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Über dieses Buch

Christoph Wagner nimmt eine managementethische Analyse von Situationskonstellationen im Kontext der Schaffung, des Erhalts und Abbaus von Arbeitsplätzen vor. Sein metaphysischer, mikroanalytischer Realitätszugang gestattet es, die objektive Polydimensionalität der empirischen Realität in Unternehmen zu erfassen und so der Gefahr unzulässiger Abstrahierungen in Richtung des Economic oder Moral Point of View zu begegnen. Der Autor entwickelt auf dieser Basis ein differenziertes moralökonomisches Analysegerüst für ein betriebswirtschaftlich wie ethisch verantwortetes Arbeitsplatzmanagement.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Zusammenfassung
In diesem ersten Kapitel, der Einleitung, werden einige überblicksartige Erläuterungen zur (1) Problemstellung, zur (2) Zielsetzung sowie zum (3) Aufbau der Arbeit gegeben.
Christoph Wagner

Kapitel 2. Der übergeordnete Theorierahmen zur Beschreibung und Analyse arbeitsplatzbezogener Fragen: Aspekte der (Business) Metaphysics

Zusammenfassung
Die Konzeption der vorliegenden Arbeit ist so angelegt, dass der Themenkomplex einer Ethik des Arbeitsplatzmanagements möglichst ganzheitlich erfasst wird, was zugleich bedeutet, dass einzelne Sachverhalte und Problemdimensionen nicht immer bis ins Detail analysiert werden. Um ein Problembewusstsein für die theoretisch endlose metaphysische Komplexität, in der sich die arbeitsplatzbezogene Wirklichkeit abspielt, zu schaffen, aber auch um einen Einstieg in das Thema zu vermitteln, ist es zunächst hilfreich, auf den Ansatz und das Verständnis der (Business) Metaphysics einzugehen, so wie sie von Schramm konzipiert wird.
Christoph Wagner

Kapitel 3. Das Arbeitsverhältnis als Betrachtungsgegenstand der Arbeit

Zusammenfassung
Auf der Grundlage des im vorigen Kapitel beschriebenen metaphysischen Gerüstes wird in diesem Kapitel zum einen das sachlich-thematische Problemfeld der Untersuchung weiter konkretisiert und für den Rahmen der Arbeit definiert, zum anderen, und damit zusammenhängend, werden erste grundsätzliche Anknüpfungspunkte zwischen arbeitsplatzbezogenen Fragen und der (Management-) Ethik erläutert, allerdings noch ohne nähere Bezüge zur Ethiktheorie herzustellen, deren Grundlagen erst im vierten Kapitel dargestellt werden. In Unterkapitel 3.1 wird im ersten Schritt das eigentliche Betrachtungsobjekt der Arbeit, der Arbeitsplatz bzw. das Arbeitsverhältnis, näher identifiziert und grundlegend in einen ethischen Kontext eingebettet.
Christoph Wagner

Kapitel 4. Der Moral Point of View: Normative Ethiktheorien als inhaltliche Leitlinien einer Managementethik

Zusammenfassung
Arbeitsplatzbezogene Maßnahmen, die rechtlich zulässig und ökonomisch sinnvoll sind, können von den Mitarbeitern oder der Öffentlichkeit trotzdem moralisch abgelehnt werden. Die Frage, wie sich ethische Interessen und Ideale in der Praxis umsetzen lassen und welches Handeln im Einzelnen ethisch angemessen ist, lässt sich also nicht ohne Weiteres beantworten. Dennoch müssen Unternehmensverantwortliche auf der Basis ihres ethischen Grundwissens in verschiedenen Handlungsfragen zu akzeptablen Entscheidungen gelangen.
Christoph Wagner

Kapitel 5. Der Economic Point of View: Shareholder-Value- vs. Stakeholder-Ansatz

Zusammenfassung
In einer arbeitsteiligen Wirtschaft gibt es unterschiedliche Akteure mit unterschiedlichen und zum Teil widersprüchlichen Interessen und Zielen. Für Unternehmen ist es daher unumgänglich, sich mit der (Legitimations-)Frage auseinanderzusetzen, welche oder wessen Interessen die Zielsetzung und Politik bestimmen sollen. Stand bis in die 1990er Jahre noch primär die Shareholder-Value-Maxime im Vordergrund, so vollzieht sich seit einigen Jahrzehnten ein (auch aus ethischer Perspektive bedeutsamer) Wandel bzw.
Christoph Wagner

Kapitel 6. Die aus managementethischer Sicht (arbeitsplatz-) relevanten Standardaufgaben entlang des Mitarbeiterflusssystems im Personalmanagement

Zusammenfassung
Ein Ziel der Arbeit ist es, Managern Perspektiven für ein ethisch verantwortbares und zugleich betriebswirtschaftlich zumutbares Handeln für verschiedene arbeitsplatzbezogene Fragen aufzuzeigen. Um diesem Ziel gerecht zu werden, ist es erforderlich, das vorhandene betriebswirtschaftliche Instrumentarium der Personalwirtschaft, so wie es in der Unternehmenspraxis zum Einsatz kommt, grundlegend zu erläutern. Es stellt das notwendige Handwerkszeug im alltäglichen Arbeitsplatzmanagement dar, das im Verlauf der Arbeit weiter vor dem Hintergrund ethischer Aspekte und bestehender gesellschaftlicher Wertvorstellungen betrachtet, kategorisiert und bewertet wird.
Christoph Wagner

Kapitel 7. Managementethik: Makro- vs. Mikroansatz

Zusammenfassung
Ausgangspunkt des Kapitels ist die Frage, wie eine theoretisch-konzeptionelle Annäherung an die Managementethik möglich ist. Zwei zentrale, in ihrem Vorgehen aber verschiedene und in ihrem metaphysischen Weltbild im Grunde konkurrierende Positionen sind makro- und mikroorientierte Konzeptionen, die im Laufe des Kapitels dargestellt und hinsichtlich ihrer Eignung für arbeitsplatzbezogene Fragen diskutiert werden. Wie dabei deutlich werden wird, und so viel sei vorweggenommen, stellt sich vor allem der Mikroansatz als für die vorliegenden Zwecke (aber auch allgemein) geeignetere Rahmenkonzeption heraus, um sich den arbeitsplatzbezogenen Problemen im Management anzunähern und Lösungsansätze aufzuzeigen.
Christoph Wagner

Kapitel 8. Managementethische Analyse ausgewählter arbeitsplatzbezogener Transaktionen

Zusammenfassung
In Kapitel 8 erfolgt die eigentliche managementethische Analyse ausgewählter arbeitsplatzbezogener Problembereiche und Situationstypen und damit die finale Zusammenführung der bis hier erarbeiteten ethischen und ökonomischen Theoriekomponenten sowie Analyseergebnisse. Bereits zu Beginn des sechsten Kapitels wurden, und daran orientiert sich der Aufbau des vorliegenden Kapitels, die Personalfreisetzung und -entwicklung als jene klassischen Aufgabenbereiche des Personalmanagements identifiziert, welche im Rahmen der managementethischen Untersuchung arbeitsplatzbezogener Fragen von primärer Relevanz sind und als Anknüpfungspunkte infrage kommen. Begründet wurde das damit, dass die Transaktionen beider Bereiche substanziell in diverser Hinsicht direkt oder indirekt mit der (Wieder-)Erlangung, dem Erhalt oder Verlust einer Beschäftigung zusammenhängen, in ihrer praktischen Umsetzung und konkreten Ausgestaltung aber, wie noch herausgearbeitet wird, sehr unterschiedlich ausfallen können, gerade was die moralische Dimension der Transaktionen betrifft.
Christoph Wagner

Kapitel 9. Zusammenfassung und Fazit

Zusammenfassung
In dieser Zusammenfassung werden die zentralen Fragen und Ergebnisse sowie Zusammenhänge der Arbeit nochmals komprimiert dargestellt. Gleich zu Beginn der Abhandlung wurde ein allgemeines Verständnis für den hohen Stellenwert von Arbeit bzw. des Arbeitsplatzes für das menschliche Leben entwickelt. Fast alle Menschen werden im Laufe ihres (Erwerbs-) Lebens mit diversen mehr oder weniger tiefgehenden arbeitsplatzbezogenen Anforderungen und Herausforderungen konfrontiert, welche teilweise weit über finanzielle Existenzfragen hinausgehen und erheblichen Einfluss auf ihre Lebenssituation, Lebensentwürfe und sozialen Beziehungen haben können.
Christoph Wagner

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