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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Portfoliomanagement ist einer jener englischen Ausdrücke, für die kein gleichwertiger Ersatz in der deutschen Sprache besteht. Bezeichnungen wie„Vermögensverwaltung“ oder „Depotbetreuung“ bringen die wichtige aktive Komponente des Portfoliomanagements zu wenig zur Geltung. Portfoliomanagement umfaßt auch die laufende Überwachung und Anpassung der Anlagen an die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden (Kundenprofil) einerseits und an eine gezielte Anlagestrategie andererseits.
Edgar Mitternacht, Arno Ruesch

2. Modernes Portfoliomanagement als Risikomanagement

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen einer optimierten Vermögensstrukturierung beschrieben. Aber keine Angst: Es geht nicht darum, komplizierte Formeln oder weltfremde Theorien herunterzubeten, sondern darum, den Bogen von der Theorie zur Praxis zu spannen.
Edgar Mitternacht, Arno Ruesch

3. Praktische Umsetzung der Erkenntnisse

Zusammenfassung
Die Frage ist natürlich, wie die im vorangegangenen Kapitel beschriebenen mehr oder weniger theoretischen Erkenntnisse konkret in der Praxis umgesetzt werden. Hierbei haben sich in der letzten Zeit gewisse Standards entwickelt, wobei die konkrete Umsetzung dennoch von Bank zu Bank verschieden ist.
Edgar Mitternacht, Arno Ruesch

4. Die richtige Erfolgsmessung

Zusammenfassung
Die Messung des Anlageerfolges ist notwendig. Dies gilt unabhängig davon, ob der Anleger selbst für die Vermögensverwaltung verantwortlich zeichnet oder er sie in professionelle Hände übertragen hat. Schließlich gilt es, am Ende des Anlagezeitraumes bzw. am Ende des Kalenderjahres zu kontrollieren, ob die vergangene Wertentwicklung der Anlage den Ansprüchen und Vorstellungen, die die Anlageentscheidung zu Beginn beeinflußt hat, gerecht geworden ist.
Edgar Mitternacht, Arno Ruesch

5. Risikomangement im Rahmen des modernen Portfoliomanagements

Zusammenfassung
Wir haben bisher gesehen, daß sich Kursrisiken durch die richtige Diversifikation bzw. einer zielgerichteten Asset Allocation reduzieren lassen. Allerdings gibt es im Rahmen des modernen Portfoliomanagements eine ganze Reihe von Techniken, wie die verbleibenden Kursrisiken ganz oder teilweise eliminiert werden können. Praktisch alle diese Techniken werden am Terminmarkt durchgeführt, bzw. haben dort ihren Ursprung. Und sie haben noch etwas gemeinsam: Sie kosten Geld. Während sich das titelbezogene (unsystematische) Risiko durch Diversifikation problemlos bis nahe null reduzieren läßt, kostet eine Reduzierung des verbleibenden Markt- bzw. Restrisikos Geld, meist in Form von Prämien. Oder aber die Risikoreduzierung muß durch eine Beschneidung der Chancen erkauft werden. Deshalb gilt es, stets sehr sorgfältig abzuwägen, ob sich die Absicherung einer Position lohnt, in welcher Form die Absicherung erfolgen soll und ob eine Glattstellung nicht vielleicht die bessere Möglichkeit wäre.
Edgar Mitternacht, Arno Ruesch

6. Portfoliostrategien — Der Schlüssel zum Erfolg

Zusammenfassung
Keine Aktien haben, wenn es an den Aktienmärkten kracht, und voll investiert sein, wenn dort quasi „die Post abgeht“, davon träumt nahezu jeder Anleger. Daß ein derart glückliches Timing wohl eher die Ausnahme denn die Regel darstellt, liegt hauptsächlich daran, daß wir alle keine Hellseher sind. Eine „Alles-oder-nichts-Strategie“ ist, zumindest unter professionellen Vermögensverwaltern, ohnehin nicht angesagt, denn sie birgt die Gefahr, daß man beispielsweise gerade dann keine Aktien hat, wenn die Aktienbörsen steigen. Als Beispiel können wir uns die Situation im Zuge des Golf-Krieges im Jahre 1990 vor Augen führen. Wer nach dem Einmarsch Husseins in Kuwait im August 1990 alle Aktien verkaufte, weil er mit militärischen Auseinandersetzungen rechnete, hatte zwar bezüglich dieser Einschätzung (leider) recht. Da sich die Aktienmärkte jedoch weltweit bei Beginn der Militäraktion, anders als von den meisten Marktteilnehmern erwartet, in kurzer Zeit stark erholten, wäre der voreilige Verkauf der Aktien genau die falsche Entscheidung gewesen.
Edgar Mitternacht, Arno Ruesch

7. Vermögensmanagement mit standardisierten Bausteinen

Zusammenfassung
Wie wir in den bisherigen Kapiteln gesehen haben, lebt ein langfristig erfolgreiches Vermögensmanagement im wesentlichen von der richtigen Aufteilung der Anlagemittel auf Aktien, Rentenpapiere sowie in Geldmarktanlagen (z. B. Festgeld) sowie von der richtigen Auswahl der Anlagemärkte und -währungen. Da sich die Geldanlage bei internationaler Streuung effizienter gestalten läßt als bei ausschließlich nationaler Ausrichtung, kann man sich gut vorstellen, daß für ein gut diversifiziertes Portfolio auch ein entsprechend großer Anlagebetrag zur Verfügung stehen muß. Wird im Rahmen der Asset Allocation festgelegt, daß der Aktien-Anteil eines bestimmten Landes (z.B. Frankreich) im Portfolio beispielsweise zwei Prozent betragen soll, würden bei einem zur Verfügung stehenden Gesamtbetrag von einer Million DM lediglich 20.000 DM für den Kauf französischer Aktien zur Verfügung stehen. Da zur Reduzierung des unsystematischen Risikos (Einzeltitelrisiko) mindestens sechs bis sieben verschiedene Aktien gekauft werden müßten, würde dieser Betrag nicht ausreichen, um eine risikomindernde Diversifikation bei der Frankreich-Aktienposition zu realisieren.
Edgar Mitternacht, Arno Ruesch

8. Ausblick

Zusammenfassung
Zum Abschluß des Buches soll es an dieser Stelle darum gehen, neue Entwicklungen in der Kapitalmarktanalyse und dem Modernen Portfoliomanagement zu beschreiben. Es geht dabei vor allem um drei Dinge:
  • Den Einsatz von Computem in der Kapitalmarktanalyse,
  • dem neuen Trend von Multi-Manager-Konzepten im Portfoliomanagement sowie
  • die Entwicklung immer neuer Finanzprodukte am Beispiel von Boost- und Digital Warrants.
Edgar Mitternacht, Arno Ruesch

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