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Über dieses Buch

Die unternehmensindividuelle Ausgestaltung von Management und Controlling hat eine hohe Bedeutung für den Erfolg unternehmerischer Aktivitäten. Beide Bereiche rücken zunehmend dichter zusammen und werden in einem Unternehmensführungssystem miteinander vernetzt. Wird Controlling als unternehmensinterne Dienstleistung verstanden, führen Teams aus Managern*innen und Controllern*innen ihre Unternehmen gemeinsam zum wirtschaftlichen Erfolg. Ziel dieses, nun in dritter aktualisierter Auflage erschienenen Buches ist es, die Grundlagen zu beiden Bereichen sowie deren Verzahnung einfach und praxisnah zu vermitteln. Für die Autoren werden Manager*innen als „Kapitäne“ und Controller*innen als „Steuerleute“ der Unternehmen definiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen

Zusammenfassung
Zunächst muss das „Erfahrungsobjekt Unternehmung“, um das es hier geht, definiert und abgegrenzt werden. Die Unternehmung (oder das Unternehmen) ist eine Form der Einzelwirtschaft. Sie unterscheidet sich von den privaten Haushalten durch die Aufgabe der Fremdbedarfsdeckung.
Klaus Amann, Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

2. Zielbildungsprozess

Zusammenfassung
Die Zielbildung erfolgt in den willensbildenden Institutionen eines Unternehmens. Art und Zusammensetzung dieser Institutionen unterscheiden sich in Abhängigkeit von Rechtsform, Größe, Struktur und Branche des Unternehmens. Als Träger des Zielbildungsprozesses lassen sich diejenigen Personen bzw. Personengruppen charakterisieren, die jeweils in diesen Institutionen tätig sind.
Klaus Amann, Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

3. Strategisches Management

Zusammenfassung
Im Rahmen des strategischen Managements orientiert die Unternehmensleitung ihr Denken, Entscheiden und Handeln an den übergeordneten (obersten) Zielen oder Zielvoraussetzungen der Unternehmung. Strategische Führung bedeutet die Bearbeitung komplexer Problemstellungen, wodurch die Existenz des Unternehmens langfristig zu sichern ist und die übergeordneten Ziele des Unternehmens realisiert werden können.
Klaus Amann, Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

4. Operatives Management

Zusammenfassung
Ist das strategische Management auf die Entwicklung, Erhaltung und Schaffung von Erfolgspotenzialen sowie die strukturelle Liquidität ausgerichtet, so geht es in der operativen Unternehmensführung darum, diese Erfolgspotenziale zu nutzen und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit (dispositive Liquidität) zu gewährleisten. Es sind somit Maßnahmen zur Erfolgserzielung und Erfolgssicherung im Rahmen der vorhandenen Erfolgspotenziale, der vorhandenen Kapazitäten zu ergreifen. Die einer operativen Unternehmensführung zugrunde liegenden Ziele lassen sich in ihrer Gesamtheit sicherlich auf das Oberzielsystem zurückführen, sind jedoch in ihrer speziellen Ausprägung Ergebnis eines weiterführenden Zielbildungsprozesses, in den in wesentlich stärkerem Maße auch weitere Subsysteme des Unternehmens einbezogen werden. Das System operativer Unterziele ist mit den Budgetzielen weitgehend gleichzusetzen – somit lässt sich der operative Unternehmensplan, zumindest in seiner quantitativen Darstellung, auch als ein Budget bezeichnen.
Klaus Amann, Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

5. Controlling-Informationssysteme

Zusammenfassung
Unternehmerisches Handeln ist in der heutigen Zeit einer hohen Komplexität unterworfen. Diese Komplexität erschwert es dem Management zunehmend, die Sicherung der Existenz der Unternehmung und eines angemessenen Ertrags dauerhaft zu garantieren. Hierzu benötigt das Management spezifische Informationen, die eine existenzsichernde und ertragsgenerierende Ausrichtung des unternehmerischen Handelns ermöglichen. Dabei ist nicht nur die Deckung des Informationsbedarfs erforderlich. Wichtig ist es auch, die Informationen im Unternehmen sinnvoll zu kommunizieren und zu verwenden. In diesem Sinne erscheint eine Integration von Management einerseits und des Controllings andererseits sowie darauf aufbauend das Etablieren geeigneter Controlling-Informationssystemen (CIS) als sinnvoll. Solche Systeme sind in erster Linie darauf auszurichten, dem Management Wertschöpfungswissen zur Verfügung zu stellen.
Klaus Amann, Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

6. Der Wertbeitrag des IT-Controllings

Zusammenfassung
Kaum ein Controller wird um die Feststellung umhinkommen, in hohem Maße auf die Unterstützung durch leistungsfähige IT-Systeme angewiesen zu sein. Das sog. IT-Controlling (Informationstechnik-Controlling) ist deshalb bereits seit längerem eine wichtige Komponente in der Betriebswirtschaftslehre und ein interdisziplinäres Teilgebiet der Wirtschaftsinformatik. Der Terminus wird seit über 25 Jahren in der Wissenschaft und Praxis diskutiert. Trotz allem gibt es keine Übereinstimmung hinsichtlich Ziele, Aufgabenumfang und Befugnisse des IT-Controllings. Oftmals genannte Aufgaben sind die Aufstellung und Abstimmung des IT-Budgets, Sicherung der IT-Wirtschaftlichkeit, Ermittlung des Wertbeitrags der IT am Unternehmenserfolg, die Steuerung der IT-Strategie und die Beurteilung der Chancen und Risiken von IT-Outsourcing-Aktivitäten. Die Dissonanz ist in der Thematik des IT-Controllings begründet, da sich die IT selber kontinuierlich wandelt und neuartige Anforderungen an das IT-Management und folglich an das IT-Controlling stellen. An dieser Stelle sind beispielsweise Themen wie E-Business, Cloud Computing oder IT-Wertbeitrag zu nennen. Hinter all dem steht die Feststellung, dass IT-Controlling ein integraler Faktor des IT-Managements sein muss.
Klaus Amann, Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

7. Künstliche Intelligenz im Umfeld des Managements und Controllings

Zusammenfassung
Nach nunmehr sechs Jahrzehnten ist die KI in der Wirtschaft und im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen. Im praktischen Einsatz hat sich die KI zu einer ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung konstruiert, in der die Programme vereinzelt in vielköpfigen industriellen Arbeitskreisen mit Experten ausgearbeitet werden. KI-Techniken bzw. Anwendungen wie u. a Selbstfahrende Fahrzeuge, Serviceroboter (Serviceassistenten/digitale Assistenzsysteme), Smart Factory, Smart City und Smart Home, werden das Leben für die Wirtschaft und Gesellschaft künftig transformieren. In diesem Zusammenhang wird KI, neben nennenswerten Möglichkeiten, ebenfalls Schattenseiten mit sich bringen. Der foudroyante Verlauf des technologischen Fortschritts bekräftigt zudem, dass die Menschheit die Grenzen des Wachstums erlangt, möglicherweise sogar bereits überschritten hat. Sie sollte und muss sich infolgedessen bei jeder KI-Technologie Gedanken über die Nachhaltigkeit ihrer Anwendung machen.
Klaus Amann, Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

8. Prädiktive Analytik

Zusammenfassung
Anwender müssen in der Lage sein, die mannigfaltigen Daten schnell ermitteln zu können, um eine Identifikation von Problematiken, Relationen und Verbesserungsmöglichkeiten vorzunehmen. Die daraus entstehenden Erkenntnisse müssen überwacht und den verantwortlichen Mitarbeitern und/oder allen Unternehmensbereichen zur Verfügung gestellt werden. Vor allem in einer Ära der nahezu unbegrenzten Informationsfülle müssen Unternehmen diese erforderlichen Schritte verüben, ergo: Business Intelligence-Lösungen, bereitstellen.
Klaus Amann, Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

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