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Über dieses Buch

Bio-Brands oder Fair-Trade-Produkte stehen hoch im Kurs, weil Konsumenten heutzutage auf Glaubwürdigkeit setzen und bereit sind, durch Käufe Verantwortung zu übernehmen. Was bedeutet das für Unternehmen und ihre Markenführung konkret? Wie können Produkte für Konsumenten Sinn stiften? Der Markenexperte Sandro Abbate erklärt anschaulich und leicht verständlich, wie Unternehmen eigene Erfolgsfaktoren und Kernkompetenzen für den Auf- und Ausbau von sinnstiftenden Marken nutzen. Er erläutert Strategien, die Markenverantwortliche individuell für ihr Unternehmen entwickeln können, um Produkte und Brands mit einem konkreten gesellschaftlichen oder ökologischen Nutzen zu schaffen und damit Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden langfristig zu halten. Mit ausführlichen Praxisbeispielen und Experteninterviews.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Markenführung im Wandel

Zusammenfassung
Nach wie vor wird Marke immer noch häufig missverstanden. Gerade im Mittelstand, dem über 90 % der Unternehmen in Deutschland zuzurechnen sind – in den vielen Familienunternehmen und so genannten Hidden Champions, die überall in der Provinz ihre Werke betreiben und Tag für Tag Innovationen hervorbringen und das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ausmachen.
Sandro Abbate

2. Sinnstiftende Marken entwickeln

Zusammenfassung
Die Suche nach Sinn ist ein zentrales Zeitgeistphänomen der modernen westlichen Welt. Ursache hierfür ist unter anderem der geringer gewordene Einfluss der christlichen Institutionen in der Gesellschaft, aber auch der großen politischen Ideologien nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Menschen suchen nach Sinn in ihrer konkreten Tätigkeit, aber auch im Rahmen ihres Konsums. Das bestätigt auch der vermehrte Kauf von Produkten, die biologisch erzeugt und fair gehandelt werden. Der eigene Konsum wird so als Beitrag eines sinnstiftenden Prozesses gesehen.
Sandro Abbate

3. Ausblick

Zusammenfassung
Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen viele Unternehmen umdenken. Es sind nicht mehr lediglich Aspekte wie Produktqualität, Innovationsstärke, Kompetenz oder Werte wie Tradition und Serviceorientierung, die Kunden und Mitarbeiter für ein Unternehmen begeistern und binden. Insbesondere in wettbewerbsintensiven Märkten oder Branchen mit angeschlagener Reputation suchen Kunden nach einem tieferen Sinn, nach spürbaren Werten. Ebenso wollen Arbeitnehmer den Sinn in ihrer Tätigkeit erkennen, sich mit dem Unternehmen identifizieren. Die logisch erscheinende Konsequenz als Reaktion auf diesen äußeren Druck ist, dass Unternehmen sich plötzlich mit sozialen und ökologischen Themen auseinandersetzen, vermehrt auf nachhaltige Produktqualität achten und CSR-Strategien entwickeln. Man muss der Gesellschaft ja schließlich etwas zurückgeben. Kein falscher Gedanke. Aber wie weit ist es ethisch richtig, aus Gründen der Marktreputation Maßnahmen zu forcieren, ohne im Kern wirklich gesellschaftliche Verbesserung erreichen zu wollen?
Sandro Abbate

Backmatter

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