Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Finanzdienstleistungsbranche besitzt aufgrund ihrer für die gesamte Volkswirtschaft unentbehrlichen Funktion eine herausragende Rolle. Während dabei den Banken u. a. die Aufgabe der Sicherung und der Servicedienstleistung in der Geldversorgung zukommt, steht bei den Versicherungsunternehrnen (VU) die Übernahme und Verteilung von Risiken unter den Marktteilnehmern im Vordergrund1. Da beide Aufgaben sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen extrem wichtige und vertrauenswürdige Bereiche darstellen, versucht auch der Gesetzgeber über staatliche Aufsichten die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit in möglichst allen zukünftigen Szenarien zu erreichen.2 Zwar konnten in der Vergangenheit dadurch Problemsituationen und Zusammenbrüche von Banken nicht vermieden werden, doch ist mit Hilfe von branchenweiten Sicherungseinrichtungen eine Schieflage mit Vertrauensverlust im gesamten Bankensektor nie eingetreten.3 Im Jahre 2003 war nun auch im Versicherungsbereich durch die Mannheimer Lebensversicherung AG erstmals ein großes VU nicht mehr in der Lage, seine zugesagten Verpflichtungen aus eigener Kraft zu erfüllen.4 Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Notwendigkeit der kapitalgedeckten privaten Altersvorsorge wäre eine starke Schädigung der Versicherten ein fatales Ereignis für die gesamte Branche gewesen, weshalb dort eine neu geschaffene Sicherungseinrichtung (Protektor Lebensversicherungs-AG) den laufenden Betrieb übernommen hat.5 Jedoch muss die Mannheimer Lebensversicherung AG nur als Spitze des Eisbergs angesehen werden:6 Sowohl aus den direkten Aussagen der VU, als auch aus der Wertentwicklung der Versicherungsgesellschaften kann abgelesen werden, dass die Jahre 2001 und 2002 die wohl schwerste Krise der Versicherungswirtschaft dargestellt haben.7
Christian Wenninger

2. Der Risikobegriff in Versicherungsunternehmen

Zusammenfassung
Zu Beginn der Arbeit soll der Risikobegriff in VU definiert und erläutert werden. Dafür werden zunächst die relevanten Grundlagen der mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie zusammengefasst.
Christian Wenninger

3. Quantifizierung von Marktrisiken für Versicherungsunternehmen

Zusammenfassung
Unter Marktrisiken subsumiert man diejenigen Risiken, die aus der Veranderung von Marktpreisen resultieren. Die wichtigsten Faktoren für ein VU sind dabei Aktienkurse, Zinsen und Währungen. Rohstoffpreisrisiken werden im Folgenden nicht behandelt, da diese für VU i. Allg. keine große Bedeutung haben.
Christian Wenninger

4. Quantifizierung von Kreditrisiken für Versicherungsunternehmen

Zusammenfassung
Im folgenden Kapitel wird ein Überblick über verschiedene Methoden zur Messung von Kreditrisiken gegeben. Insbesondere aufgrund des zunehmenden Trends der Handelbarkeit von Kreditrisiken sind gerade VU zunehmend Käufer und damit Träger von Kreditrisiken. Kreditrisikomessung als Grundlage für ein Kreditrisikomanagement stellt somit einen immer wichtiger werdenden Aspekt dar.
Christian Wenninger

5. Das Management von Markt- und Kreditrisiken

Zusammenfassung
Nachdem in den bisherigen Kapiteln Markt- und Kreditrisiken quantifiziert wurden, wird in diesem abschließenden Kapitel darauf eingegangen, wie diese Risiken in einem VU gesteuert werden können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Marktrisiken, da diese i. d. R. für VU die Hauptrisikotreiber sind.
Christian Wenninger

6. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit hatte das Ziel, das Risikomanagement der Kapitalanlagen eines VU zu definieren, zu systematisieren und exemplarisch empirisch zu analysieren. Durch die außergewöhnlichen Kapitalmarktbewegungen der Jahre 2001 bis Anfang 2003, die viele VU in Schwierigkeiten brachten oder einen extremen Wertverlust zur Folge hatten, hat diese Thematik eine stark zunehmende Bedeutung erlangt.
Christian Wenninger

Backmatter

Weitere Informationen