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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

I. Einleitung

Zusammenfassung
Das Thema „Top-Managementvergütung“ steht erst am Beginn einer wissenschaftlich geleiteten Diskussion in Deutschland. Bereits jetzt zeichnen sich aber zwei grundverschiedene Ebenen der Debatte ab.1 Die eine, eher von Emotionen geprägte Richtung widmet sich der Einschätzung der Fairneß und Angemessenheit von Entlohnungssystemen.2 Skeptiker finden in Zeiten schwachen wirtschaftlichen Wachstums, geprägt von Massenarbeitslosigkeit und dem Rückgang sozialer Leistungen, einen idealen Nährboden für ihre Kritik am Bestreben deutscher Unternehmen international übliche Vergütungsmechanismen zu adoptieren. Sie warnen insbesondere vor dem sozialpolitischen Sprengstoff der Übertragung „amerikanischer Verhältnisse“.
Jürgen Ferstl

II. Grundlagen

Zusammenfassung
Die Führungskräfte eines Unternehmens sind die Träger der Führung. Letztere läßt sich sowohl als Prozeß, also „als Summe von Führungstätigkeiten”32 als auch als Institution interpretieren.33 Der Führungsprozeß beinhaltet die „Willensbildung und Willensdurchsetzung mit und gegenüber anderen (weisungsgebundenen) Personen zur Erreichung eines Ziels oder mehrerer Ziele [...] — unter Übernahme der hiermit verbundenen Verantwortung.”34 Wild zählt dazu u.a. die Aktivitäten der Zielbildung, Planung, Durchsetzung, Entscheidung, Kontrolle und Mitarbeiterförderung, die jeweils einen Teilaspekt der Führung eines Unternehmens ausmachen.35 Führung, verstanden als Institution bzw. als die Errichtung von Systemen, „die der Konditionierung dieser Prozesse dienens”36, bedeutet eine aufbauorganisatorische Einrichtung der Führung im Unternehmen. Eine vereinfachte hierarchische Untergliederung dieser Institutionen, die Führung auch als Machtbeziehung interpretiert,37 führt zu einer Einteilung in obere, mittlere und untere Führungsebenen und bei den Führungskräften, als Personifizierung der Institutionen, entsprechend zur Unterscheidung von oberen, mittleren und unteren Führungskräften.38
Jürgen Ferstl

III. Notwendigkeit und Rechtfertigung des Shareholder Value Ansatzes

Zusammenfassung
„Allgemein bezeichnet eine ‘Lücke’ die Differenz zwischen einem angestrebten und einem bereits erreichten Zustand.”247 Im Kontext der Wertsteigerungsanalyse wird i.d.R. zwischen zwei Arten von Lücken differenziert. Zum einen die Abweichung des Markt- oder Börsenwerts MW0 der Unternehmen vom Istwert IW0, zum anderen die Differenz zwischen dem Markt- oder Börsenwert und dem potentiell erreichbaren Sollwert SW0.248 Jede der beiden Wertlücken249 fir sich betrachtet, reflektiert die tatsächlichen Wertsteigerungspotentiale nur unvollständig.
Jürgen Ferstl

IV. Darstellung und kritische Würdigung wertorientierter Vergütungssysteme

Zusammenfassung
Gegenstand der nun folgenden Darstellung sind Entlohnungssysteme, deren Wertorientierung in den Bemessungsgrundlagen ihrer jeweiligen Prämienfunktion zum Ausdruck kommt. Entsprechend der oben erläuterten Begriffsabgrenzung464 fallen darunter zunächst variable Vergütungsmechanismen, die sich auf den Marktwert der Aktien eines Unternehmens beziehen, d.h. sog. „marktindizierte Bemessungsgrundlagen”465 aufweisen. Dazu zählen Formen der Beteiligung der Manager am Eigenkapital des Unternehmens (Abschnitt IV.2), Aktienoptionsprogramme (Abschnitt IV.3) und jeweils deren virtueller Gegenpart der Stock Appreciation Rights (Abschnitt IV.4.1) und der Phantom Stocks (Abschnitt IV.4.2).466 Im Anschluß daran werden Möglichkeiten vorgestellt, wie die Performance der Verantwortungsbereiche der Manager bezogen auf die Entwicklung des rechnerischen Werts in der variablen Vergütung berücksichtigt werden kann. Die Performance-Orientierung kann sich dabei auf eine Gesamtbetrachtung, d.h. eine periodische Neuermittlung des rechnerischen Werts in Form von DCF-Werten, beziehen (Abschnitt IV.5) oder aber die periodische Berechnung von sog. „Übergewinnkennzahlen“ (Abschnitt IV.6.2) betreffen. Für beide Vorgehensweisen werden zunächst die Grundlagen der jeweiligen Rechensystematik vermittelt.
Jürgen Ferstl

V. Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse

Zusammenfassung
Im folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammengefaßt.
Jürgen Ferstl

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