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15.07.2020 | Marketingstrategie | Im Fokus | Onlineartikel

Website-Besucherzahlen durch Linkmarketing steigern

Autor:
Patricia Unfried
3 Min. Lesedauer

Mit strategisch richtigem Linkmarketing lässt sich die Reichweite von Online-Websites steigern. Eology-Gastautorin Patricia Unfried erklärt hilfreiche Strategien für Marketer.

Um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen, gibt es für Marketer viele Möglichkeiten. Neben der analogen Plakat- oder Flyerwerbung, TV- und Radiospots sowie klassischen Anzeigen in der Zeitung ist das Internet ein sehr relevanter Werbeträger. Viele Firmen schalten auch hier Anzeigen in Form von Bannern oder Advertorials. Ein weiterer Bezahlkanal, der viel genutzt wird, bilden zum Beispiel Google Ads oder weitere Anbieter. Diese Maßnahmen werden sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich eingesetzt. 

Mehr Reichweite erzielen

In einem hart umkämpften Markt ist es zentral, sich von den Konkurrenten abzuheben. Hier kommt der so genannte "Content Outreach" ins Spiel. Darunter versteht man die Verbreitung eines zielgruppenrelevanten Mediums, zum Beispiel ein E-Book oder eine Infografik. Damit einher geht eine Steigerung der Brand Awareness. Außerdem wird ein Zugewinn an Kunden angestrebt.

Empfehlung der Redaktion

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Der Weg zum perfekten Content

Das Produktportfolio eines Online-Shops kann noch so ansprechend sein, wenn die Webseiten-Inhalte nicht überzeugen. Heutzutage wünschen sich Kunden vielmehr als nur die reine Verfügbarkeit eines Produkts.

Jedes Unternehmen kann solche Projekte umsetzen. Für international agierende Firmen bieten sich allerdings viele Möglichkeiten. So kann ein Global Player ein informatives E-Book erstellen und dieses in verschiedenen Sprachen zugänglich machen. Ein solches Medium bietet dem User deutlich mehr Mehrwert als ein Advertorial im Ratgeberstil. Ist das Produkt fertig und kann verbreitet werden, müssen die geeigneten Kooperationspartner gefunden werden.

Wie findet man geeignete Kooperationspartner?

Die Webseiten, die für eine Kooperation in Frage kommen, unterscheiden sich je nach Zielgruppe, um die es sich handelt. Bei der Recherche nach Seiten im B2B-Segment ist der Zielgruppenfokus noch viel wichtiger. Eine Veröffentlichung auf einer allgemeinen Tageszeitung wird nicht den Erfolg erzielen, wie es ein entsprechendes Fachblatt schaffen kann. Der Erfolg steht und fällt mit den Usern, die eine Seite ansteuern. Bei der Recherche nach geeigneten Partnern ist es deshalb unabdingbar, die Zielgruppe stets vor Augen zu haben. Denn nur so finden die Inhalte auch Anklang und können zur Reichweitensteigerung der eigenen Marke führen.

Passende Seiten findet man entweder direkt über die Google-Suche, indem man die entsprechenden Keywords eingibt oder unter Zuhilfenahme von Tools. Ein Tool, welches in diesem Bereich verfügbar ist, ist das kostenlose Google Alerts. Bei diesem kann man sich zu einem Keyword oder einer Phrase News schicken lassen. Es werden dann beispielsweise an eine angegebene E-Mail-Adresse Links und Beiträge gesendet, in denen das entsprechende Keyword erwähnt wird. Dadurch kann man geeignete Beiträge finden, in denen vielleicht sogar die eigene Marke erwähnt wird, wodurch man eine Verlinkung auf der Seite erhalten kann. 

Google Alerts sind international verwendbar. Beim Anlegen eines Alerts kann man auswählen, in welcher Sprache man die Ergebnisse ausgegeben haben möchte.

Welche Besonderheiten finden sich im internationalen Outreach?

Natürlich muss der Content erst einmal angepasst werden. Mit angepasst ist aber nicht gemeint, dass man ihn einfach nur übersetzt. Es gibt viele Aspekte, die es zu beachten gilt, unter anderem:

1. Sprachliche Anpassung. Werden besondere Begriffe im Zielland anders verwendet?Darstellerische Anpassung: Verwendet das Original Bilder, Symbole oder Grafiken, die im Zielland eine andere Bedeutung haben?

2. Anpassung an den Markt. Ist das Unternehmen im Zielland schon bekannt; wie verhält sich die Zielgruppe? Kalkulation des Budgets: Schon bei der Übersetzung können große Unterschiede entstehen. Bei einer Weltsprache wie Englisch ist das Angebot entsprechend größer als beispielsweise bei Polnisch.

3. Zeitrahmen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Zeit. In manchen Ländern sind die Gesprächspartner tendenziell eher für ein Schwätzchen zu haben, während man bei anderen kurz und knapp die Informationen wiedergeben sollte. Natürlich begegnet man auch Ausnahmen, die Erfahrung zeigt jedoch, dass man beispielsweise in den USA und in Schweden mehr Zeit für eine Kooperation einkalkulieren muss als hierzulande oder in Spanien.

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

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Quelle:
Performance Marketing

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