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Managing SMEs in Times of Rapid Change, Uncertainty, and Disruption

A Gentle Introduction to Qualitative and Quantitative Methods of Risk Management

  • 2024
  • Buch

Über dieses Buch

In einer Zeit raschen technologischen Wandels und wachsender Unsicherheiten stattet dieses Buch Manager und Ingenieure mit lebenswichtigen Werkzeugen des Risikomanagements aus. Bei der Bewältigung von Herausforderungen wie Pandemien, Unterbrechungen der Lieferkette und politischen Spannungen werden qualitative und quantitative Ansätze für modernes Risikomanagement miteinander vermischt. In der ersten Hälfte geht es um Risikomanagement im Unternehmen, einschließlich Business Continuity, Compliance und Krisenmanagement. Die zweite Hälfte konzentriert sich auf quantitative Methoden, darunter ein mathematisches Bootcamp zu Wahrscheinlichkeiten, Statistiken und Monte-Carlo-Simulationen mit detaillierten Fallstudien. Es wurde für Anfänger und Fortgeschrittene konzipiert und kommt auch Studenten zugute, die einen umfassenden Überblick über das Risikomanagement suchen. Das Buch stützt sich auf die umfangreiche Erfahrung des Autors als Manager, Trainer und Wirtschaftsprüfer und bietet praxisnahe, erprobte Lösungen. Obwohl auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnitten, sind die Konzepte auf alle Organisationen anwendbar. Dieses Buch zeichnet sich durch eine ausgewogene Behandlung sowohl qualitativer als auch quantitativer Aspekte aus und bietet zahlreiche Beispiele und komplette Lösungen für die Praxis.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Risk Management: Concepts, Processes, Tools, and Enterprise Risk Management

    1. Frontmatter

    2. 1. Risk Management: The Framework

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel vertieft die grundlegenden Aspekte des Risikomanagements und betont die entscheidende Bedeutung des Risikomanagements für jede Organisation. Sie beginnt mit der Definition von Risiken und ihren Charakteristika wie Wahrscheinlichkeit, Auswirkungen und Zeithorizont. Das Kapitel untersucht dann den Standard-Risikomanagementprozess, einschließlich der Identifizierung, Bewertung, Abschwächung und Behandlung von Risiken. Außerdem wird die Einführung wirksamer Risikokontrollen und die Bedeutung der Einhaltung internationaler Normen wie ISO 31000 diskutiert. Das Kapitel schließt mit einer Einführung in das Konzept des Risikoappetits und der Rolle menschlicher Faktoren im Risikomanagement, die eine ganzheitliche Sicht des Themas bietet.
    3. 2. Risk Management: ERM and Aspects of Its Implementation

      Herfried Kohl
      Das Kapitel "Risikomanagement: ERM und Aspekte seiner Umsetzung" konzentriert sich auf das Risikomanagement von Unternehmen (ERM), seine Definition und Bedeutung. Er diskutiert die Rolle des Top-Managements im WKM, notwendige Inputfaktoren und die Struktur des WKM. Zu den Schlüsselthemen zählen Risikoidentifikation, Bewertung, Aggregation und Behandlung sowie Risikoberichterstattung und -dokumentation. Das Kapitel hebt auch die Bedeutung menschlicher Faktoren und Risikobereitschaft hervor und bietet einen detaillierten Blick auf das COSO-Modell für den WKM. Er schließt mit praktischen Ratschlägen zur Einführung und Aufrechterhaltung des Wechselkursmechanismus in verschiedenen Organisationsstrukturen.
    4. 3. Risk Management: A Selected Toolbox

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel vertieft die wesentlichen qualitativen Werkzeuge und Techniken, die im Risikomanagement eingesetzt werden, einschließlich Audits, geschäftlicher Wirkungsanalysen, Fliege-Analyse und Ereignisbaumanalyse. Er unterstreicht die Bedeutung dieser Instrumente bei der Identifizierung und Bewertung von Risiken in verschiedenen Phasen des Risikomanagements. Das Kapitel behandelt auch die Zuverlässigkeit von Audits und liefert praktische Beispiele, um die Anwendung dieser Instrumente zu veranschaulichen. Dieses Kapitel bietet einen strukturierten Ansatz und versetzt Fachleute in die Lage, ihre Risikomanagementstrategien effektiv zu verbessern.
    5. 4. Quantifying, Aggregating, and Modelling Risks

      Herfried Kohl
      Das Kapitel vertieft sich in die quantitative Seite des Risikomanagements und konzentriert sich auf die Abwägung zwischen Aufwand und Nutzen des Risikomanagements, Prinzipien der Risikoaggregation und gemeinsamen Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Außerdem wird die Monte-Carlo-Simulationsmethode als Werkzeug zur Risikomodellierung eingeführt und ein umfassender Überblick über Risikomaßnahmen und ihre Klassifizierung geboten. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über Entscheidungsfindung unter Unsicherheit und Risiko, in der verschiedene Methoden und ihre Anwendung in praktischen Szenarien beleuchtet werden.
  3. Operational Risk Management: Applying Risk Management to the Operational Areas of the Organization

    1. Frontmatter

    2. 5. Management System Standards and Organizational Resilience

      Herfried Kohl
      In diesem Kapitel wird die Bedeutung von Managementsystemstandards bei der Förderung der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und der Risikoprävention dargestellt. Es unterstreicht die Relevanz international anerkannter Standards wie ISO 9001, ISO 14001 und branchenspezifischer Standards wie IATF 16949 und AS / EN 9100. In diesem Kapitel wird untersucht, wie diese Standards zu effektivem Risikomanagement in Bereichen wie Unternehmenskontinuität, Compliance, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz und Cybersicherheit beitragen. Außerdem werden die gemeinsame Vorlage von Managementsystemstandards und ihre Rolle bei der systematischen Identifizierung und Vermeidung operativer Risiken diskutiert. Darüber hinaus enthält das Kapitel eine Checkliste für die organisatorische Widerstandsfähigkeit und geht auf den Wert zertifizierter Managementsysteme ein. Überall betont das Kapitel die Bedeutung dieser Standards für die Anpassung an notwendige Veränderungen und die wirksame Reaktion auf Schocks, was es zu einer wertvollen Ressource für Fachleute macht, die die Widerstandsfähigkeit und Risikomanagementstrategien ihrer Organisation verbessern wollen.
    3. 6. Business Continuity Management

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel vertieft die kritischen Aspekte des Business Continuity Management (BCM) und betont seine Rolle bei der Vorbereitung von Organisationen auf disruptive Ereignisse. Darin wird die Bedeutung der Identifizierung kritischer Prozesse und Aktivitäten, der Durchführung einer Business Impact Analysis (BIA) und der Implementierung eines Business Continuity Management Systems (BCMS) diskutiert. Das Kapitel unterstreicht auch die Bedeutung der Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Entwicklung und Aufrechterhaltung eines robusten BCMS. Darüber hinaus untersucht sie die Beziehung zwischen BCM und Risikomanagement und unterstreicht die Notwendigkeit eines umfassenden Ansatzes zur Kontinuität des Geschäfts.
    4. 7. Compliance, Anti-bribery, and Corporate Social Responsibility

      Herfried Kohl
      Das Kapitel geht auf die Grundlagen des Compliance-Managements ein und skizziert die Architektur eines Compliance-Management-Systems (CMS) sowie die Prozesse zur Identifizierung, Bewertung und Behandlung von Compliance-Risiken. Es behandelt globale und nationale Rahmenvorgaben für die Einhaltung der Bestimmungen, die Rolle des Compliance-Managements im Risikomanagement und die Bedeutung des Anti-Bestechungs-Managements gemäß ISO 37001. Darüber hinaus untersucht das Kapitel die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR) und ihre Integration in Compliance-Strategien. Es unterstreicht die Notwendigkeit eines robusten CMS, um Organisationen vor rechtlichen Strafen und Rufschädigungen zu schützen, und betont die Rolle des Top-Managements bei der Sicherstellung der Einhaltung. Der Text enthält auch praktische Schritte zur Implementierung und Aufrechterhaltung eines effektiven CMS, einschließlich Dokumentation, Kommunikation und Schulungsstrategien. Überall wird die Bedeutung eines proaktiven Ansatzes zur Einhaltung von Compliance unterstrichen, um Risiken zu verhindern und abzumildern, was sie zu einer wertvollen Ressource für Fachleute macht, die die Compliance und das Risikomanagement ihrer Organisation verbessern wollen.
    5. 8. Occupational Health and Safety (OH&S)

      Herfried Kohl
      Das Kapitel betont die entscheidende Rolle des Arbeitsschutzes in allen Organisationen und diskutiert den Umfang und die Relevanz von OH & S, die Identifizierung und Behandlung von Risiken und die Anforderungen der ISO 45001. Sie deckt auch Kernprozesse des OH & S Managements und die Bedeutung der Integration von OH & S in die Unternehmenskultur ab. Das Kapitel bietet eine detaillierte Vorlage für das OH & S-Management, was es zu einer wertvollen Ressource für Fachleute macht, die ihre OH & S-Praktiken verbessern möchten.
    6. 9. Quality Management and Product Safety

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel befasst sich mit der entscheidenden Rolle des Qualitätsmanagements bei der Gewährleistung der Produktsicherheit und des effektiven Risikomanagements in verschiedenen Branchen. Es beginnt mit der Definition des Qualitätsmanagements und seiner historischen Entwicklung, wobei die Entwicklung statistischer Methoden und die Geburt von Qualitätsmanagementsystemen (QMS) hervorgehoben werden. Das Kapitel konzentriert sich dann auf branchenspezifische QMS-Standards wie IATF 16949 für die Automobilindustrie, AS9100 für die Luft- und Raumfahrt und ISO 22000 für die Lebensmittelindustrie. Er diskutiert die Relevanz dieser Standards für das Risikomanagement und die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien und betont die Bedeutung einer kontinuierlichen Anpassung und Verbesserung des QMS. Das Kapitel untersucht auch die Rolle des Qualitätsmanagements bei der Vermeidung von Risiken im Zusammenhang mit der Nichteinhaltung von Sicherheitsvorschriften und Kundenerwartungen. Abschließend wird die Notwendigkeit einer wirksamen Einführung von QMS unterstrichen, von der sowohl das Unternehmen als auch seine Kunden profitieren.
    7. 10. Managing the Impact of the Organization on the Environment

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel befasst sich mit der entscheidenden Rolle des Umweltmanagements innerhalb des Risikomanagementrahmens eines Unternehmens. Es betont die Bedeutung der Einführung von Umweltmanagementsystemen (EMS) und Energieeffizienzsystemen, die sich an internationalen Standards wie ISO 14001 und ISO 50001 orientieren. Das Kapitel untersucht auch die Bedeutung der Bewertung und Steuerung des CO2-Fußabdrucks eines Unternehmens, um Risiken zu verringern und die Nachhaltigkeit zu verbessern. Darin wird aufgezeigt, wie diese Systeme Organisationen dabei helfen, Umweltrisiken und -chancen zu erkennen und zu adressieren, die Einhaltung regulatorischer Anforderungen sicherzustellen und die Erwartungen der Stakeholder zu erfüllen. Durch die Integration dieser Standards in ihre Geschäftstätigkeit können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit in einem zunehmend umweltbewussten Markt verbessern.
    8. 11. Cyber and Information Security Risks

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel vertieft die facettenreiche Natur von Cyber- und Informationssicherheitsrisiken und unterstreicht deren beträchtlichen Einfluss auf Organisationen. Er beginnt mit der Kategorisierung von Cyber-Risiken, einschließlich technischer, menschlicher, dienstlicher und krimineller Absichten, und betont die Notwendigkeit eines gründlichen Verständnisses der IT-Landschaft. Das Kapitel untersucht dann die finanzielle Relevanz von Cybersicherheitsinvestitionen und betont die Bedeutung einer fundierten Kosten-Nutzen-Analyse. Außerdem wird die entscheidende Rolle von Szenarioanalysen bei der Risikobewertung und der Anwendung branchenspezifischer Standards für ein effektives Risikomanagement hervorgehoben. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit eines kontinuierlichen und systematischen Ansatzes beim Cyber-Risikomanagement, der sicherstellt, dass Organisationen ihre Sicherheitsstandards angesichts sich entwickelnder Bedrohungen aufrechterhalten und verbessern.
    9. 12. Business Partner Relationship Management

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel untersucht die kritischen Aspekte des Geschäftspartnerbeziehungsmanagements und konzentriert sich auf die qualitativen Risiken, die mit verschiedenen Arten von Geschäftspartnerschaften verbunden sind. Darin wird die Bedeutung der Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen, bewährten Verfahren und kontinuierlicher Überwachung zur Abmilderung potenzieller Risiken hervorgehoben. Das Kapitel geht auf verschiedene Formen kollaborativer Geschäftsbeziehungen wie kollaborative Netzwerke, Joint Ventures, Geschäftsallianzen und Cluster ein und betont die Notwendigkeit eines gründlichen Verständnisses des Kontextes der eigenen Organisation. Sie unterstreicht auch die Rolle des Vertrauens und des menschlichen Faktors bei der Auswahl von Geschäftspartnern und bietet einen strukturierten Ansatz für die Verwaltung von Geschäftsbeziehungen, einschließlich der Erstellung eines gemeinsamen Managementplans für Geschäftsbeziehungen. Zusätzlich bietet das Kapitel eine Mini-Checkliste für effektives Partnerbeziehungsmanagement, die die Bedeutung von Bereitschaftsbeurteilung, Wertbewertung und Risikospezifikation betont.
    10. 13. Crisis Management

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel untersucht die kritischen Aspekte des Krisenmanagements und betont die Bedeutung von Vorsorge und strategischer Planung. Er diskutiert die Kategorisierung von Krisen, die in ISO 22361 skizzierten Standardprozesse und die wesentlichen Komponenten eines effektiven Krisenmanagementteams. Der Text geht auch auf die Rolle des Krisenmanagers, die Entscheidungsfindung unter Unsicherheit und die entscheidenden Prozesse ein, die erforderlich sind, um Krisen umgehend zu erkennen und darauf zu reagieren. Durch die Betonung der Dynamik von Krisen und der Notwendigkeit gut eingespielter Teams bietet dieses Kapitel einen umfassenden Leitfaden zur effektiven Bewältigung von Unternehmenskrisen.
  4. Modeling and Simulating Risks and Other Things

    1. Frontmatter

    2. 14. Statistical Inference: General Concepts, Parameter Estimation, Confidence Intervals, and Testing of Hypotheses

      Herfried Kohl
      In diesem Kapitel werden Methoden statistischer Folgerungen vorgestellt, die für das Risikomanagement von entscheidender Bedeutung sind, einschließlich Parameterschätzungstechniken wie Maximalwahrscheinlichkeit und bayesianische Methoden. Außerdem werden Konfidenzintervalle für Mittelwert und Varianz sowie Hypothesentests für Normalverteilungen abgedeckt. Darüber hinaus geht das Kapitel auf Güteprüfungen wie den Chi-Quadrat-Test und den Kolmogorov-Smirnov-Test ein, um die Anpassung der Daten an spezifizierte Verteilungen zu bewerten. Diese Werkzeuge sind für die genaue Modellierung und Simulation von Risikoportfolios unverzichtbar und ermöglichen eine bessere Entscheidungsfindung im Risikomanagement.
    3. 15. Simulation: Principles, Practice, and Examples

      Herfried Kohl
      Das Kapitel beginnt mit der Erklärung der Bedeutung der Monte-Carlo-Simulation im Risikomanagement, insbesondere im Quantitativen Risikomanagement (QRM). Sie befasst sich mit der Generierung von Zufallsvariablen, die sich an festgelegte Verteilungen halten, und hebt Methoden wie die Inversionsmethode und die Akzeptanz-Ablehnung-Methode hervor. Das Kapitel behandelt auch die Simulation abhängiger Risiken und stellt Konzepte wie Copulas und multivariate Verteilungen vor. Um die Anwendung dieser Techniken zu veranschaulichen, werden praktische Beispiele wie die Simulation des Kapitalwertes eines Projekts und die Analyse eines Schwellenmarktes angeboten. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Bedeutung der Simulation für das Verständnis und Management von Risikoportfolios und bietet einen umfassenden Leitfaden für Fachleute aus den Bereichen Finanzen, Versicherungen und Beratung.
  5. The Mathematics of Risk Management: A Compact Introduction

    1. Frontmatter

    2. 16. Probability: From Sample Spaces to Conditioning

      Herfried Kohl
      Das Kapitel beginnt mit der Definition von Schlüsselbegriffen wie Zufälligkeit, Experimenten und Probenräumen und betont deren Bedeutung für die Risikomodellierung. Anschließend werden die Kolmogorow-Axiome zur Zuordnung von Wahrscheinlichkeiten zu Ereignissen vorgestellt und die Konzepte zufälliger Variablen und deren Verteilungen diskutiert. Das Kapitel behandelt auch Charakteristika zufälliger Variablen wie Erwartung, Varianz und Korrelation und geht auf bedingte Wahrscheinlichkeit und Konditionierung ein. Überall bietet der Text praktische Einsichten und Ableitungen, was ihn zu einer wertvollen Ressource für das Verständnis der quantitativen Aspekte des Risikomanagements macht.
    3. 17. Probability: Auxiliary Concepts, Tools, and Results

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel geht auf unverzichtbare Werkzeuge für den Umgang mit Zufallsvariablen und ihren Verteilungen in der Wahrscheinlichkeitstheorie ein. Es umfasst die Erzeugung von Funktionen wie charakteristischen und momentgenerierenden Funktionen, die komplexe Berechnungen erleichtern. Das Konzept der Entropie und das Maximum-Entropie-Prinzip (MEP) werden eingeführt, um Informationen und Unsicherheit in Wahrscheinlichkeitsverteilungen zu messen. Darüber hinaus stellt das Kapitel wichtige Ungleichheiten für zufällige Variablen vor, darunter Markov-, Tschebyschew- und Cantelli-Ungleichungen, und grundlegende Begrenzungssätze wie das zentrale Begrenzungstheorem. Diese Werkzeuge sind für das Verständnis der Risikoaggregation, des statistischen Verhaltens und kombinatorischer Zählmethoden in der Wahrscheinlichkeitstheorie unverzichtbar.
    4. 18. Frequently Met Probability Models and Distribution Functions

      Herfried Kohl
      Dieses Kapitel geht auf die wichtigsten Wahrscheinlichkeitsverteilungen ein, die im quantitativen Risikomanagement verwendet werden, einschließlich diskreter Verteilungen wie Bernoulli, Binomial und Poisson, sowie kontinuierlicher Verteilungen wie der exponentiellen und normalen Verteilungen. Es behandelt auch spezielle Funktionen wie die Gamma- und Beta-Funktionen und diskutiert die Erstellung neuer Verteilungen durch Mischen und Transformieren von Variablen. Das Kapitel beleuchtet die Rolle von Verteilungsparametern und liefert praktische Beispiele und Ableitungen, was es zu einer wertvollen Ressource für Fachleute macht, die ihr Verständnis von Wahrscheinlichkeitsverteilungen im Risikomanagement vertiefen wollen.
    5. 19. Sums of Random Variables and Application to Risk Aggregation

      Herfried Kohl
      Das Kapitel untersucht die Komplexität der Bewertung von Summen zufälliger Variablen, einem grundlegenden Aspekt des quantitativen Risikomanagements (QRM). Es werden mehrere Methoden zur Berechnung dieser Summen eingeführt, darunter Faltung, Funktionsgenerierung und Simulation. Der Text diskutiert auch die Anwendung dieser Techniken auf die Risikoaggregation in Portfolios, wobei zwischen unabhängigen und abhängigen Risiken unterschieden wird. Anhand detaillierter Beispiele und Illustrationen zeigt das Kapitel die Feinheiten der Summierung zufälliger Variablen und der daraus resultierenden Verteilungen auf und unterstreicht die Bedeutung dieser Methoden für das effektive Management von Risikoportfolios.
    6. 20. Understanding and Modeling Dependent Risks

      Herfried Kohl
      Das Kapitel geht auf die Komplexität der Modellierung abhängiger Risiken ein und hebt die Unterschiede zwischen unabhängigen und abhängigen Risiken hervor. Es werden Schlüsselkonzepte wie Pepersons, Spearmans und Kendall's Korrelationsmaßstäbe, bivariate und multivariate Normalverteilungen und Kopula vorgestellt. Die Verwendung von Copulas, insbesondere Sklars Theorem, wird hervorgehoben, um Abhängigkeiten zu verstehen und zu modellieren. Das Kapitel behandelt auch die Regressionsanalyse, einschließlich linearer und nichtlinearer Modelle, um einen ganzheitlichen Ansatz für das Risikomanagement zu bieten. Praxisbeispiele und Anwendungen aus der realen Welt werden integriert, um die theoretischen Konzepte zu veranschaulichen, was sie zu einer wertvollen Ressource für Fachleute in den Bereichen Risikoanalyse und quantitative Finanzierung macht.
    7. 21. Time-Dependent Random Variables and QRM

      Herfried Kohl
      Das Kapitel geht den Feinheiten zeitabhängiger Zufallsvariablen und ihrer Bedeutung im Quantitativen Risikomanagement (QRM) nach. Es beginnt mit der Einführung des Konzepts zeitabhängiger Zufallsvariablen und ihrer Bedeutung für die Risikomodellierung. Zu den Schlüsselthemen zählen die Implementierung von Zeitabhängigkeit in Verteilungen, Konzepte der Zuverlässigkeitstheorie wie Time to Failure und die mittlere Restlebensdauer sowie Kontrolldiagramme zur Überwachung kritischer Variablen. Das Kapitel untersucht auch stochastische Prozesse, einschließlich Poisson- und Markov-Prozesse, und ihre Anwendung in der Risikotheorie. Darüber hinaus werden Zeitreihenanalysen und ihre Klassifizierung behandelt, wobei die Modelle MA (q), AR (p) und ARMA (p, q) hervorgehoben werden. Das Kapitel bietet praktische Beispiele und mathematische Einsichten, was es zu einer wertvollen Ressource für Fachleute macht, die ihr Verständnis zeitabhängiger Risikomodelle verbessern wollen.
  6. Backmatter

Titel
Managing SMEs in Times of Rapid Change, Uncertainty, and Disruption
Verfasst von
Herfried Kohl
Copyright-Jahr
2024
Electronic ISBN
978-3-031-71272-2
Print ISBN
978-3-031-71271-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-031-71272-2

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