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17.06.2013 | Media Relations | Im Fokus | Onlineartikel

Pressemitteilung 2.0: PR für viele Zielgruppen

Autor:
Andrea Amerland

Vorbei die Zeiten, in denen Pressemitteilungen nur per E-Mail an Journalisten gingen: Online-Pressemitteilungen sind im Web jederzeit von verschiedenen Zielgruppen abrufbar und haben sich zu einem eigenständigen Kommunikationsinstrument entwickelt.

Redaktionelles Know-how und journalistisches Handwerkszeug entscheiden nicht mehr allein über den Erfolg einer Pressemitteilung. In der Online-PR geht nichts mehr ohne spezifische Internet-Kenntnisse. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-PR-Studie von PR-Gateway, für die rund 20.000 Pressemitteilungen auf mehr als 180 Online-PR-Portalen analysiert wurden. Wer um Keyword-Relevanz und Link-Building weiß, hat demnach die Nase vorn, wenn es darum geht, mit einer Web-Pressemitteilung die Zielgruppen zu erreichen.

Die Schwierigkeit: Die Grenzen zwischen Public Relations, Marketing und Werbung verschwimmen im Social Web immer mehr. Dialog mit unterschiedlichen Zielgruppen ist an die Stelle des klassischen Sender-Empfänger-Modells getreten. Daher verwundert es wenig, das neun von zehn Pressesprecher ihre Presseinformationen nicht mehr allein an Journalisten richten, so das Ergebnis des aktuellen Social Media Trendmonitor 2013. Kunden, Marketing, Wettbewerber und die Öffentlichkeit sind für 90 Prozent der befragten PR-Entscheider in Unternehmen und für 81 Prozent in PR-Agenturen zu relevanten Zielgruppen geworden. Zudem verbessern Bilder, Videos oder Dokumente offenbar die Resonanz auf PR-Meldungen, so der Social Media Trednmonitor weiter, der von News aktuell und Faktenkontor unter rund 1.500 Kommunikations- und Medienprofis durchgeführt wurde.

Von der Pressemitteilung zur Social Media News

Vom vielzitierten Tod der PR kann daher keine Rede sein, eher von einem Paradigmenwechsel der Kommunikationskanäle und Zielgruppen. Daher sollte die Pressemitteilung 2.0 mit Kunden und Journalisten gleichzeitig erfolgreich kommunizieren und über die Auffindbarkeit in Suchmaschinen ihre Zielgruppen erreichen. So genannte Social Media Releases, also Online-Pressemitteilungen mit zusätzlichen multimedialen Inhalten und eigene Social Media Newsrooms etablieren sich. Gleichzeitig müssen sich neue Messmethoden für die Resonanzanalyse entwickeln, um daraus Erfolgsfaktoren für die Pressemitteilung 2.0 ableiten zu können, sind sich die Autoren und Berater Katrin Bischl und Marcel Bernet einig. Ein Mittel kann dazu die Input-Output-Inhaltsanalyse sein.

Fazit: Medienresonanz online bedeutet nicht nur die Vervielfältigung und Berichterstattung in den klassischen Medien, sondern auch alle andere Wiedergaben und Bezugnahmen durch Kunden, Interessenten oder andere Stakeholder. Dazu zählen Posts oder Kommentare in Sozialen Netzwerken und Blogs, also virale Effekte, die nur mit Web-Monitoring-Methoden erfasst werden können.

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