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Über dieses Buch

Das vorliegende Buch erweitert unser Verständnis von medialer Realitätskonstruktion und liefert Ergebnisse aus einem Zeit-, Medien- und Themenvergleich. Untersucht werden Nachrichteninhalte aus allen thematischen Ressorts, von Politik über Sport hin zu Wirtschaft und Kultur. Damit erfüllt diese Inhaltsanalyse die Forderung nach einer Studie, die den Wandel der medialen Handlungslogik offenlegt. Maria Karidi zeigt, dass sich die Medienrealität heute fundamental von dem unterscheidet, was Mediennutzer in Deutschland vor 30 Jahren geboten bekamen, und belegt, dass Nachrichtenmedien heute einer Aufmerksamkeitsspirale unterworfen sind, die insbesondere Leit- und Qualitätsmedien erfasst hat.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
„Anyone not already convinced of the power of the mass media in contemporary social life may find the following chapters a bit strange” (Altheide & Snow 1979: 7). Mit diesem Satz beginnt das Vorwort zu David Altheides und Robert Snows Werk Media Logic aus dem Jahr 1979. Damit wurde nicht nur der Begriff „Medienlogik“ eingefuhrt, sondern auch eine bis zur Gegenwart anhaltende Diskussion daruber entfacht, ob es uberhaupt angemessen sei, von einer medialen Logik zu sprechen.
Maria Karidi

Chapter 2. Theoretische Perspektiven zur Medienlogik

Zusammenfassung
Das Konzept der Medienlogik basiert nach wie vor auf keinem einheitlichen Verständnis und ist durch eine Fülle unterschiedlicher Definitionen und Konzeptualisierungsvorschläge gekennzeichnet. „Elusive and vague” (Strömbäck & Esser 2014b: 14) sei das Konzept und der Begriff ein „catch-all label” (Schrott 2009: 41), so die Kritik.
Maria Karidi

Chapter 3. Anlage der Untersuchung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird das Gerüst für den empirischen Teil dieser Arbeit entwickelt. In einem Fach wie der Kommunikationswissenschaft, das sich nicht zuletzt über ein elaboriertes sozialwissenschaftliches Methoden-Know-how definiert, ist die reflektierte Darstellung des methodischen Vorgehens unabdingbar. Der hier verfolgte quantitative Ansatz verlangt nach einem systematischen und intersubjektiv nachvollziehbaren beziehungsweise nachprüfbaren Verfahren und zielt (durch die Berücksichtigung der Gütekriterien empirischer Sozialforschung) auf eine Übertragbarkeit und Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse.
Maria Karidi

Chapter 4. Massenmediale Realitätskonstruktion im Wandel

Zusammenfassung
Will man wissen, wie sich die Medienlogik verändert hat, müssen bei einer Analyse dieser systemspezifischen Handlungslogik vor allem drei Dimensionen im Mittelpunkt stehen.
Maria Karidi

Chapter 5. Diskussion

Zusammenfassung
Ziel der vorliegenden Studie war es, den Wandel der Medienlogik zu analysieren. Unter der theoretischen Prämisse, dass die massenmediale Logik Ausdruck bestimmter Akteur-Struktur-Dynamiken ist und sich in den Medieninhalten widerspiegelt, wurde ihre Veränderung mithilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht.
Maria Karidi

Chapter 6. Fazit

Zusammenfassung
Die bisherigen Ausführungen sprechen für sich und machen kein ausführliches Fazit nötig. Die Inhaltsanalyse hat die Annahme bestätigt, dass die kommerzielle Ausrichtung erstens in den letzten 30 Jahren in allen untersuchten Medien stärker geworden ist und zweitens in Abonnementzeitungen und in öffentlichrechtlichen TV-Nachrichtensendungen deutlicher zum Tragen kommt als in Boulevardzeitungen. Spill-over-Effekte aus Boulevardzeitungen haben sowohl die Kriterien der Selektion als auch jene der Präsentation und Interpretation verändert.
Maria Karidi

Backmatter

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