Marken müssen Haltung zeigen
- 27.12.2018
- Markenführung
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Gesellschaftliches Engagement wird zum markenbildenden Kernstück eines Unternehmens. Dafür sind Verbraucher sogar bereit, tiefer in die Tasche zu greifen, wie gleich zwei Studien offenlegen.
Konsumenten erwarten, dass Marken zu vollständiger Transparenz bereit sind und dabei eine ethisch verantwortungsvolle Unternehmensführung offenbaren.
Springer Fachmedien Wiesbaden
Die digitale Welt lässt die Sehnsucht nach starken, menschlichen Werten neu aufkeimen. Unternehmen, die nicht rein profitorientiert wirtschaften, sondern dabei einem höheren Zweck folgen, genießen bei Konsumenten daher einen besonders guten Ruf. In einer Befragung der Markenberatung Prophet gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, möglichst nur bei Unternehmen zu kaufen, die sich glaubhaft gesellschaftlich engagieren. 82 Prozent der Befürworter würden dafür sogar höhere Preise in Kauf nehmen.
Im Umkehrschluss sind 57 Prozent der Meinung, dass Marken, die nicht auch im Sinne von Umwelt und Gesellschaft handeln, als unverantwortlich einzustufen. Mit dieser Haltung treten die Umfrageteilnehmer auch an ihren (potenziellen) Arbeitgeber heran: Acht von zehn der Deutschen bevorzugen, für ein gesellschaftlich engagiertes Unternehmen zu arbeiten.
Engagement für Europa
Die Studienergebnisse der Agenturgruppe Mc Cann Worldgroup reichen noch weiter. Demnach erwarten 71 Prozent der Europäer, dass Unternehmen verstärkt dazu beitragen, Europa näher zusammenzubringen. Die große Mehrheit ist der Meinung, dass europäische Firmen dazu ihre Zusammenarbeit stärken sollten. Rund 80 Prozent der Befragten wünschen sich darüber hinaus ein konkretes Engagement in den Bereichen
- Diversität
- Umweltschutz oder
- Gerechtigkeit.
Doch die Europäer nehmen auch sich selbst als Verbraucher in die Pflicht. So streben 73 Prozent an, im Sinne der Sharing Economy weniger besitzen und mehr teilen zu wollen.