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08.10.2020 | Markenführung | Gastbeitrag | Online-Artikel

In fünf Schritten zur starken digitalen Marke

verfasst von: Kathrin Düring

3 Min. Lesedauer
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Die Welt hat in den vergangenen Monaten einen gigantischen Digitalisierungsschub erlebt. Viele klein- und mittelständische Unternehmen überdenken daher ihre digitale Präsenz. Damit ein Unternehmen im Web auffällt, braucht es eine starke digitale Marke, meint Expertin Kathrin Düring. 

Eine starke digitale Markenführung ist für eine positive Geschäftsentwicklung das A und O. Zudem spielt sie bei der Förderung von Vertrauen und Verbundenheit zwischen Unternehmen und Kunden eine entscheidende Rolle – und dies in einer Zeit, in der ein persönlicher Austausch nicht mehr selbstverständlich ist. 

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Schritt für Schritt zur starken Marke

Mit diesen fünf Schritten gelingt der Aufbau einer "Love Brand":

1. Kreieren Sie Ihre Marke

Das Wichtigste zuerst: Stellen Sie fest, wer Sie als Unternehmen sind und warum Sie existieren. Definieren Sie Ihre Mission, Werte und Kommunikation, indem Sie sich folgende Fragen stellen: 

  • Wer ist Ihr idealer Kunde? 
  • Welches Versprechen möchten Sie ihm geben und auch einhalten? 
  • Welche Emotionen sollen sich mit Blick auf Ihr Unternehmen einstellen? 
  • Was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern? 
  • Was möchten Sie in den nächsten zehn Jahren erreichen? 
  • Wie spiegeln sich diese Ziele in Ihrem Leitbild wider?

2. Entwickeln Sie Ihre visuelle Identität

Die visuelle Identität ist das äußere Erscheinungsbild Ihres Unternehmens. Dazu gehören das Logo, die Farbpalette, die Schriftarten und das Design Ihrer Website. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Ihr Außenauftritt gestaltet sein soll, näheren Sie sich einem passenden Layout mit weiteren Fragen: Sind Sie spielerisch oder ernst? Modern oder vintage? Angepasst oder ambitioniert? Was machen andere Unternehmen in Ihrer Branche? Möchten Sie sich an ihnen orientieren oder von ihnen abheben? Finden Sie heraus, wie Ihre Marke bei den Kunden ankommen soll. Durch die Zusammenarbeit mit einem professionellen Designer lässt sich die visuelle Kommunikation so gestalten, dass sie die gewünschte Wahrnehmung Wirklichkeit werden lässt.

3. Visuelles Branding wird zum Markenguide

Das visuelle Branding muss für die unterschiedlichsten Situationen nutzbar sein. Daher ist die Entwicklung eines Styleguides der nächste logische Schritt. Damit legen Sie einen einheitlichen Grundstein dafür, wie die Marke in unterschiedlichen Bereichen dargestellt werden soll – von sozialen Kanälen und E-Mails bis hin zu Verpackungen. So wird für das gesamte Team ein einheitlicher (Außen-)Auftritt ermöglicht. Das sorgt für Stringenz, die für den Aufbau von Vertrauen unverzichtbar ist.

4. Zeigen Sie Ihre Marke

Sie haben Ihre Hausaufgaben gemacht, die Marke steht. Nun ist es an der Zeit, sie zu präsentieren. Die Website ist für die meisten Kunden die erste Anlaufstelle. Egal, ob es sich um einen E-Commerce-Shop oder um eine generelle Informationsseite handelt, die Homepage muss für Kunden zum digitalen Schaufenster werden.

Ein Webangebot sollte leicht zu navigieren sein und Produkte oder Angebote klar kommunizieren. Vergessen Sie nicht, Ihre Markenrichtlinien zu verwenden, damit das Design und die Botschaften an jedem digitalen Kontaktpunkt einheitlich sind, sodass eine nahtlose Benutzererfahrung entsteht.

Soziale Medien sind ein wichtiger Multiplikator 
 

5. Nutzen Sie Social Media

Soziale Medien eignen sich nicht nur hervorragend zur Stärkung der eigenen Positionierung, sondern ermöglichen überdies den Aufbau einer Community rund um Ihre Marke. Sie dienen dazu, bestehende wie auch potenzielle Kunden zu inspirieren und aufzuklären, , mit ihnen zu interagieren und so echte Mehrwerte zu bieten. Zudem besteht die Möglichkeit, Werbung in diesen Kanälen zu schalten, wodurch sich bestimmte Kunden kostengünstig und zielgerichtet ansprechen lassen.

Selbst das beste Produkt oder die beste Dienstleistung geht in der Masse unter, wenn es einem nicht gelingt, online aufzufallen. Beim digitalen Branding geht es nicht nur um den Verkauf. Oberstes Gebot ist es, einen leidenschaftlichen, loyalen Kundenstamm aufzubauen, der die Produkte nicht nur kauft, sondern auch an sie glaubt.

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