Skip to main content
main-content

05.03.2012 | Marketing + Vertrieb | Im Fokus | Onlineartikel

Gute Ideen sind kein Zufall

Autor:
Anja Schüür-Langkau

Mit der neuen Methode Design Thinking können Unternehmen innovativer und kreativer werden. Wichtig dabei ist das Arbeiten in interdisziplinären Teams.

Für Unternehmen wie Procter & Gamble bspw. hat es sich längst bezahlt gemacht,  mit der Methode Design Thinking ihren visionären Ideenfindungen auch den entsprechenden Raum zu geben, der sich auch in der Inneneinrichtung mit flexiblen Möbeln und zahlreichen Möglichkeiten der Visualisierung zur Ideenfindung niederschlägt.  

Dieser Ansatz wird genauso erfolgreich von Agenturen wie IDEO und Frog Design betrieben und findet zunehmend an Universitätsinstituten wie den D-Schools in Stanford und Potsdam Verbreitung. Design Thinking setzt auf interdisziplinäre Teams, Visualisierung und klar umrissene Schritte zur Ideenfindung – und bleibt dabei ganz flexibel. Werkzeuge wie das Web 2.0 werden dazu erfolgreich genutzt. In dem Marketing Review Beitrag "Design Thinking- Kreativität als Methode" heißt es: "Die Herausforderungen der heutigen Märkte sind zu komplex, um von dem einen einsamen Erfinder, der einen Abteilung oder gar nur dem einen Unternehmen gemeistert zu werden."

Teamübergreifendes Arbeiten

Auch beim Design Thinking geht es um Kollaboration. Die unabdingbare Basis eines jeden Design-Thinking-Prozesses bildet ein Team, das sich aus verschiedenen Disziplinen, Abteilungen und Hierarchieebenen zusammensetzt und neben internen auch externe Mitglieder umfassen kann. Durch die Durchmischung der Disziplinen liegt die Stärke solcher Teams in der Vervielfältigung der jeweiligen inhaltlichen und methodischen Besonderheiten, und in den verschiedenen Blickwinkeln und Erfahrungen, die jedes Mitglied einbringt.

Einzige Voraussetzung: Die Menschen, die dieses Team bilden, müssen dabei bestimmte Eigenschaften besitzen, die dem sogenannten T-Profil entsprechen. Hier sind sowohl fachspezifisches und analytisches Wissen gefragt, als auch die eigene Neugier, die Offenheit gegenüber anderen Disziplinen, anderen Menschen, gegenüber der Welt und die Fähigkeit, das eigene Wissen mit dem der anderen zu vernetzen, es übertragen zu können und eine gemeinsame Sprache außerhalb der eigenen Fachsprache zu finden.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.04.2009 | Kollaboration | Ausgabe 2/2009

Design Thinking — Kreativität als Methode

01.10.2010 | Marketinginnovationen | Ausgabe 5/2010

Ist mehr Innovativität im Marketing besser? Achtung, nicht-lineare Effekte!

2011 | OriginalPaper | Buchkapitel

Internet-Tools zur Ideenfindung

Quelle:
Gründen 2.0

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Entwicklung einer Supply-Strategie bei der Atotech Deutschland GmbH am Standort Feucht

Die Fallstudie zur Entwicklung der Supply-Strategie bei Atotech Deutschland GmbH beschreibt den klassischen Weg der Strategieentwicklung von der 15M-Reifegradanalyse über die Formulierung und Implementierung der Supply-Rahmenstrategie. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Ableitung und Umsetzung der strategischen Stoßrichtungen sowie die Vorstellung der Fortschreibung dieser Strategie. Lesen Sie in diesem Whitepaper, wie die Supply-Strategie dynamisch an die veränderten strategischen Anforderungen des Unternehmens angepasst wurde. Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise