Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitende Überlegungen

Zusammenfassung
Neue Informations- und Kommunikationstechnologien haben vor allem im so genannten TIME Sektor2 zu grundlegenden Veränderungen des Wirtschaftens geführt. Die Auswirkungen auf Unternehmen und Märkte waren und sind so beträchtlich, dass in der Anfangseuphorie des Internets eine “new economy” und vollkommen neue Marktparadigmen proklamiert wurden.
Andreas Franz

2. Rahmenbedingungen und ökonomische Grundlagen

Zusammenfassung
Die Internet-Ökonomie und ihre Effekte auf das wirtschaftliche und soziale Umfeld wurden medial diskutiert, die ökonomischen Grundlagen der Geschehnisse blieben bei dieser Diskussion jedoch etwas außen vor.1 Deshalb soll das Wettbewerbsumfeld erörtert (2.1) und Wettbewerbsmerkmale (2.2) sowie Produktarchitekturen (2.3) der Internet-Ökonomie dargestellt werden, um die Treiber fir die Veränderungen von Organisationen zu charakterisieren.
Andreas Franz

3. Koordinationsformen im Wandel

Zusammenfassung
Die Internet-Ökonomie verändert Koordinationsformen über das Spektrum der Märkte, Netzwerke und Hierarchien hinweg.1 Im Wettbewerbsumfeld der Internet-Ökonomie ist flexibles Agieren nur möglich, wenn Unternehmen sich auf ein oder wenige Elemente der jeweiligen Wertschöpfung konzentrieren.2 Deshalb reagieren Unternehmen auf diese systemischen Umweltveränderungen oftmals mit der Bildung von Unternehmensnetzwerken, welche aus Unternehmen, die auf Wettbewerbsvorteile zielende, kooperative und relativ stabile Beziehungen eingegangen sind, bestehen.3 Ziel dieses Kapitels ist es, die Auswirkungen der analysierten veränderten Marktgegebenheiten und technologischen Entwicklungen auf Organisationen hin zu untersuchen (3.1).4 Es werden bisherige und neue Formen von Unternehmensnetzwerken vorgestellt (3.2). Des weiteren sollen Business Webs als Koordinationsform charakterisiert und von Unternehmensnetzwerken abgegrenzt werden (3.3 und 3.4). Abschließend sind die Gründe für die Bildung von Business Webs zu klären (3.5).
Andreas Franz

4. Management der Partner in Technology Webs

Zusammenfassung
Die verschiedenen Arten von Systemprodukten und -dienstleistungen bringen es mit sich, dass es eine Vielzahl an Business Web Formen gibt (Vgl. Kapitel 3.3.3). Die Analyse des Managements der Partner soll sich auf die Ausprägungsform der Technology Webs konzentrieren, da der Untersuchungsschwerpunkt der Arbeit Technologieplattformen fir mobile Dienste ist.1 In diesem Kapitel wird zuerst der Managementbegriff geklärt, der der Arbeit zugrunde liegt (4.1). Vor diesem Hintergrund sind die Ziele der Shaper und Adapter zu charakterisieren (4.2) und die Koordination und Motivation der Adapter (4.3 und 4.4) in Technology Webs zu analysieren.
Andreas Franz

5. Dynamisches Management von Technology Webs

Zusammenfassung
Der Shaper geht enge Verflechtungen mit Adaptern ein, die eine hohe strategische Bedeutung fir die Weiterentwicklung und Etablierung des proprietären Standards haben. Hierdurch werden allerdings hohe Kosten in Form von Koordinations- und Motivationskosten verursacht. Lose, durch ein Win-Win Verhältnis geprägte Adapterbeziehungen spielen fir komplementäre Leistungen eine Rolle, die nicht die Fähigkeiten des Standards beeinflussen, verursachen aber nur geringe Transaktionskosten. Der Erfolg des Technology Webs besteht in einem optimalen Verhältnis zwischen engen und losen Verbindungen. Dieser Mix ändert sich in Abhängigkeit von der Situation im dynamischen Umfeld der TIME-Branchen, in dem sich der Shaper befindet. Deshalb soll im folgenden Kapitel die Dynamik von Technology Webs im Mittelpunkt stehen (5.1). Die Koordinationsform wird dabei im Sinne eines Managements der geplanten Evolution (5.2) über einen Lebenszyklus (5.3) hinweg betrachtet. Besonderes Augenmerk liegt des weiteren auf technologischen Diskontinuitäten und einer hiermit verbundenen Migration des Technology Webs auf eine neue technologische Basis (5.4).
Andreas Franz

6. Fallstudien zu Technology Webs für mobile Dienste

Zusammenfassung
Zum Abschluss der Arbeit sollen die entwickelten Instrumentarien zur Analyse des Managements von Technology Webs im Rahmen von Einzelfallstudien betrachtet werden (Vgl. Defizite empirischer Forschung bei Business Webs, 6.1). Es empfiehlt sich herbei, Branchen zu betrachten, die neben starken Netzwerkeffekten noch kein etabliertes Dominant Design vorweisen können, wodurch es zu einem Kampf zwischen Standards kommt. Gegenstand der Fallstudien ist der Markt fir mobile Dienste in der Telekommunikationsindustrie. Dabei werden die Shaper von „Betriebssystemen des Mobile Business Bereiches“ (mobile Dienste) betrachtet. Durch das Zusammenwachsen von Internet und mobilen Endgeräten, worunter Mobilfunkendgeräte als auch PDAs fallen, kommt es bei den in Entstehung befindlichen Technology Webs zu einem „Kampf“ der Standards, weshalb die konkurrierenden Shaper als Untersuchungsobjekte gewählt wurden.
Andreas Franz

7. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zusammenfassung
Ausgangpunkt der Arbeit war der zunehmende Wettbewerb von Technologieplattformen, welcher vor allem in den so genannten TIME Märkten große Bedeutung erlangt hat. Aus diesen Marktgegebenheiten entstand die Koordinationsform Business Webs, die sich immer erfolgreicher durchzusetzen scheint. Ziel der Arbeit war es, herauszufinden, wie die beteiligten Partner in dieser Art von Wertschöpfungsnetzwerken erfolgreich koordiniert und motiviert werden können. Dabei erwies sich der gewählte konzeptionelle Rahmen fir die Analyse von Business Webs als sinnvoll:
  • Als Erfolgsmaßstab für die Koordinationsform diente das effiziente Management der Partner. Unter der Nebenbedingung der Etablierung und Weiterentwicklung eines defacto Standards und Systemproduktes durch einen Shaper wurde die Koordination und Motivation der Adapter in Technology Webs betrachtet.
  • Das dynamische Umfeld der Internet-Ökonomie konnte durch eine Lebenszyklusanalyse mithilfe eines spieltheoretischen Musters sowie Erkenntnissen aus dem S-Kurvenkonzept beschrieben werden. Dabei stand die Balance zwischen der Weiterentwicklung des technologischen Standards und des ökonomischen Erfolges des gesamten Technology Webs im Mittelpunkt.
  • Die Verwendung von qualitativ-empirischen Erkenntnissen aus vier Einzelfallstudien brachte eingehende Erkenntnisse über Technology Webs fir mobile Dienste und stellt einen wesentlichen Ausgangspunkt fir weitere empirische Untersuchungen dar.
Andreas Franz

Backmatter

Weitere Informationen