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09.12.2015 | Marketing + Vertrieb | Im Fokus | Onlineartikel

Erfolgreiche Markenführung durch Kundenintegration

Die digitale Transformation und damit verbundene Veränderungen der Kundenwünsche ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Ein Erfolgsrezept ist es, den Kunden in den Mittelpunkt der Strategie zu stellen.

Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen. Bisherige Geschäftsmodelle funktionieren nicht mehr und die Firmen müssen neue Wege suchen, um ihre Produkte und Dienstleistungen erfolgreich an den Kunden zu bringen. Diese Veränderungen betreffen auch das Marketing. Doch die Marketing-Entscheider in deutschen Unternehmen scheinen auf diese Aufgabe nicht gut vorbereitet zu sein. So ist der Studie „Digital Business Transformation“ zufolge nur bei jedem dritten Unternehmen überhaupt eine Digitalisierungsstrategie erkennbar. 23 Prozent der Unternehmen haben überhaupt keine Planung.

Für die Studie befragte das zur Messe Frankfurt gehörende Unternehmen Dexperty in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact im Juni 2015 online 613 Marketing- und IT-Entscheider. Doch was genau verstehen Marketing-Entscheider unter der digitalen Transformation? Die Ergebnisse fallen unterschiedlich aus. Für 55 Prozent der Befragten bedeutet die digitale Transformation die „Digitalisierung aller Unternehmensprozesse“, während etwas mehr als ein Drittel (39 Prozent) die „Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle“ damit verbinden und ein weiteres Drittel (35 Prozent) die „Digitalisierung der Kundenkontakte“. Insgesamt schätzen Marketing-Verantwortliche die Auswirkungen auf Prozesse und Geschäftsmodelle höher ein, als auf den gesamten Geschäftsprozess.

Hinsichtlich der Marketinginstrumente setzen viele Unternehmen laut der Studie nach wie vor auf bewährte Tools, wie Online-Werbung, Websites und Blogs. Doch oft verhindern unflexible Unternehmensstrukturen, dass Firmen im Web richtig durchstarten können. Die größten Hemmnisse sind eine veraltete IT-Infrastruktur (55 Prozent), eine bestehende Organisationsstruktur (54 Prozent), fehlende Ressourcen (54 Prozent) und Know-how-Defizite (53 Prozent).

Unternehmen müssen mutiger werden

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„Unsicherheit und strukturelle Blockaden lähmen den digitalen Wandel in vielen Unternehmen. Das Top-Management ist in der Pflicht, Komfortzonen aufzulösen“, bestätigen auch die Springer-Autoren Arne Beekmann und Alexander Kiock. Wie wichtig die Durchsetzung einer Digitalisierungsstrategie für den Unternehmenserfolg ist und welche Herausforderungen auf die Firmen zukommen, beschreiben sie im Buchkapitel „Augen auf und durch!“. Dort erklären sie, dass sich Unternehmen nur langsam aus ihrem Sicherheitsbereich herausbewegen, um sich den Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, zu stellen.

Wie die Autoren auf Seite 164 ihres Beitrag erläutern, müssen Unternehmen sich „strukturell verändern, Lernprozesse forcieren, Chancen nutzen und Mitarbeiter ermutigen, um ihre Marken im digitalen Zeitalter nach vorne zu führen.“

Welchen Nutzen die Digitalisierung für Unternehmen und Kunden bringt

Welche Möglichkeiten die Digitalisierung für Marken bietet, erläutern die Springer-Autoren David Aaker, Florian Stahl und Felix Stöckle in ihrem Beitrag „Marken sollten die Digitalisierung gezielt für den Markenaufbau nutzen“ anhand weniger Punkte. Dazu zählen (Seite 107 ff.):

  • Die digitale Erweiterung und Verbesserung des eigenen Angebots
  • Die Unterstützung des bestehenden Angebots
  • Das Angebot besser kommunizieren und damit stärken
  • Dem Angebot Glaubwürdigkeit verleihen
  • Den Kaufprozess einfacher gestalten
  • Den Kunden in die Produktentwicklung miteinbeziehen

Unternehmen also also die Digitalisierung aktiv vorantreiben und höhere Budgets in digitale Marketingkonzepte investieren. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist dabei, den Kunden in den Mittelpunkt der Strategie zu stellen. Das bestätigen auch die Autoren, indem sie anregen: „Suchen Sie nach einem möglichen Anknüpfungspunkt mit dem Kunden, der auf einem „gemeinsamen Interesse“ von Kunden und Marke basiert und bauen Sie Ihr Marketingprogramm darauf auf.“ (Seite 93)

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