstattung über Liquidität und Liquiditätsrisiken. Außerdem wird ein Überblick über die Berücksichtigung von Liquidität in den Beurteilungen der Analysten und Ratingagenturen sowie über Untersuchungen zur Bewertung von Liquidität an den Kapitalmärkten durch Eigen- und Fremdkapitalgeber gegeben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Für die Geschäftstätigkeit von Unternehmen ist die Aufrechterhaltung der Liquidität eine strenge Nebenbedingung, deren Einhaltung in wirtschaftlich guten Zeiten zumeist keine größeren Probleme aufwirft. Dies wird oft schlagwortartig mit der These „Liquidität folgt Rentabilität“ beschrieben.
Günther Gebhardt, Helmut Mansch

Kapitel 2. Liquidität und Liquiditätssicherung

Zusammenfassung
Der Begriff Liquidität wird in unterschiedlichen Kontexten mit unterschiedlichen Bedeutungen verwendet. In Bezug auf Personen bezeichnet Liquidität die Fähigkeit von natürlichen oder juristischen Personen als Schuldner, fällige Zahlungsverpflichtungen termingerecht und vollständig erfüllen zu können. Zur Begleichung von Zahlungsverpflichtungen werden bei Fälligkeit Vermögenswerte benötigt, die von den Gläubigern akzeptiert werden.
Günther Gebhardt, Helmut Mansch

Kapitel 3. Grundlagen des Liquiditätsmanagements

Zusammenfassung
Insbesondere seit der letzten großen Finanzmarktkrise und der nachfolgenden Wirtschaftskrise kann eine stärkere Fokussierung auf Cash sowie Cash-relevante Kennzahlen beobachtet werden. Dies ist unter anderem durch eine Instabilität des gesamtwirtschaftlichen Umfelds bedingt, die sich zum Beispiel in bestimmten Märkten und Branchen sowie aufgrund strengerer Regulierungsvorschriften für Kreditinstitute zeigt. Zusätzlich müssen sich Unternehmen mit höheren Ratinganforderungen auseinandersetzen und dies in einem entsprechend effektiven Management der Unternehmensliquidität berücksichtigen.
Günther Gebhardt, Helmut Mansch

Kapitel 4. Liquiditätssteuerung

Zusammenfassung
Basierend auf den bisherigen Ausführungen thematisiert dieser Abschnitt die Steuerung der Liquidität. Es muss sichergestellt werden, dass ausreichend Liquidität am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und in der richtigen Währung zur Verfügung steht. Das Treasury eines Industriekonzerns trägt in der Regel die Verantwortung, die Liquidität des Unternehmens zentral zu bündeln, anzulegen und dem Liquiditätsbedarf entsprechend den Geschäftseinheiten beziehungsweise Gesellschaften zur Verfügung zu stellen.
Günther Gebhardt, Helmut Mansch

Kapitel 5. Ansätze zur Ermittlung der Liquiditätsreserve

Zusammenfassung
Unternehmen planen zukünftige Ein- und Auszahlungen. Hätten sie vollständige Informationen über Höhe und zeitlichen Anfall aller Ein- und Auszahlungen der operativen Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit, wäre ein Liquiditätsbestand im Sinne von Bargeld und Sichtguthaben nicht erforderlich.
Günther Gebhardt, Helmut Mansch

Kapitel 6. Bewältigung von Liquiditätskrisen

Zusammenfassung
Unternehmen können sich aus vielfältigen Gründen in einer finanziellen Krisensituation befinden. In grober Unterscheidung ist eine Systematisierung typischer Krisenursachen nach Dauer und Herkunft denkbar. Von einer Krise ist auszugehen, wenn sich ein Unternehmen einer Bedrohung ausgesetzt sieht, die nicht antizipiert wurde.
Günther Gebhardt, Helmut Mansch

Kapitel 7. Berichterstattung über Liquidität und Liquiditätsrisiken

Zusammenfassung
Informationen über die Liquidität und die Liquiditätsrisiken eines Unternehmens sind essentiell für die Investitionsentscheidungen von Banken, Anlegern und sonstigen Investoren. Gleichwohl wurde in Deutschland erst zu Beginn der 90er Jahre eine erste Empfehlung zur Berichterstattung der Liquiditätsentwicklung erarbeitet, die vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Verbindung mit dem Arbeitskreis Finanzierungsrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft als SG/ HFA 1/1995 veröffentlicht wurde. Diese Empfehlungen bildeten die Grundlage für den DRS 2, Kapitalflussrechnung, der ab 2000 verpflichtend anzuwenden war.
Günther Gebhardt, Helmut Mansch

Kapitel 8. Bewertung von Liquidität an Kapitalmärkten durch unterschiedliche Investorengruppen

Zusammenfassung
Die (drohende) Zahlungsunfähigkeit ist gemäß InsO ein Insolvenztatbestand. Ein wichtiger Bestandteil der Beurteilung von Eigen- und Fremdkapital-Investments durch Analysten besteht deswegen in der Liquiditätsanalyse beziehungsweise in der Beurteilung des Liquiditätsrisikos des betreffenden Unternehmens. Der Fokus auf Liquiditätsrisiken ist bei Debt-Investoren stärker ausgeprägt als bei Aktieninvestoren. Hintergrund ist unter anderem, dass sich das bestmögliche Ergebnis eines Kreditinvestments in der Buy-and-Hold-Perspektive auf den Erhalt von Zins- und Tilgungszahlungen beschränkt.
Günther Gebhardt, Helmut Mansch

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