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Über dieses Buch

Dieser Band der „Bibliothek der Mediengestaltung“ behandelt die wichtigsten Inhalte zum Medienworkflow sowie zur Kalkulation und zum Projektmanagement.

Für diese Bibliothek wurden die Themen des Kompendiums der Mediengestaltung neu strukturiert, vollständig überarbeitet und in ein handliches Format gebracht. Leitlinien waren hierbei die Anpassung an die Entwicklungen in der Werbe- und Medienbranche sowie die Berücksichtigung der aktuellen Rahmenpläne und Studienordnungen sowie Prüfungsanforderungen der Ausbildungs- und Studiengänge.

Die Bände der „Bibliothek der Mediengestaltung“ enthalten zahlreiche praxisorientierte Aufgaben mit Musterlösungen und eignen sich als Lehr- und Arbeitsbücher an Schulen und Hochschulen sowie zum Selbststudium.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Kalkulationsgrundlagen

Stefan hat seine Ausbildung als Mediengestalter abgeschlossen und möchte sich selbstständig machen. Er benötigt keine Büroräume, da er erst einmal von Zuhause aus arbeiten und keine Mitarbeiter anstellen möchte.
Nachdem er sich einen coolen Namen und ein geiles Corporate Design für seine Firma gebastelt hat, fällt ihm ein, dass er sich vielleicht noch ein paar Gedanken zum Thema Finanzen machen sollte, bevor es losgehen kann.
Klar ist, er möchte viel Geld verdienen, doch wie viel Geld kann er für einen Auftrag verlangen, was sind die Kunden bereit zu zahlen und wie viel muss Stefan verlangen, damit er seine Miete zahlen kann und was er sonst noch so alles zum Leben benötigt?
Wenn er den Erfolg seiner Selbstständigkeit nicht dem Zufall überlassen will, muss er sich erst ausführlich mit Kosten und Leistungen auseinandersetzen, also mit dem, was er bezahlen muss, und dem, was er erwirtschaftet. Er beschließt hierzu einen Finanzplan aufzustellen.
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

2. Auftragskalkulation

In der Abbildung auf dieser Seite sehen Sie den Ablauf eines Auftrags vom ersten Kundenkontakt bis zum Abschluss. Natürlich sind nicht bei jedem Auftrag alle Schritte notwendig, je nach Produkt wird der Kunde mehr oder weniger am Produktionsprozess beteiligt. Bei komplexen Aufträgen kann auch bereits vor der Angebotskalkulation ein intensives Briefing notwendig sein. Bei einem reinen Druckauftrag werden jedoch nur wenige der dargestellten Schritte nötig sein, bei umfangreichen Gestaltungsaufträgen können auch mehr Schritte erforderlich sein.
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

3. Platzkostenrechnung

Die Platzkostenrechnung ist eine besondere Form der Kostenstellenrechnung. Diese Form der Kostenstellenrechnung verwendet einzelne Maschinen, Maschinengruppen oder einzelne Arbeitsplätze als eigene Kostenstelle. Solche Kostenstellen können beispielsweise eine Druckmaschine, ein Layoutarbeitsplatz oder eine Maschinengruppe in der Buchbinderei sein. Die Summe aller Kosten einer solchen Kostenstelle bezeichnet man als Platzkosten, also quasi „Kosten, die an diesem Platz entstanden sind“.
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

4. Projektmanagement

Projekt ist ein moderner und deshalb häufig verwendeter Begriff, gerade in der Mediengestaltung und Medienproduktion. Aber nicht jeder Auftrag, den Sie bearbeiten, ist ein Projekt.
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

5. Workflow

Prozesse und Workflows stellen jeweils Vorgänge dar, die voneinander abhängen und zusammen etwas bewirken. Charakteristisch sind ein vorherbestimmter Anfang, ein vorherbestimmtes Ende. Der Vorgang ist klar strukturiert und meist technologisch, zeitlich und örtlich definierbar. Der Unterschied zwischen Prozess und Workflow besteht in der Genauigkeit der Darstellung. Während ein Prozess die notwendigen Arbeitsschritte festlegt („WAS ist zu tun?“), geht der Workflow einen Schritt weiter und legt die technischen Details fest („WIE wird etwas gemacht?). Das Prozessmanagement geschieht auf der konzeptionellen Ebene (Struktur), das Workflow-Management auf der operativen Ebene (Umsetzung).
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

Backmatter

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