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14.11.2013 | Media Relations | Im Fokus | Onlineartikel

So werden Ihre Texte verstanden

Autor:
Andrea Amerland
1:30 Min. Lesedauer

Mitunter ist es so, als würden Unternehmen in einer Fremdsprache mit ihren Zielgruppen sprechen. Denn die interne Perspektive dominiert den externen Sprachgebrauch. Was Texter beim Schreiben beachten sollten.

Der Hohenheimer Verständlichkeitsindex bringt es an den Tag, wenn Texte in der Politik oder in der Kundenkommunikation eines ganz bestimmt nicht sind: klar und leicht zu erfassen. Kürzlich traf die Analysewut mit Hilfe der Software Textlab die Texte der Telekommunikationsanbieter. Deren Kundenkommunikation schnitt in einer Studie nicht immer gut ab, wenn es um lange Sätze, Fachchinesisch, Anglizismen oder andere Fremdwörter und Passivkonstruktionen ging. Auch bei der Informationsdichte und beim Abstraktheitsgrad zeigten die Texte Mängel. Insbesondere die AGB sind für Kunden nur schwer konsumierbar.

Schreiben ist aktives Kommunikationsmanagement

Dabei entscheiden Benutzerfreundlichkeit, Lesbarkeit und Zugänglichkeit darüber, ob Interessenten und Kunden zur gewünschten Information durchdringen. Welche Fallstricke es dabei wie zu umschiffen gilt, erklärt Katharina Urbahn in einem Buchkapitel über das "Schreiben in verständlichen Textsorten“ und wendet damit den Blick von der Rezeption auf die Produktion von Texten. Grundlegende Textsorten des Schreibens für die PR sind demnach die Medienmitteilung, das Organisationsporträt und eben die Produktinformationen.

Tipps zum Schreiben verständlicher Texte:
  • Textsortenkompetenz sorgt für Textsortenreinheit und erleichtert das Schreiben ungemein.
  • Die Textsorte wird durch das Kommunikationsziel definiert. Wer dieses Ziel kennt, kann Informationen verständlich und Zielgruppengerecht aufbereiten.
  • Die Art der Aufbereitung richtet sich nach dem Medium bzw. nach der Kommunikationsform.
  • Der Handlungsbereich des Textes – privat, offiziell, öffentlich – ist relevant.

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