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04.06.2018 | Marketingkommunikation | Infografik | Onlineartikel

Fake-News-Debatte hinterlässt Spuren

Autor:
Johanna Leitherer

Werbung genießt auf sozialen Netzwerken eine besonders hohe Akzeptanz, solange der Kontext der Ausspielung stimmig ist. Anzeigen, die hier zusammen mit Nachrichten erscheinen, könnten laut einer Studie als "Fake" angesehen werden.   

"Fake News", also gefälschte Nachrichten in Wort und Bild, sind in den vergangenen Monaten nicht nur zum politischen Schlagwort mutiert, sondern haben auch etliche Debatten mit großer medialer Reichweite entfacht. Dabei stellte sich heraus, dass sich die "Lügenpresse" besonders auf sozialen Netzwerken organisiert und darauf abzielt, etwa durch die Reaktion der Nutzer "viral" verbreitet zu werden. Die öffentliche Diskussion hat Mediennutzer offenbar für die Problematik der Fake News sensibilisiert, wie eine Befragung des Werbeanbieters Teads und der Marktforschungsplattform Censuswide zeigt.

Demnach machen Konsumenten von Nachrichten zwischen den verschiedenen Informationsquellen große Unterschiede. 75 Prozent der insgesamt 16.000 Studienteilnehmer gaben an, gezielt auf Qualitätsmedien wie dem Fernsehen oder Online-Nachrichtenpublikationen zurückzugreifen, da sie diesen Kanälen am meisten vertrauten. Wegen der Fake-News-Debatte sind die über soziale Plattformen gestreuten Berichte dagegen deutlich im Ansehen gesunken. Das hat auch Folgen für Marketer: Nur elf Prozent der Befragten erachten Werbe- und Markeninhalte auf Facebook & Co. als seriös, wenn diese im Umfeld von Nachrichten erscheinen. 

Informationssuche in Eigenregie

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch eine Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) gemeinsam mit Hubert Burda Media. 92 Prozent der Befragten lasten die Verbreitung von Fake News den Sozialen Medien an. Darüber hinaus erachten 81 Prozent die Lage als so prekär, dass sie darin eine Gefahr für die Demokratie wittern. Auch das Misstrauen gegenüber digitalen Sprachassistenten, die ihre Nutzer unter anderem mit Informationen versorgen, steigt. So fürchten die Studienteilnehmer mehrheitlich, dass die Systeme von Amazon, Apple oder Google zur Abhörung genutzt werden und Informationen an Dritte weitergeben könnten. Aus diesem Grund nehmen die befragten Mediennutzer ihre Informationssuche lieber selbst in die Hand und wenden sich journalistischen Angeboten von Anbietern zu, denen sie vertrauen. 

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