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Über dieses Buch

Dieses Buch richtet sich an Leser, die sich mit dem Thema Mediation, Verhandlung und anderen Methoden zur Konfliktklärung beschäftigen. Der Einsatz von Mediation ist weit verbreitet, die Erforschung seiner Wirkung jedoch steckt noch in den Anfängen. Wenn Mediation eine Möglichkeit der Klärung von Konflikten unserer Zeit ist, dann tragen Mediatoren eine Verantwortung: Im Kleinen, bei der Klärung der akuten Konflikte, und im Großen, bei der Gestaltung und Etablierung einer neuen Form des gesellschaftlichen Dialogs. Sie sollten wissen, was sie tun. Sie sollten wissen, welche Interventionen sie wann einsetzen und welche Wirkung diese haben. Dieses Buch hilft mit seinen Forschungsergebnissen das relevante Feld der Mediation durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu stärken und Handlungsempfehlung für Mediatoren aus den Ergebnissen abzuleiten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Mediation

Zusammenfassung
Am 21. Juli 2012 ist das Mediationsgesetz in Deutschland in Kraft getreten und gibt der Mediation damit einen rechtlichen Rahmen als festen Bestandteil der deutschen Rechtsordnung. Im Gesetz sind unter § 1 die Wesensmerkmale der Mediation definiert:
Andrea Hartmann-Piraudeau

Chapter 2. Verhandlung als Teil der Mediation

Zusammenfassung
Mediation, kann man als einen speziellen Fall der Verhandlung gesehen werden, bei der ebenso wie in der Verhandlung zwei oder mehrere Parteien miteinander oder über einen Dritten kommunizieren, mit dem Ziel, eine Einigung über einen Sachverhalt zu erzielen. Der „special case“ der Mediation ist, dass außenstehende Dritte die Parteien bei ihrer Diskussion begleiten.
Andrea Hartmann-Piraudeau

Kapitel 3. Psychologische Effekte in der Mediation und die Rolle des Mediators

Zusammenfassung
Ich habe dabei vier unterschiedliche Felder ausgewählt, die mir deshalb interessant erscheinen, da sie im Zuge der Mediation immer wieder benannt werden aber bislang in diesem Zusammenhang nicht erforscht wurden (Commitment und Empowerment und Kritik). Diese Interventionen gehen vom Mediator aus und beeinflussen den Prozess deutlich. Außerdem möchte ich einen Blick auf zwei sehr häufig auftretenden Emotionen in Mediationen werfen. Ärger und Zuversicht. Hier ist der Mediator nicht derjenige, der die Emotionen auslöst. Er ist jedoch derjenige, der die Aufgabe hat, durch seine Gesprächsleitung den Medianten zu einem guten Dialog und eine selbstbestimmte Lösung zu verhelfen. Wenn Ärger auftaucht, verändert sich di Gesprächssituation fundamental. Welche Muster und Reaktionen auftreten und welche manipulative Wirkung starke Emotionen auf die andere Partei haben, sollte dem Mediator bewusst sein.
Andrea Hartmann-Piraudeau

Kapitel 4. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Es hat sich gezeigt, dass selbst kleinste Veränderungen in der Kommunikation einer Verhandlung oder Mediation unterschiedliche Auswirkungen haben. Diese Erkenntnis ist bedeutend für die Übertragung auf die Praxis: Wir müssen davon ausgehen, dass auch in einem Verhandlungs- und Mediationskontext Kommentare, der Ausdruck von Gefühlen und die Art und Weise, wie der Mediator die Verhandlung führt, unterschiedliche Effekte haben.
Andrea Hartmann-Piraudeau

Backmatter

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