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01.09.2014 | Aufsätze | Sonderheft 1/2014

Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft 1/2014

Media Governance im interregionalen Vergleich – Informelle Regulierung in Italien und Mexiko

Zeitschrift:
Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft > Sonderheft 1/2014
Autor:
Dr. Ulrike Klinger

Zusammenfassung

Das Gebot der Pressefreiheit begrenzt in modernen Massendemokratien die Interventionsmöglichkeiten staatlicher Akteure im Medienbereich. Dadurch werden vermeintlich „softe“ Instrumente von Selbstregulierung und informeller Regulierung zu naheliegenden Alternativen. Doch warum gelingt es informellen Praktiken und Institutionen nicht, Medienpluralismus effektiv zu befördern? Italien und Mexiko weisen die höchste Medienkonzentration in der OECD auf, beide gelten als defekte Demokratien und informelle Regelsetzung hat in beiden Ländern Tradition. Der Beitrag kommt zum Ergebnis, dass Informalität nicht zu einer effektiven Regulierung von Medienpluralismus führt, weil sie sowohl die Schaffung transparenter Regeln für neue Akteure auf dem Medienmarkt verhindert und Pluralismusförderung am mangelnden Problembewusstsein und geringer Professionalisierung im Mediensektor scheitert.

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