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09.09.2019 | Markenwert | Infografik | Onlineartikel

Diese Marken stehen hoch im Kurs

Autor:
Johanna Leitherer

Traditionsmarken und reine Online-Dienste dominieren das diesjährige Yougov Brand Health Ranking. Nicht zu den Gewinnern zählt jedoch Google: Der Tech-Konzern verliert gleich vier Plätze.

Lego, der größte Spielzeughersteller der Welt, belegt dieses Jahr den ersten Platz im Top Brand Health Ranking für Deutschland der Umfrageplattform Yougov. Zum wiederholten Male konnte das dänische Unternehmen die Jury bereits überzeugen, diesmal sogar mit großem Punktabstand zu seinen Mitstreitern. Die Drogeriekette Dm und die Kosmetikfirma Nivea landen auf Platz zwei und drei, gefolgt von Spielefabrikant Ravensburger. Das erfolgreichste Tech-Unternehmen ist Samsung (Platz fünf), während der US-Konzern Google um vier Plätze auf den neunten Rang abrutscht. Zum ersten Mal taucht dieses Jahr auch Adidas im Ranking auf. Der Sportartikelhersteller kann sich mit Platz sieben gegen viele andere große Unternehmen durchsetzen.

Ingesamt untersuchte Yougov 1200 Marken auf Basis von 16 Markendimensionen in den Bereichen Markenpräsenz, Markenbewertung und Markenbeziehung. Ein Index Score bewertet dabei die folgenden Punkte:

  • Markenqualität 
  • Markenwertigkeit
  • Eindruck 
  • Kundenzufriedenheit 
  • Markenreputation 
  • Weiterempfehlungsbereitschaft

Streaming-Dienste legen kräftig zu

Viele Traditionsmarken, darunter etwa Ritter Sport, Bosch und Sparkasse, schnitten bei der Untersuchung gut ab. Aber auch reine Online-Unternehmen etablieren sich mehr und mehr. Das belegt zum Beispiel die Ranking-Liste der so genannten "Improver", die sich seit dem vergangenen Jahr 2018 am stärksten verbessern konnten. Gleich zwei Streaming-Dienste, Netflix und Amazons Prime Video, führen hierbei die Spitze an. Den dritten Platz ergattert das Online-Vergleichsportal Check 24 und auch Booking.com schafft es auf die Liste der Improver (Rang 5). 

Mit dem vierten Platz ist auch der Durchstarter Huawei vertreten. Der chinesische Tech-Konzern steigerte seinen Smartphone-Umsatz im ersten Quartal 2019 um 50 Prozent, wodurch sein Marktanteil auf 17 Prozent kletterte: Ein Erfolg, mit dem sogar Konkurrent Apple überholt werden konnte, wie die Analysefirma Counterpoint Research ermittelt hat. Wegen des aktuellen Handelsstreits mit den USA bleibt jedoch abzuwarten, ob Huawei auch in Zukunft seine Marktposition halten kann.

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