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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Mauerfall transkulturell

Ein Interview mit Can Candan zu Duvarlar/Mauern/Walls (2000)

verfasst von: Tunçay Kulaoğlu, MFA Can Candan

Erschienen in: Deutsch-Türkische Filmkultur im Migrationskontext

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Die Doku Duvarlar/Mauern/Walls (2000) des Dokumentarfilmers Can Candan thematisiert die Sicht der damals in der BRD lebenden türkischen Migrant_innen auf den Mauerfall sowie die Zeit danach. Der Filmemacher, Kurator, Autor und Übersetzer Tunçay Kulaoğlu nimmt den Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Mauerfalls als Anlass und befragt den in den USA promovierten, dann in die Türkei remigrierten Dokumentarfilmer Candan nach seinem Film,seiner Entstehung und der Relevanz des Themas und des Films im Allgemeinen. Aufgrund der spezifisch transnationalen Entstehungssituation des Films – ein aus Türkei stammender Filmemacher lebt in den USA, dreht eine Doku in Deutschland, und remigriert nach zehn Jahren wieder in die Türkei – wird im Interview auch die Dimension der Migration in Produktions- wie Rezeptionshinsicht für die Relevanz eines Begriffes von „deutsch-türkisches Kino“ diskutiert. Dem scheint sich – wie das Interview zeigt – der genre-schlüpfrige, kritische, anti-rassistische und dreisprachige Film zu entziehen.

Metadaten
Titel
Mauerfall transkulturell
verfasst von
Tunçay Kulaoğlu
MFA Can Candan
Copyright-Jahr
2017
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-15352-6_6