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22.10.2021 | Marktforschung | Infografik | Onlineartikel

Diese Marken performen am besten

Autor:
Eva-Susanne Krah
2 Min. Lesedauer

Wer sind die Besten bei Markenkennzahlen im Ranking des Yougov-Brandindex im Oktober? Dieses Mal stechen auffällig viele Bankinstitute hervor. 

Konsumgüterhersteller, aber auch Textildiscounter sowie Möbelhäuser haben sich laut dem "Biggest-Movers-Ranking" im Brandindex des Marktforschungsunternehmens Yougov besonders verbessert. Das Ranking zeigt, dass acht von 13 Unternehmen sich in den gemessenen Marken-Metriken verbessert haben. Der Index untersucht 1.500 auf dem deutschen Markt bewertete Brands in 42 Kategorien. Die Ergebnisse basieren auf rund 68.000 Online-Interviews, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren seit Juni 2021 als monatliches Ranking veröffentlicht werden. 

Vier Banken auf Spitzenplätzen

Im Oktober sorgen jedoch vor allem Banken für eine Überraschung. Auf Platz eins im Brandindex landet die Direktbank ING. Das Institut verbesserte sich bei diesen acht von insgesamt 13 signifikant positiv veränderten Kennzahlen: AD Awareness im Bereich Markenpräsenz, Impressions, Value, Satisfaction, Recommend und Quality im Bereich Markenbewertung, Consideration und Purchase Intent, also Kaufbereitschaft, im Bereich Markenbeziehung. 

Ebenfalls auf Platz eins kommt der Textildiscounter NKD. Er verbesserte sich auch bei der Kennzahl Current Customer (Bereich Markenbeziehung). Rang zwei im Ranking erreicht mit der Commerzbank ein weiteres Geldinstitut. Auf dem dritten Platz landet die Hypo Vereinsbank gemeinsam mit Philadelphia als Marke von Mondelez, dem Textilunternehmen Ernsting's family sowie Fruchtzwerge von Danone mit jeweils fünf verbesserten Marken-Metriken. Die Santander Consumer Bank, die Möbelhauskette Höffner und die Nordwestdeutsche Klassenlotterie können jeweils vier verbesserte Metriken aufweisen, die im Brandindex untersucht wurden. Damit sind in diesem Monat vier Banken als Finanzmarken innerhalb der Top Zehn vertreten.

Konsumenten bestimmen mit

Gerade im dynamischen Social-Media-Umfeld und damit verstärkter Markenaufmerksamkeit gewinnt der gezielte Markenaufbau und Markenbeziehungen auf allen Ebenen an Bedeutung, wie die Ergebnisse des Rankings untermauern. "In Zeiten von Social Media und schnelllebiger digitalen Kommunikation ringen Markenartikel-Hersteller um die richtige Wachstumsstrategie. Während der Vertrieb auf kurzfristige, oft promotionsgetriebene Umsatzerfolge fokussiert, sind Markenmanager am langfristigen Markenaufbau interessiert", erklären dazu die Springer-Autoren Oliver Hupp und Charlotte König im Kapitel "Markterfolg, Markenbeziehungen und Markenerlebnisse" (Seite 1479) im "Handbuch Markenführung". 

Sie stellen fest, dass Konsumenten immer mehr zu gleichberechtigten Teilhabern werden, die den Erfolg und Misserfolg von Marken aktiv mitgestalten. Dies zeigen die Auswirkungen auf Kennzahlen wie Marken-Awareness, Kaufbereitschaft und Empfehlung der Konsumenten bei bestimmten Marken, wie auch das Ranking deutlich macht.

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