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01.12.2014 | Aufsatz | Ausgabe 6/2014

WIRTSCHAFTSINFORMATIK 6/2014

Mehrebenen-Modellierung

Ein Vorschlag für ein neues Paradigma der konzeptuellen Modellierung und des Entwurfs von Informationssystemen

Zeitschrift:
WIRTSCHAFTSINFORMATIK > Ausgabe 6/2014
Autor:
Prof. Dr. Ulrich Frank
Wichtige Hinweise
Angenommen nach zwei Überarbeitungen durch Prof. Dr. Karagiannis.
This article is also available in English via http://​www.​springerlink.​com and http://​www.​bise-journal.​org: Frank U (2014) Multilevel Modeling. Toward a New Paradigm of Conceptual Modeling and Information Systems Design. Bus Inf Syst Eng. doi: 10.​1007/​s12599-014-0350-4.

Zusammenfassung

Domänenspezifische Modellierungssprachen (engl.: “domain-specific modeling languages”, DSMLs) versprechen deutliche Vorteile gegenüber universellen Modellierungssprachen. Ihr Entwurf ist allerdings mit einer essentiellen Herausforderung verbunden. Um ansehnliche Skaleneffekte zu erreichen, empfiehlt sich die Entwicklung von DSMLs, die in einer größeren Nutzungsbandbreite einsetzbar sind. Gleichzeitig spricht der Gewinn an Modellierungsproduktivität im Einzelfall für Sprachkonzepte, die an individuelle Anforderungen angepasst sind. In dem vorliegenden Beitrag wird ein neuartiger Ansatz zur konzeptuellen Modellierung wie auch zur Konstruktion von Informationssystemen präsentiert, der durch die faktische Nutzung von Fachsprachen inspiriert ist – die Mehrebenen-Modellierung. Im Unterschied zu traditionellen Spracharchitekturen wie der „Meta Object Facility“ (MOF) basiert er auf einer rekursiven Architektur, die eine beliebige Zahl von Klassifikationsebenen ermöglicht und dadurch den Entwurf von Sprachhierarchien – von einer Referenz-DSML bis hin zu „lokalen“ DSMLs – erlaubt. Auf diese Weise wird nicht nur der essentielle Konflikt des Entwurfs von DSMLs deutlich entschärft, sondern auch die Wiederverwendung und Integration von Software-Komponenten im Allgemeinen gefördert. Zudem ermöglicht der Ansatz die Reduktion von Modellkomplexität, indem er die Dichotomie von Spezialisierung und Instanzierung teilweise aufhebt. Darüber hinaus integriert er eine Metamodellierungssprache mit dem Metamodell einer Metaprogrammiersprache, wodurch ausführbare Modelle ermöglicht werden. Die Spezifikation der Spracharchitektur wird ergänzt durch die Darstellung von Anwendungsszenarien, die die Potentiale der Mehrebenen-Modellierung verdeutlichen, sowie eine kritische Betrachtung ihrer Besonderheiten.

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