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Über dieses Buch

Der Band befasst sich mit der Darstellung und Rezeption von Gesundheitsthemen in den Medien und gesundheitsrelevanter medialer Kommunikation im Allgemeinen. Sowohl die Medienlandschaft und das alltägliche Informations- und Kommunikationshandeln als auch der Umgang mit Gesundheit und Krankheit befinden sich im Wandel. Mit den veränderten Rollenanforderungen an Gesundheitsexperten ebenso wie an Laien bzw. Patienten geht eine steigende Bedeutung medialer Kommunikation für gesundheitsrelevante Vorstellungen und Verhaltensweisen einher. Daher liegt es nahe zu fragen, inwieweit sich die Entwicklungen dieser beiden Bereiche gegenseitig beeinflussen und welche Rolle die Medien für die Gesundheit spielen. Dieses Buch gibt einen leicht verständlichen Überblick über die vielfältigen Zusammenhänge zwischen beiden Feldern und erläutert die zunehmende Bedeutung der Medien für den Bereich Gesundheit.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einstieg: Welche Rolle spielen Medien für die Gesundheit ?

Wie könnte mein Tagesablauf aussehen, wenn ich gesundheitsbewusst leben will und Medien für meine Zwecke zu nutzen weiß ? Idealerweise starte ich gleich am Morgen mit meiner Fitness-App. Beim Joggen sagt mir eine Assistentin, ob ich zu schnell oder zu langsam laufe und wie lange ich noch laufen muss. Die Musik, die ich über meinen Musikstreaming-Dienst höre, hilft mir, nicht aus dem Takt zu kommen.
Doreen Reifegerste, Eva Baumann

Kapitel 2. Aufbau des Bandes

Die Begriffe » Gesundheit « und » Medien « sind fester Bestandteil unserer Alltagssprache, können jedoch ganz unterschiedliche Bedeutungen haben. Es gibt nicht nur die vielen in der Einleitung beschriebenen verschiedenen Medientechnologien und -endgeräte, Medienformate und Medieninhalte, sondern auch sehr unterschiedliche Perspektiven darauf, was Gesundheit ist.
Doreen Reifegerste, Eva Baumann

Kapitel 3. Gesundheitsthemen in den Medien

Die Zeitschrift Der Spiegel verspricht auf dem Titelblatt die Formel für ein gesundes Leben; das Robert-Koch- Institut gibt per » STIKO-App « Empfehlungen zu Impfungen; eine Freundin postet auf Facebook einen Beitrag über die Nachwehen ihres abendlichen Alkoholkonsums; im Fernsehen läuft die neue Staffel von » Dr. House «; ein YouTuber lädt ein neues Video über seine neuesten Bodybuilding-Erfolge hoch. Auf Zigarettenschachteln prangen furchterregende Bilder, die vor den Folgen des Tabakkonsums warnen sollen. Aber es geht auch mit Humor: So hängt an der Bushaltestelle ein Plakat mit einem Cartoon, der auffordert zum Arzt zu gehen, » wenn’s da unten juckt « (aus der » Liebesleben «-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), und von Eckart von Hirschhausen erscheint ein neues Buch über den humorvollen Umgang mit medizinischen Erkenntnissen.
Doreen Reifegerste, Eva Baumann

Kapitel 4. Mediennutzung zur Gesundheitsinformationssuche

Zunehmend wird von Bürgern und Bürgerinnen erwartet, in Fragen der Prävention und Gesundheitsversorgung eigenverantwortlich zu entscheiden. Der mündige Patient soll dem Arzt informiert und aufgeklärt auf Augenhöhe gegenübertreten können. Neben persönlichen Informationsquellen wie Ärzten, Apothekern, Mitarbeitern der Krankenkasse oder anderen Gesundheitsakteuren sowie Freunden und Angehörigen bieten sich insbesondere Medien zur aktiven Informationssuche an.
Doreen Reifegerste, Eva Baumann

Kapitel 5. Gesundheitskampagnen

Wichtig für jede erfolgreiche Kampagne ist systematisches Vorgehen. Jede Kampagnenentwicklung sollte daher zunächst mit einer Situationsanalyse starten. Dabei wird vor allem untersucht, was die Ursachen für die gesundheitliche Problemlage in der Zielgruppe sind, worauf die Kampagne also zielen sollte, und wo Lösungsmöglichkeiten liegen.
Doreen Reifegerste, Eva Baumann

Kapitel 6. Gesundheitliche Folgen der Mediennutzung

Im 17. Jahrhundert werden die möglichen Folgen des Zeitunglesens mit Besorgnis wahrgenommen. Kritiker befürchteten, dass die Leser fortan aus den Anstrengungen und Einschränkungen des täglichen Lebens fliehen und die dargestellten Verbrechen zur Nachahmung anregen könnten. Auch Sensationslust und mögliche Folgen unangemessener Neugierde galten als gefährliche Begleiterscheinung der Presse.
Doreen Reifegerste, Eva Baumann

Kapitel 7. Fazit und Ausblick

Dieses Buch sollte aufzeigen, welche Rolle die Medien für die Gesundheit spielen. In ihren unterschiedlichen technischen Varianten und mit den unterschiedlichsten Inhalten haben Medien zahlreiche positive wie negative Auswirkungen auf unser körperliches und seelisches Befinden. Diese Effekte können auch dann auftreten, wenn sie weder von den Medienproduzenten noch von den Mediennutzern beabsichtigt sind oder bemerkt werden.
Doreen Reifegerste, Eva Baumann

Backmatter

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