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29.07.2014 | Marketing + Vertrieb | Im Fokus | Onlineartikel

Werbetreibende müssen digitale Konsumenten abholen

Die Connected Consumer Study 2014 zeigt deutlich: Alle Altersgruppen surfen auf allen Geräten im Web. Werbetreibende haben allerdings Nachholbedarf, so Gastautor Ingo Knuth, Research Manager bei Google Deutschland.

Immer mehr Deutsche sind online: Im Jahr 2014 nutzen 82 Prozent aller Deutschen ab 16 Jahren das Web. Bei den 16- bis 24-Jährigen sind es sogar satte 97 Prozent. Lediglich bei den älteren Zielgruppen gibt es noch ein wenig Nachholbedarf. So sind 86 Prozent der 45- bis 54-Jährigen online und bei den 55- bis 64-Jährigen nutzen 78 Prozent das Internet. Die über 65-Jährigen holen allerdings auf. Bereits 54 Prozent haben in dieser Altersgruppe einen regelmäßigen Zugang zum Internet, so das Ergebnis der Connected Consumer Study 2014.

Mobile Endgeräte werden immer beliebter

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Neben den “traditionelleren” Connected Devices, wie Desktop-PCs und Laptops, werden immer mehr mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets, für den Zugang zum Internet genutzt. Zwar dominieren nach wie vor stationäre Desktops oder Laptops den Internetgebrauch, allerdings stagnieren die Nutzungszahlen mit diesen Endgeräten. Stattdessen boomt die Smartphone-Nutzung: Seit dem Jahr 2011 ist ein Anstieg von 32 Prozentpunkten zu verzeichnen. Gleichzeitig hat sich die Verbreitung von Tablets seitdem fast versiebenfacht. Durchschnittlich besitzen die Deutschen 2,4 internetfähige Endgeräte.

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Die zur Verfügung stehenden Geräte werden für viele verschiedene Anwendungen genutzt. Zu den beliebtesten, zumindest monatlich genutzten Tätigkeiten, gehören die Nutzung von Suchmaschinen (88 Prozent), das Anschauen von Online-Video-Angeboten (57 Prozent) und auch die Präsenz auf sozialen Netzwerken (52 Prozent). Zudem suchen vier von fünf Internetnutzern zumindest gelegentlich online nach Produktinformationen. Auf dem Smartphone verfahren zwei Drittel der Nutzer so, auf dem Tablet informieren sich 58 Prozent ausführlicher über Artikel und Waren.

Im Internet wird jedoch nicht nur gestöbert, sondern auch eingekauft. Unter allen Internetnutzern kaufen 64 Prozent zumindest ein Mal im Monat online ein. Auf dem Tablet shoppen 40 Prozent der Gerätenutzer, unter den Smartphonenutzern kaufen inzwischen 37 Prozent ein. Zum Vergleich: In Österreich und in der Schweiz sind nur etwa die Hälfte aller Internetnutzer auch Online-Shopper.

Präsenz auf allen Geräten ist ein Muss für Werbetreibende

Diese Entwicklungen zeigen, dass sich die Nutzung des Internets immer weiter fragmentiert. Immer mehr Nutzer kommen hinzu, die eine steigende Anzahl von Web-Angeboten verstärkt über unterschiedliche Endgeräte aufrufen. Die verschiedenen technischen und nutzungsspezifischen Voraussetzungen der jeweiligen Endgeräte (Bildschirmgröße, Internetübertragungsgeschwindigkeit, Nutzungssituation etc.) stellen Werbetreibende vor mehrere Herausforderungen:

  1. Webseiten müssen geräteübergreifend funktionieren.
  2. Alle Schritte im Kaufprozess müssen begleitet werden.
  3. Werbemöglichkeiten sollten auf allen Endgeräten genutzt werden.

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