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Mit E-Mail-Marketing Anreize schaffen

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Ob beruflich oder privat: Die E-Mail kommt täglich als Kommunikationsmittel zum Einsatz.


E-Mails sind ein wichtiges Instrument im Direktmarketing. Zwei neue Studien bestätigen die Relevanz und die positive Entwicklung von E-Mail-Marketing. Allerdings wollen die Empfänger nicht "zugemüllt" werden.

Marketer, die auf E-Mail-Marketing setzen, dürfen sich bestätigt fühlen: Die neue Trend- und Benchmark-Studie von Epsilon belegt für das zweite Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahr höhere Zustell-, Öffnungs- und Klickraten von Marketing-E-Mails in der EMEA-Region. In Deutschland stiegen die Raten sogar besonders deutlich. Für seinen vierteljährlichen Report analysiert der Dialogmarketing-Dienstleister regelmäßig Milliarden von E-Mails.

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Demzufolge erhöhte sich hierzulande die Zustellrate um 2,3 Prozent auf 98,2 Prozent (EMEA: plus 0,9 auf 97,3 Prozent). Die Öffnungsrate stieg um 3,4 Prozent auf 26,4 Prozent (EMEA: plus 0,8 auf 27,2 Prozent) und die Klickrate um 1,6 Prozent auf 5,8 Prozent (EMEA: plus 0,4 auf sechs Prozent). Als Grund für die positive Entwicklung dieser zentralen Kennzahlen des E-Mail-Marketings nennen die Studienautoren das immer häufiger eingesetzte Responsive Design. Hierdurch können die Inhalte auch mobilgerät-optimiert abgerufen werden. 

Werktags sechs Stunden E-Mail-Kommunikation

Neben dem Responsive Design tragen auch Fortschritte bei der Personalisierung zur anhaltenden Relevanz des E-Mail-Marketing bei, stellt darüber hinaus die Adobe-Studie "Subject: Email, we just can't get enough" fest. Sie basiert insbesondere auf der immensen Nutzung der E-Mail-Kommunikation. Der Untersuchung zufolge verbringen neun von zehn Verbrauchern bereits jetzt sechs Stunden pro Werktag mit E-Mail-Kommunikation. Dabei lesen viele Nutzer ihre privaten und beruflichen Mails auch parallel zu anderen Tätigkeiten, etwa beim Fernsehen (70 Prozent) und Telefonieren (43 Prozent), im Badezimmer (42 Prozent) oder beim Autofahren (18 Prozent). Und knapp die Hälfte der 400 befragten US-Bürger rechnet in den nächsten zwei Jahren mit noch mehr E-Mail-Austausch.

Millennials sind gewiefte E-Mail-Checker

Die Studie belegt auch eine besonders hohe E-Mail-Affinität der mit Mobilgeräten aufgewachsenen Millennials. So checken 88 Prozent der jungen Verbraucher ihre E-Mails per Smartphone - und trennen sofort die Spreu vom Weizen in ihrem Postfach. "Millennials wollen personalisierte, auf sie zugeschnittene und relevante E-Mails und sind extrem schnell dabei, Irrelevantes zu erkennen und auszusortieren", betont Tamara Gaffney, Chef-Analystin von Adobe Digital Index.

Die Tatsache, dass 34 Prozent der Befragten sich schon mal eine neue E-Mail-Adresse zugelegt haben, um keine unterwünschten Nachrichten mehr zu erhalten, verweist auf eine zentrale Herausforderung im E-Mail-Marketing: Das richtige Maß zu finden und Spamming zu vermeiden. Denn laut der Studie bevorzugen zwar 58 Prozent der Konsumenten Werbung per E-Mail, aber 39 Prozent sagen auch, dass sie weniger Marketing-E-Mails erhalten möchten.

Die häufigsten Fehler

Damit E-Mail-Marketing zum Erfolg wird, müssen Werbetreibende daher die Erwartungen der Empfänger kennen und berücksichtigen. In dem Fachbeitrag "Gut gesendet: E-Mail- und Permission-Marketing" listet Katja Heinemann die zehn häufigsten Fehler auf, die es zu vermeiden gilt (Seite 99 ff):

1. Ungeschickter Betreff6. Zu häufiger Versand
2. Kryptische Absenderadresse7. Zu seltener Versand
3. Falsche Ansprache8. Fehlende Verknüpfung
4. Unlesbare Gestaltung9. Umständliche Abmeldung
5. Kein inhaltlicher Mehrwert10. Intransparenz
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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

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    E-Mails direkt aufs Smartphone/© bloomua