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Mathematik in Theorie und Praxis

Von Kombinatorik bis Finanzwirtschaft

  • 2025
  • Buch

Über dieses Buch

Was macht man eigentlich mit Mathematik? Diese Frage stellen sich viele, die zum ersten Mal von Mathematiker*in als Berufsbild hören.

Begeisterung für Mathematik in Theorie und Praxis bringt der Mathematiker Markus Fulmek mit: Er lebt diese einerseits als freiberuflicher Berater und Sachverständiger im Bereich Finanzwirtschaft aus, andererseits als Universitätsprofessor mit Schwerpunkt Kombinatorik. Dieses hybride Berufsbild erscheint etwas ungewöhnlich: Im Buch wird ausgeführt, wie diese Kombination von Theorie und Praxis entstand und für beide Seiten nutzbringend ist.

Das Buch bietet einen bequemen Einstieg in die Finanzmathematik, durch Erläuterung wesentlicher Grundbegriffe der Finanzwirtschaft sowie der mathematischen Begriffe und Methoden, die zu deren modellhafter Erfassung verwendet werden. Ergänzt wird die Darstellung durch den Hinweis, dass man es sich bei der Anwendung von Modell-Ergebnissen auf die wirtschaftliche Realität nicht zu bequem machen darf und alle Aspekte eines komplexen Sachverhalts betrachten muss.

Der richtige Blickwinkel ist auch essenziell für kombinatorische Überlegungen: In klassischen Beispielen der Kombinatorik wird gezeigt, wie sich manche mathematische Tatsachen auf einen Blick erkennen lassen. Zwei jüngere Beispiele verdeutlichen, dass die Suche nach der richtigen Sichtweise aber noch lange nicht abgeschlossen ist.

Inhalt:

Interview mit Markus Fulmek über seine Karriere und Interessen Einführung in die Finanzmathematik Bijektive Kombinatorik und die Bedeutung des richtigen Blickwinkels

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Kapitel 1. Steckbrief und Interview

    Markus Fulmek
    Zusammenfassung
    Wie kommt es, dass jemand halb als Universitätsprofessor für Mathematik und halb als freiberuflicher Consultant für finanzwirtschaftliche Fragestellungen tätig ist? Und wie funktioniert das ganz konkret? Und gibt es Verbindungen zwischen diesen zwei beruflichen Feldern, ergänzen oder behindern sie einander? In Form eines Interviews mit dem Autor werden diese Fragen thematisiert, und darüber hinaus Ansichten zu Wissenschaftsbetrieb, Lehramtsausbildung, Entwicklungsmöglichkeiten für den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Situation von Frauen in der Mathematik formuliert.
  3. Kapitel 2. Mathematische Konzepte in der Finanzwirtschaft und deren Anwendung

    Markus Fulmek
    Zusammenfassung
    Was macht ein*e Mathematiker*in in einer Bank oder Versicherung (oder auch in einer Consultingfirma, die sich mit finanzwirtschaftlichen Fragestellungen befasst)? Auf diese Frage gibt es sehr viele verschiedene Antworten; hier werden einige der typischen mathematischen Aufgaben in Banken vorgestellt: Bewertung von Finanzinstrumenten, Hedging (also Risikominderung) und Risikomessung (als Grundlage für die Bemessung der Eigenmittel, die eine Bank für ihre risikobehafteten Geschäfte reservieren muss). Dazu werden wesentliche Begriffe, Ansätze sowie mathematische Modelle vorgestellt und anhand von Beispielen erläutert, sodass der*die Leser*in (unter anderem) die ökonomischen Überlegungen erkennt, die der Black-Merton-Scholes-Formel zur Optionsbewertung zugrunde liegen. Die Darstellung wird abgerundet durch einen Hinweis auf Probleme, die bei unvorsichtigem Einsatz mathematischer Modelle entstehen können.
  4. Kapitel 3. Kombinatorik: Die Kunst,  „alles auf einen Blick zu erkennen“

    Markus Fulmek
    Zusammenfassung
    Kombinatorik kennen viele wohl nur als eine Grundlage der elementaren Wahrscheinlichkeitstheorie: Dass dieses Gebiet aber nicht nur sehr breit gefächert ist, zahlreiche und tiefliegende Verbindungen zu anderen Gebieten der Mathematik (übrigens auch der Physik) hat und sehr schwierige (teils noch immer ungelöste) Fragestellungen behandelt, sondern außerdem auch eine Fülle von überaus eleganten Argumenten und Beweisideen bietet, wird hier anhand von ausgewählten klassischen Beispielen illustriert. Insbesondere geht es in der bijektiven Kombinatorik um den Versuch, die zahlenmäßige Gleichheit zweier Ausdrücke nicht durch eine direkte Rechnung nachzuweisen, sondern durch die Erkenntnis, dass die Ausdrücke den Anzahlen von zwei Mengen entsprechen, zwischen denen es eine bijektive Abbildung gibt: Was so abstrakt formuliert vielleicht seltsam klingt, ergibt in vielen konkreten Beispielen sehr elegante Argumentationen, die in manchen Fällen durch die Betrachtung geeigneter Bilder „auf einen Blick“ aufgefasst werden können.
  5. Backmatter

Titel
Mathematik in Theorie und Praxis
Verfasst von
Markus Fulmek
Copyright-Jahr
2025
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-71593-2
Print ISBN
978-3-662-71592-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-71593-2

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