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10.05.2019 | Marktforschung | Infografik | Onlineartikel

Große Gehaltsspanne im Marketing

Autor:
Johanna Leitherer

Für Marketer heißt es: Augen auf bei der Branchenwahl, wie die neue Stepstone-Gehaltsstudie nahelegt. Aber auch das Bundesland, die Berufserfahrung und die "Gender Pay Gap" fallen bei der Vergütung ins Gewicht.

Marketing-Fachkräfte haben es laut dem aktuellen Gehaltsreport des Jobportals Stepstone mit einer besonders großen Gehaltsspanne zu tun, angefangen bei 35.000 Euro bis hin zu knapp 80.000 Euro Jahresbrutto-Lohn. Das durchschnittliche Gehalt beträgt 56.800 Euro, wie Stepstone anhand eines breiten Querschnitts der Gehälter deutscher Fach- und Führungskräfte berechnet hat. Klassische Faktoren wie ein akademischer Abschluss und die Berufserfahrung können das Zünglein an der Waage sein.

Wie hoch der Lohn tatsächlich ausfällt, hängt zudem offenbar ganz entscheidend von der Branche ab. Demnach verdienen Marketer in den Bereichen... 

  • Chemie (78.574 Euro), 
  • Banken (74.853 Euro) und 
  • Automobil (71.676 Euro) 

das höchste Jahresbrutto-Durchschnittsgehalt. Neben der Branche nimmt aber auch das Bundesland einen Einfluss auf die Vergütung. In Hessen haben Marketer laut Stepstone besonders gute Karten, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Auch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hamburg locken mit einer überdurchschnittlichen Gehaltseinstufung. Weniger attraktiv ist dagegen das Ranking-Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern, das mit 36.205 Euro Jahresbruttolohn deutlich unter dem Durchschnitt liegt.

Frauen sollten nachverhandeln

Die "Gender Pay Gap", also die Differenz zwischen der durchschnittlichen Brutto-Vergütung von Frauen und Männern, macht auch vor dem Marketing nicht halt. Stepstone zufolge bekommen Frauen im Schnitt 20 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen angeboten. Diese Schere von rund 13.000 Euro führen die Studienautoren auf den Umstand zurück, dass Männer häufiger Führungspositionen im Marketing bekleiden. Frauen sind angesichts dessen gut beraten, verstärkt auf höhere Job-Positionen hinzuarbeiten. Doch damit nicht genug: Eine Online-Umfrage von Stepstone zeigt, dass auch die Nachverhandlung des Gehalts beziehungsweise eine aktive Einforderung einer Gehaltserhöhung viel bewirken kann.

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