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25.04.2018 | Materialentwicklung | Nachricht | Onlineartikel

Additive Fertigung gewinnbringend nutzen

Autor:
Andreas Burkert

In der additiven Fertigung gibt es noch wird noch immer Einsparpotentiale im Hinblick auf den Materialeinsatz. Das ist ein Ergebnis der Kurzanalyse "Additive Manufacturing im Leichtbau".

Der Leichtbau profitiert auch von den Erkenntnissen der additiven Fertigung. So lassen sich durch den 3-D-Druck sich zwar Bauteile realisieren, die mit klassischen Fertigungsmethoden vorher undenkbar waren. Beim Additive Manufacturing geht es jedoch auch um Ressourceneffizienz: Material wird nur dort eingesetzt wo es auch wirklich gebraucht wird. Und das birgt laut den Autoren der Kurzanalyse "Additive Manufacturing im Leichtbau“ über einzelne Fertigungsprozesse hinaus im gesamten Wertschöpfungssystem große Einsparpotentiale. In ihrer Analyse haben sie herausgefunden, wo, und unter welchen Umständen diese Potentiale realisiert werden können.

Die Kurzanalyse wurde vom Lehrstuhl für Allgemeins BWL und Wirtschaftsinformatik I der Universität Stuttgart und des Ferdinand-Steinbeis-Institut erstellt und durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg gefördert. Die Kurzanalyse, die der Redaktion vorliegt und hier kostenfrei heruntergeladen werden kann, gibt in vier Szenarien Ansatzpunkte für Unternehmen, wo im Spannungsfeld zwischen dezentraler oder zentraler, in-house oder out-house Fertigung oder zum Beispiel bei der Ersatzteilherstellung die größten Ressourceneinsparungen möglich sind. Die Ergebnisse der Kurzstudie basieren auf der Analyse von vier in AM-Wertschöpfungsszenarien, die sowohl in KMUs als auch in Großunternehmen sowie branchenübergreifend in der industriellen Produktion realisierbar sind. Beispielweise zeigt die Kurzanalyse auf, wie sich durch den Einsatz externen AM-Dienstleister Skaleneffekte erzielen lassen.

Mit Additive Manufacturing Geld verdienen

Aber auch inhouse können Unternehmen laut der Kurzanalyse beim Additive Manufacturing Potentiale für Ressourceneffizienz für sich realisieren: Wenn etwa bei der Nachbearbeitung von AM-Halbfabrikaten die bereits im Unternehmen vorhandenen "konventionellen“ Verfahren zum Einsatz kommen, lassen sich die eigenen Fertigungsanlagen besser auslasten.  Neben der Kurzanalyse "Additive Manufacturing im Leichtbau“ bietet der Strategiekongress „Additive Manufacturing“ am 15. und 16. Mai im Maritim Hotel Stuttgart die Möglichkeit, sich über die wichtigsten AM-Technologietrends zu informieren. Weitere Informationen zum Additive Manufacturing Kongress finden Sie hier.

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