Der tschechischen Autors Karel Čapek, der den Grundstein für den Einzug des Wortes „Roboter“ in die Alltagssprache legte, zeichnet ein Bild von Robotern und der Interaktion dieser mit Menschen, das ein zentrales Motiv beinhaltet, die Angst des Menschen, durch Roboter ersetzt zu werden. Der Beitrag diskutiert, wie diese „prometheische Scham“ (Günther Anders), die auch als Superioritätsproblem bezeichnet werden kann, maschinenethisch beurteilt werden kann. Die Frage „Brauchen Maschinen Ethik?“, stellt sich in diesem Kontext also anders: „Welche Ethik brauchen Menschen, die mit Maschinen umgehen?“