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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Theorie der Medienresonanzanalyse

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1. Erkenntniszusammenhang: Warum Medienresonanzanalysen wichtig sind

Presseinformationen und andere PR-Materialien stellen eine zentrale Quelle des Journalismus dar. Wie die Medienberichterstattung ausfällt, hängt zu einem großen Teil davon ab, wie Journalisten mit diesen Quellen der Öffentlichkeitsarbeit umgehen. Welche Bedeutung haben Pressemitteilungen für die Auswahl von Themen, über die berichtet wird, welche Informationen werden aktiv recherchiert, wie werden die Quellen weiterverarbeitet? Medienresonanzanalysen sind inhaltsanalytische Verfahren, die Antworten auf diese Fragen geben können. Um die Ergebnisse von Medienresonanzanalysen interpretieren zu können, ist es sinnvoll, sich die Rahmenbedingungen zu vergegenwärtigen, die das Verhältnis von Journalismus und PR/Öffentlichkeitsarbeit beeinflussen. Rechtliche, ökonomische und politische Bedingungen prägen das alltägliche Handeln, die Berufsrollen und das berufliche Selbstverständnis von Journalisten und PR-Verantwortlichen. Im folgenden Kapitel werden die normativen und ökonomischen Grundlagen insbesondere des Journalismus sowie die Berufsfelder Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit skizziert, um so den gesellschaftlichen und publizistischen Kontext aufzuzeigen, in den das Verhältnis von Journalismus und PR/Öffentlichkeitsarbeit eingebettet ist.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

2. Forschungskontext: Medienresonanzanalysen in der Kommunikationswissenschaft

Medienresonanzanalysen werden in der Kommunikationswissenschaft eingesetzt, um das Zusammenspiel von Quellen und journalistischem Output empirisch-analytisch zu untersuchen. Der größere kommunikationswissenschaftliche Kontext, in dem diese Frage eine Rolle spielt, ist das Verhältnis von Medien zur Politik sowie zu anderen gesellschaftlichen Teilbereichen, wie etwa der Wirtschaft oder dem Sport. In einem engeren Forschungskontext sind Medienresonanzanalysen in der Journalismus- und in der PR-Forschung anzusiedeln. Im Rahmen dieser kommunikationswissenschaftlichen Forschungszusammenhänge haben sich verschiedene Ansätze in der deutsch- und in der englischsprachigen Kommunikationswissenschaft herausgebildet, die jeweils unterschiedliche Aspekte betonen und Zwecke verfolgen und die im folgenden Kapitel vorgestellt werden. Zu nennen sind Theorien der Nachrichtenauswahl, die Forschung zum Agenda-Building, die Determinationsforschung und das Intereffikationsmodell.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

3. Anwendungskontext: Medienresonanzanalysen in der PR-Evaluation

Medienresonanzanalysen werden nicht nur in der Kommunikationswissenschaft eingesetzt. Auch in der Kommunikationspraxis, insbesondere im Bereich der PR-Evaluation, kommen verschiedene Arten von Medienresonanzanalysen zum Einsatz. Fröhlich und Rüdiger (2004: 125) sprechen von der PR-Evaluationsforschung gar als „siamesischer Schwester“ der Determinierungsforschung. Das folgende Kapitel skizziert zunächst die Diskussion über Evaluation in der PR, um dann den Stellenwert, den Medienresonanzanalysen im Rahmen der PR-Evaluation einnehmen, zu beleuchten. Abschließend werden verschiedene Einsatzfelder der Medienresonanzanalyse in der Evaluationspraxis dargestellt.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

Praxis der Medienresonanzanalyse

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4. Forschungstand, Forschungsfragen und Begriffsdefinitionen

In diesem Kapitel wird zuerst kurz der Forschungsstand zum Verhältnis von Wissenschaft-PR und Wissenschaftsjournalismus referiert. Anschließend werden die Funktion der qualitativen Vorstudie erläutert und die Forschungsfragen der Beispielstudie vorgestellt. Es wird in diesem Zusammenhang veranschaulicht, wie man aus Forschungsfragen theoretische Begriffe herleitet und diese definiert.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

5. Untersuchungsanlage

In diesem Kapitel wird die Auswahl des Untersuchungszeitraums, der Untersuchungsobjekte und des Untersuchungsmaterials erläutert. Außerdem wird erklärt, was eine Untersuchungseinheit ist und der Unterschied zwischen einer einstufigen und einer zweistufigen Codierung deutlich gemacht.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

6. Grundgesamtheit und Stichprobenverfahren

In diesem Kapitel werden die Begriffe Grundgesamtheit, Stichprobe und Stichprobeneinheit definiert. Außerdem werden verschiedene Verfahren zur Ziehung von Stichproben, und zwar die Zufallsstichprobe, die Klumpenstichprobe, die natürliche Woche, die künstliche Woche und die adaptive Clusterstichprobe vorgestellt. Abschließend werden Kriterien für eine gute Forschungspraxis der Stichprobenziehung formuliert.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

7. Untersuchungsinstrument

In diesem Kapitel wird Schritt für Schritt die Entwicklung eines medienresonanzanalytischen Untersuchungsinstruments erläutert. Zuerst wird auf die erhebungstechnische Besonderheit einer Input-Output-Analyse eingegangen. Dann wird anhand der Themenvariable erklärt, was eine Operationalisierungsentscheidung ausmacht, wie ein Codeplan insgesamt aufgebaut sein sollte und welche Rolle dabei Filterregeln spielen. Anschließend wird erklärt, welche Typen von Variablen es gibt und welche Gütekriterien bei der Entwicklung von Variablen berücksichtigt werden sollten. Danach wird ausführlich erläutert, welche Gütekriterien man bei der Beurteilung von Untersuchungsinstrumenten heranzieht und was man in diesem Zusammenhang unter Objektivität, Reliabilität und Validität versteht. Zuletzt wird erklärt, wie man einen Reliabilitätstest planen sollte und welcher Reliabilitätskoeffizient sich besonders gut zur Gütebeurteilung eignet.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

8. Feldphase

In diesem Kapitel wird erläutert, wie man vor Beginn der Feldphase die Codiererschulung und die Pretests durchführen sollte. Anschließend wird erklärt, was bei der Bereitstellung des Untersuchungsmaterials zu Beginn der Feldphase zu beachten ist, was die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Formen der Datenerfassung sind und was es allgemein bei der Organisation der Feldarbeit zu berücksichtigen gilt.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

9. Ergebnisse

In diesem Kapitel werden zuerst die Rahmendaten der Beispielstudie vorgestellt. Anschließend werden die Forschungsfragen anhand ausgewählter Ergebnisse exemplarisch beantwortet.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

10. Bilanz der Beispielstudie

In diesem Kapitel werden zuerst noch einmal die zentralen empirischen Ergebnisse referiert. Anschließend werden die empirische Bilanz und der methodische Anspruch der Beispielstudie gegenübergestellt.

Juliana Raupp, Jens Vogelgesang

Backmatter

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