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Über dieses Buch

Das Buch vermittelt praxisbezogen die grundlegenden Prinzipien, Methoden und den Ablauf der erfolgreichen Mediation. Im Mittelpunkt stehen bewährte Kommunikations- und Gesprächstechniken, Beginn und Durchführung der Mediation, der Mediationsvertrag und die Abschlussvereinbarung sowie ein historischer Abriss. Übersichten veranschaulichen die Struktur des Gesprächs im Mediationsverfahren; zahlreiche Praxisbeispiele, Checklisten und Formulierungshilfen erleichtern die Umsetzung. Die klare und übersichtliche Darstellung ermöglicht das schnelle und gezielte Nachschlagen zentraler theoretischer und praktischer Aspekte der Mediation. Ein auf die Phasen der Mediation bezogenes Sachverzeichnis ermöglicht das Nachschlagen von Techniken und Checklisten, die zum jeweiligen Verfahrenszeitpunkt hilfreich sind. Das Buch richtet sich an Mediatoren in der Ausbildung ebenso wie an erfahrene Praktiker.

Die 2. Auflage enthält die relevanten Ergänzungen des Mediationsgesetzes durch die ZMediatAusbV und Hinweise zur (Selbst-) Zertifizierung. Ein zusätzliches Kapitel widmet sich u.a. der Konfliktklärung in interkulturellen Kontexten und der Mediation bei Beteiligungsprozessen bei Veränderungen im Unternehmen. Auch die Herausforderungen des „internen Mediators“ sowie der Mediation in geschlossenen Systemen wie etwa auf (Kreuzfahrt-) Schiffen oder Justizvollzugsanstalten werden berücksichtigt. Das Buch endet mit einem Ausblick auf Mediation im Kontext der Digitalisierung

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Es werden die Ziele und Hintergründe des Mediationsverfahrens beleuchtet und wesentliche Begrifflichkeiten definiert. Die gängigen Phasenmodelle, insbesondere das 5-Phasen-Modell und das U-Modell bzw. der U-Prozess werden überblickshalber vorgestellt.
Christine Susanne Rabe, Martin Wode

2. Grundprinzipien der Mediation

Zusammenfassung
Das Mediationsverfahren geht von Grundannahmen aus, die erfüllt sein müssen, damit eine Mediation erfolgreich durchgeführt werden kann. In diesem Kapitel werden die Grundprinzipien dargestellt und jeweils einzeln erläutert. Soweit das Mediationsgesetz hierzu Vorgaben macht, werden diese in die Darstellung mit einbezogen.
Christine Susanne Rabe, Martin Wode

3. Theoretische Grundlagen

Zusammenfassung
Die Grundlagen der Konflikttheorie werden erörtert; es erfolgt eine Unterscheidung nach Beteiligten und Konfliktarten sowie Besonderheiten in Gruppen. Auf die zunehmende Schwierigkeit der Mediation bei voranschreitender Konfliktdynamik wird hingewiesen. Darüber hinaus werden gruppenspezifische Besonderheiten in der Konflikttheorie dargestellt und Hinweise zur Mediation von Gruppen und der Optimierung der Gruppenleistung gegeben.
Christine Susanne Rabe, Martin Wode

4. Basistechniken in der Mediation

Zusammenfassung
Mediation lebt von der Anwendung von Gesprächstechniken, die den Parteien helfen, den Blick über ihre bisherige Position „über den Tellerrand hinaus“ zu öffnen, um so Win-Win-Lösungen zu erzielen. In Kap. 4 werden die Basistechniken der Mediation, insbesondere klassische Kommunikations- und Rhetoriktechniken erörtert und an Beispielen dargestellt. Anhand theoretischer Ausführungen zu den Grenzen menschlicher Wahrnehmung wird aufgezeigt, weshalb Moderationstechniken und Visualisierungstechniken in der Mediation wichtig und wertvoll sind und anhand praktischer Beispiele erörtert.
Christine Susanne Rabe, Martin Wode

5. Das Mediationsverfahren

Zusammenfassung
Nachdem in den vorausgegangenen Kapiteln die Grundzüge und theoretischen Grundlagen erörtert wurden, folgt nunmehr die Darstellung des eigentlichen Mediationsverfahrens. Jede Phase wird differenziert dargestellt und auf die jeweiligen Schwerpunkte intensiv eingegangen. Es folgen – soweit zweckmäßig – Checklisten, Musterdarstellungen sowie praktische Hinweise, beispielsweise zu möglichen Vertragsentwürfen.
Christine Susanne Rabe, Martin Wode

6. Reflektion in der Mediation

Zusammenfassung
Zur Qualitätssicherung in der Mediation werden die Instrumente des Feedbacks, der Supervision und der Intervision sowohl zur Selbstreflexion des Mediators, als auch als Mittel innerhalb bzw. während der Mediation erörtert. Zugleich wird auf die Wichtigkeit des Feedbacks auch in der Mediation hingewiesen und dessen Anwendbarkeit zur Überprüfung der Mediationsergebnisse, vor allem zur nachträglichen Überprüfung einer möglichen Abschlussvereinbarung sowie zur Vermeidung potenzieller späterer Konflikte anhand von Beispielen dargestellt.
Christine Susanne Rabe, Martin Wode

7. Best Practice und Fallstricke in der Praxis

Zusammenfassung
Dieses neue Kapitel widmet sich anhand konkreter Praxisfragestellungen u. a. der Konfliktklärung in interkulturellen Kontexten und der Mediation bei Beteiligungsprozessen bei Veränderungen im Unternehmen. Auch die Herausforderungen des „internen Mediators“ sowie der Mediation in geschlossenen Systemen wie etwa auf (Kreuzfahrt-) Schiffen oder in Justizvollzugsanstalten werden berücksichtigt. Es endet mit einem Ausblick auf Mediation im Kontext der Digitalisierung.
Christine Susanne Rabe, Martin Wode
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