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04.05.2015 | Media Relations | Im Fokus | Online-Artikel

Wie Bewegt-Inhalte die PR beflügeln

verfasst von: Andrea Amerland

1:30 Min. Lesedauer
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Journalisten wünschen sich redaktionell aufbereitete Bewegtbild-Beiträge für die crossmediale Nutzung. So können PR-Inhalte persönlich und emotional transportiert werden. Imagefilmchen bleiben allerdings verpönt.

Knappe Ressourcen und niedrige Budgets in den Redaktionen fordern offenbar ihren Tribut. Denn während vor kurzem noch fertige Bewegtbild-Beiträge aus Unternehmen kaum Chancen hatten, Einzug in die Online- oder TV-Berichterstattung zu halten, sind sie jetzt bei Journalisten ausdrücklich erwünscht. Der Grund liegt auf der Hand: In der Online-Kommunikation stellen Videos Sichtbarkeit und Relevanz her. Aber nur 40 Prozent der Redaktionen verfügen über eine eigene Video-Redaktion, so das Ergebnis einer Umfrage der Agentur Piroth Kommunikation in Zusammenarbeit mit Alpenglühen Film.

Bei Video-PR muss die Qualität stimmen

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Von mehr als 7.000 befragten Journalisten wünschen sich 70 Prozent kurze und informative Videos, die für unterschiedliche Zielgruppen redaktionell aufbereitetet sind. Bei den Inhalten bevorzugen sie Reisethemen (80 Prozent), Kulinarisches (59 Prozent) und Wellness (49 Prozent). Ein wichtiges Auswahlkriterium ist für Redakteure die Professionalität des gelieferten Materials. Sie greifen gerne auf themenspezifische und interaktive Kurzclips für Reisereportagen, Hotelporträts und Servicebeiträge zurück – sofern diese relevant sind.

Bewegtbild in der Unternehmenskommunikation bietet viele Vorteile

"Durch mobile vernetzte Geräte steigt die Notwendigkeit der audiovisuellen Komponenten im CD (Corporate Design) immer mehr", schreiben die Spriger-Autoren Christof Breidenich und Hans Scheurer im Buchkapitel "Sinne und Gestaltung als PR-Kommponenten" (Seite 478). Wie Bewegtbild-Kommunikation in Marketing und PR genutzt werden kann, beschreibt Harald Rau im Buchkapitel "Audiovisuelle Unternehmenskommunikation: Video, Film, Bewegtbild im Internet ". Er klassifiziert Videos nach Einsatzgebieten und Themen.

Public Relations:
  • Klassischer Imagefilm oder Verfilmung des Mission Statements
  • Umfeldkommunikation mit ortsbezogenen Reportagethemen
  • Nutzergenerierte Inhalte aus Social Media-Beiträgen von Mitarbeitern
  • Live-Übertragung von ausgewählten Events des Unternehmens
  • Innovationskommunikation in Reportageform
  • Corporate TV im Internet mit Reportagen, Hintergrundberichten, aufbereiteten Wirtschaftsdaten und Interviews
Marketing:
  • Klassische Werbung mit Onlineverbreitung
  • Langfassung von Werbespots mit Background-Informationen
  • „Making of“-Videos von Werbespots oder Kampagnen
  • Hintergrundberichte, Interviews, Umfragen zu Produkten, Neuerungen
  • Tutorials und Anwendererklärungen
  • Branded-/Product-Entertainment

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