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2004 | Buch

Marktkommunikation in Theorie und Praxis

Inter- und intrakulturelle Dimensionen in der heutigen Wirtschaft

herausgegeben von: Prof. Dr. Dagmar Neuendorff, Dr. Christopher M. Schmidt, Martin Nielsen

Verlag: Deutscher Universitätsverlag

Buchreihe : Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation

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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Einführung
Zusammenfassung
Der vorliegende Band enthält Zusammenfassungen von herausragenden universitären Abschlussarbeiten aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaftskommunikation, die von Absolventen an den Universitäten Nijmegen (Niederlande), Regensburg (Deutschland), Åbo/Turku (Finnland) sowie an der Wirtschaftsuniversität Århus (Dänemark) angefertigt worden sind. Es handelt sich dabei um Universitäten in Europa, die über ein internationales Netzwerk der interkulturellen Wirtschaftskommunikation (siehe Reihentitel des vorliegenden Bandes) miteinander verbunden sind. Die Vertreter dieses Netzwerks geben wechselseitig die einzelnen Bände der vorliegenden Reihe heraus. Ziel des vorliegenden Bandes ist es ebenso wie in Band 1, einerseits jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse zu geben, und andererseits der wissenschaftlichen Öffentlichkeit Resultate zukommen zu lassen, die sonst schwer erreichbar wären.
Dagmar Neuendorff, Christopher M. Schmidt, Martin Nielsen

Evaluierung der Website als effizientes Kommunikationsinstrument

Frontmatter
Checkliste zur Effizienz branchenspezifischer Websites als publikumsorientiertes Marketinginstrument auf der Basis einer Auswertung niederländischer pharmazeutischer Websites
Zusammenfassung
Websites nehmen einen immer größeren Stellenwert in der Marketing-kommunikationspolitik ein. Somit ist es von Bedeutung, dass diese Sites optimal funktionieren. Die Website ist meistens die erste Kontaktmöglichkeit, die Besucher (Konsumenten) mit dem betreffenden Unternehmen haben und sie fungiert darum auch als Visitenkarte für die Organisation. Dies gilt sicherlich auch für eine medizinische Website, welche eine wichtige Informationsquelle über die Medikamente und Krankheiten, die mit diesen behandelt werden, darstellt. In diesem Rahmen sind somit Eindeutigkeit und Vollständigkeit der Informationserteilung erwünscht. Vorliegende Untersuchung nimmt Bezug auf die Beurteilung der Qualität von Websites nach den Kriterien: Inhalt, Interaktivität, Design und Funktionalität von (hauptsächlich) pharmazeutischen Firmen. Sie setzt sich zum Ziel, Empfehlungen zur (zielgruppengerechten) Optimierung der Websites von pharmazeutischen Firmen zu geben, die es ermöglichen, Websites als Marketingkommunikationsinstrument wirksamer einzusetzen. Obwohl das Untersuchungsspektrum des vorliegenden Beitrags vom Ansatz her landeskulturell übergreifend auf die branchenspezifische Website-Kommunikation pharmazeutischer Unternehmen ausgerichtet ist, wird der empirische Untersuchungsrahmen aus praktischen Gründen auf den niederländischen Raum konzentriert, um die Aussagen übersichtlich zu gestalten.
Aart-Jan de Looff
Fear appeals on commercial web pages: a qualitative study
Abstract
ThunderStore BV, a Dutch software creator and distributor specializing in content security software for corporations, was in the final stages of completing its newest product called X-Tra Secure in May 2001. X-Tra Secure is a corporate content security solution, designed to prevent undesired, inaccurate, illegal, and unknown data usage. While current security measures taken by organizations allow for determining who is authorized to access business critical data and where they are authorized to access it, X-Tra Secure additionally allows for the monitoring and regulating of what data is in use, when and how it is used, who uses it and where it is stored. The program analyzes data on file content, file properties, location and the application opening it even before it reaches the operating system, and reacts according to the X-Tra Secure policies set by the organization, e.g. by (not) allowing the requested file to be opened, read, saved, copied, deleted, etc.
Dennis A. Kroese
Web-usability of online CD-stores
Abstract
Why do people visit a certain website? Why do certain websites get more traffic than others? The answer to these questions could be the way the site works. Perhaps visitors do not like the site or do not understand how to use it. This research discusses the user-friendliness or ‘usability’ of websites, and online compact disc stores in particular.
Erik Daniels

Online- und Offline-Kommunikation im Vergleich

Frontmatter
Die WWW-Werbeanzeige — eine neue Textsorte? Analyse deutscher, finnischer und schwedischer Werbeanzeigen für Bier in Printmedien und im Internet
Zusammenfassung
Das Internet hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Medien entwickelt und nimmt auch im Wirtschaftsleben als neue Form der außerbetrieblichen Kommunikation immer mehr an Bedeutung zu. Mit dem Durchbruch des Internets sind neue Kanäle für die Marktkommunikation entstanden, von denen das WWW und die E-Mail die wichtigsten sind. Es gibt früher nicht gekannte Möglichkeiten, nicht nur sich selbst und seine Produkte vorzustellen oder Marktinformationen zu suchen, sondern auch neue Formen von Werbestrategien anzuwenden.
Ingela Mattsson
Die Website des Unternehmens: Ein linguistisches Textsortenprofil im Unterschied zur Unternehmensbroschüre — dargestellt anhand von Websites deutscher Telefongesellschaften
Zusammenfassung
Das Ziel dieses Beitrags ist es, ein linguistisches Textsortenprofil der Website von Unternehmen zu erstellen und das Profil dieser Unternehmensselbstdarstellung im World Wide Web dem Profil der gedruckten Selbstdarstellung (nämlich: Unternehmensbroschüre) gegenüberzustellen. Im Anschluss an diesen Vergleich sollen Unterschiede zwischen der neuen und der alten Textsorte aufgezeigt werden.
Cathrine Juhl Bang

Landesmarketing und Landesimage

Frontmatter
Landesmarketing: Image-Effekte der EXPO 2000 am Beispiel Finnlands
Zusammenfassung
Schon 1937 war es nach Alvar Aalto wichtig, dass Finnland bei der Weltausstellung ein ganzheitliches Bild des Landes präsentierte. Seiner Meinung nach würde ein ganzheitliches Image des Landes, wenn erfolgreich, effektiver sein als nur einzelne Produkte vorzuzeigen. Ein ganzheitliches Image würde nicht nur den Bekanntheitsgrad des Landes erhöhen, sondern u.a. auch der Industrie des Landes dienlich sein.
Carina Lagerström
Made in Germany? — Das Produkt-Land-Image Deutschlands im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Finnland im Jahr 2000
Zusammenfassung
„Europa integriert“ war die Lieblingsphrase vor etwa einem Jahrzehnt in Finnland — Finnland wurde Mitglied der Europäischen Union im Jahre 1995. Da auch das Marketing-Gebiet größer wurde, begannen finnische Firmen, sich Gedanken über die Namen von Produkten und Firmen zu machen: Wie werden die finnischen Namen im Ausland verstanden und welche Images und Assoziationen erwecken und vermitteln sie? Können finnische Namen überhaupt im Ausland ausgesprochen werden?
Johanna Valokari

Persuasionsstrategein als kulturspezifische Herausforderung

Frontmatter
Profilierungsstrategien in finnischen und deutschen Umweltberichten
Zusammenfassung
Was den Umweltschutz betrifft, stehen die Unternehmen heute unter einem wachsenden Druck vonseiten der Interessengruppen. Es sind nicht nur die funktionalen Produkteigenschaften, für die sich die Verbraucher interessieren. Wenn die Unternehmen das Vertrauen der Interessengruppen behalten wollen, haben sie zwei Gesichtspunkte zu berücksichtigen: Umweltschutzaspekte in die Unternehmensoperationen zu integrieren und über diese mit den Interessengruppen effektiv zu kommunizieren.
Anneli Mustila
Die Imagegestaltung in der B2B-Marketingkommunikation von drei Schweizer Mobilfunkprovidern — eine Survey-Untersuchung
Zusammenfassung
Jedes Jahr führt das international institute of management in telecommunications (iimt) der Universität Freiburg, Schweiz, in Zusammenarbeit mit einem externen Beratungsbüro die Studie Telecom Rating Schweiz durch, eine Umfrage unter den schweizerischen Geschäftskunden von Telekommunikationsdienstleistern. Ziel ist die Erhöhung der Markttransparenz für Anbieter und Kunden. Im Telecom Rating Schweiz 2002 (Schlienger et al. 2002) wurde in einer zusätzlichen Tiefenanalyse das Image der Mobilfunkprovider aus Sicht der Geschäftskunden untersucht. Diese Tiefenanalyse der geschäftskunden-orientierten Mobilfunkdienstleistungen wird in dieser Arbeit vorgestellt. Die zentrale Frage dieser Arbeit lautet: Gibt es im schweizerischen Mobilfunkmarkt 2001 Unterschiede zwischen den von den Geschäftskunden wahrgenommenen und den von den Providern gestaltenen Dienstleistungsimages?
Maartje Veltkamp, Rogier Crijns
Relative occurrence of evidence types in Dutch and French persuasive communication
Abstract
Persuasive texts, such as public information brochures or advertisements, aim to convince their readers to behave in a certain manner, such as to stop smoking or to buy a new car. If argumentation is used to achieve this aim, these texts are generally characterised by pragmatic argumentation, a form of argumentation by which an action is recommended on the basis of its favourable consequences. In order to enhance the persuasive effectiveness of these texts, writers may choose to support their claims with different types of evidence, namely statistical, anecdotal, causal, or expert evidence.
Jos Hornikx
Kulturspezifisches Anwerben von Einwanderern in Stellenanzeigen und ihre Rezeption am Beispiel von Schülern und Studenten marokkanischer Herkunft in den Niederlanden — eine Zusammenschau zweier Untersuchungen
Zusammenfassung
Im Rahmen des Studiums „Internationale Unternehmenskommunikation“ wurde die Anwerbung von Personal unter marokkanischen Schülern und Studenten auf mittlerem, höherem und universitärem Bildungsniveau in den Niederlanden untersucht.
Nadia Chakri, Lydia El Afi

Förderung interkulturellen Verständnisses

Frontmatter
Perspektivenübernahme in interkulturellen Begegnungen — Erfolgsfaktor im Ausland
Zusammenfassung
„Interkulturelle Kompetenz ist für uns eine Selbstverständlichkeit“. Dieser Satz findet sich in einem Leitfaden über Kernkompetenzen eines großen international agierenden deutschen Unternehmens. Manager in Führungspositionen, die ihre Mitarbeiter nach dieser Richtlinie in Auslandseinsätze schicken, kommen häufig vor. In Auswahlgesprächen zu Auslandseinsätzen wird obiger Punkt zwar meist thematisiert. Jedoch geben sich viele Interviewer mit einer oberflächlichen Absichtserklärung seitens des Kandidaten zufrieden, offen für andere Kulturen zu sein.
Markus Kruming
Backmatter
Metadaten
Titel
Marktkommunikation in Theorie und Praxis
herausgegeben von
Prof. Dr. Dagmar Neuendorff
Dr. Christopher M. Schmidt
Martin Nielsen
Copyright-Jahr
2004
Verlag
Deutscher Universitätsverlag
Electronic ISBN
978-3-322-81329-9
Print ISBN
978-3-8244-4563-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-322-81329-9