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Über dieses Buch

Dieses Buch beschreibt innovative und etablierte Methoden von Veränderungsprozessen

Dieses Buch bietet innovative Tipps und praxisgerechte Vorgehensweisen für Führungskräfte, Changemanager und Personalmanager, die ihr Handwerkszeug erweitern, die eigene Perspektive verändern und ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Wachstums- und Entwicklungsprozesse nutzen möchten. Für den persönlichen Einsatzbereich hält dieses Buch ebenfalls eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten parat.

Was passiert, wenn man Design Thinking, Business Model Canvas, Künstliche Intelligenz, User Experience, Virtual Reality, Data Science, Employer Branding, New Work, Storytelling, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Scrum, Prozess- und Projektmanagement, Balanced Scorecard, Gamification, Ikigai, Kaizen und Kanban mit Systemischem Coaching kombiniert und auf Veränderungsprozesse von Menschen, Teams und Organisationen anwendet? Dieses Buch stellt einen interdisziplinären Werkzeugkasten mit Methoden und Instrumenten aus diesen unterschiedlichen Themen bereit.

Interviews mit Expertinnen und Experten zu jedem der 18 Themen bieten zusätzliche Perspektiven und Anregungen aus der Praxis für die Transformation und Führung von Teams, Abteilungen und Organisationen in Umbruchssituationen – und auch für sich persönlich im Sinne von Selbstcoaching.

Vielfältige Anregungen und Übungsmöglichkeiten

In diesem Buch finden berufstätige Menschen, die sich bereits in Veränderungsprozessen befinden oder sich selbst – insbesondere mit Blick auf berufliche Fähigkeiten – weiterentwickeln wollen, Anregungen und Übungsmöglichkeiten. Es richtet sich damit sowohl an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, an Führungskräfte und die Beschäftigten in HR-Abteilungen und in der Personalentwicklung wie auch an Coaches, Berater und Trainer.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Warum es dieses Buch gibt

Zusammenfassung
Zwischen den 18 verschiedenen Themen dieses Buchs gibt es Schnittstellen und Parallelen, bestimmte Vorgehensweisen lassen sich auf ganz vielfältige Weise beschreiben und die Strategie sowie das Design für Veränderungen daraus individuell entwickeln. Für manche Ohren ist es passend von Spiegelneuronen , dem emotionalen Erfahrungsgedächtnis oder somatischen Markern zu sprechen und mit diesen Methoden zu arbeiten. Andere Menschen können mehr mit Kennzahlen, Wertschöpfungsketten oder Prozessdesign anfangen. Genau zwischen solch unterschiedlichen Ansätzen stellt dieses Buch Querverbindungen her, die möglicherweise über den Tellerrand bisher vorhandener Denk- und Verhaltensmuster hinausreichen – und dadurch die Kompetenzen zur Veränderung von Menschen, Teams und Organisationen erweitern können. Die Interviews mit Expertinnen und Experten zu jedem der 18 Themen bieten zusätzliche Perspektiven und Anregungen aus der Praxis für die Transformation und Führung von Teams, Abteilungen und Organisationen in Umbruchssituationen – und auch für sich selbst im Sinne von Selbstcoaching .
Andreas Steffen

Kapitel 2. Einführung: Querverbindungen herstellen mit Strategie und Design

Zusammenfassung
Strategie, Design und Umsetzung sind keinesfalls voneinander getrennte oder unabhängige Phasen in einem Veränderungsprozess. Je ausgiebiger man sich vorab mit der individuellen Strategie für einen Wandel beschäftigt und diesen Weg im Vorfeld bereits passend designt, umso erfolgreicher werden die spätere Umsetzung und Transformation sein. Dafür hilft es, wenn man als Mensch ebenso wie als Team oder Organisation den eigenen Werkzeugkasten kennt, um die darin enthaltenen Instrumente während des Prozesses ebenso effizient wie effektiv einsetzen zu können. Gleichermaßen lohnt es sich, über den Tellerrand der bisherigen Werkzeuge hinauszuschauen, um die eigenen Möglichkeiten sinnvoll zu erweitern und den Handlungsrahmen dadurch auszubauen. Mit dem Tetralemma wird ein erstes Hilfsmittel vorgestellt, das weg vom Dilemma und hin zu neuen Perspektiven führen kann. Weiterhin enthält das Kapitel ein deutliches Plädoyer für den Mut zum Ausprobieren und für Vertrauen, das die Basis dafür schafft.
Andreas Steffen

Kapitel 3. Prozessmanagement: Bitte zunächst analysieren, dann erst optimieren

Zusammenfassung
Bevor Dr. Lars Algermissen, Gründer und Geschäftsführer der PICTURE GmbH, zum Prozessmanagement in Behörden und gleichermaßen für sich selbst Rede und Antwort steht und über Kartenlegen an der Kaffeetheke berichtet, wird zunächst über Zieltypen, Ressourcen und Kontrollpunkte gesprochen. Die Frage nach dem Warum eines Prozesses wird hierbei in den Mittelpunkt platziert und der Rubikon-Prozess wird vorgestellt. Bedürfnisse, Motive, Intention, Vorbereitung und Handlung sind nicht nur für Caesar wichtige Schritte auf dem Weg des Wandels gewesen, wie das Beispiel von Team X zeigt. Die Veränderungskurve nach Elisabeth Kübler-Ross wiederum zeigt, wie ungeplante Wechsel ablaufen – und wie man sich darauf vorbereiten kann.
Andreas Steffen

Kapitel 4. Design Coaching: Cool, kreativ, konkret oder Quatsch?

Zusammenfassung
Design Thinking ist weit mehr als bunte Klebezettel an der Wand. Diese Vorgehensweise lässt sich auch für Coaching im Rahmen von Veränderungsprozessen von einzelnen Klientinnen und Klienten sowie von Teams und Gruppen nutzen, um Innovationen zu schaffen und darüber hinaus Zusammenarbeit und Kreativität zu fördern. Dabei begegnen Ihnen Personas und Prototypen, der Wunsch nach vielen frühen Fehlern wird erläutert und das innere Team kommt zur Sprache, bevor durch das Johari-Fenster auf blinde Flecken geschaut wird. Nach dem Fallbeispiel von Hans, der sich zukünftig weniger aufregen möchte, gibt die Kognitionspsychologin Alexandra A. Schulz Einblicke in ihre Arbeit mit Design Thinking bei agilen Transformationsprozessen im Deutsche Bahn-Konzern.
Andreas Steffen

Kapitel 5. Es wird einmal: Storytelling als Werkzeug zur Veränderung

Zusammenfassung
Welche Art von Geschichtserzählung hätten wir gerne für uns selbst, für unser Leben? Als Menschen haben wir ganz individuelle Genres, wenn es um unsere eigene Geschichte geht – und wir können die Art der Erzählung selbst bestimmen, wenn wir uns von alten Glaubenssätzen lösen und Selbstverantwortung für unsere Storyline übernehmen. Gastauftritte in diesem Kapitel haben Franz Grillparzer, der Kalif Hārūn ar-Raschīd und die Prinzessin Scheherazade. Neben der Heldenreise werden weitere Konzepte für Storytelling-Strategien und das Drama-Dreieck vorgestellt. Abgeschlossen wird dieses Kapitel durch ein Interview mit der Ärztin, Dozentin und Kompetenzberaterin Dr. Giovanna Eilers, die von inneren Bibliotheken, Schlüsseln, Hebammen, Fischern und deren Frauen erzählt.
Andreas Steffen

Kapitel 6. User Experience: Wie viel UX versteckt sich im Coaching?

Zusammenfassung
Wir Menschen gewöhnen uns auch an schlechte Erfahrungen, doch das muss nicht so sein und bleiben. Festigkeit, Nützlichkeit und ebenso Schönheit sind für gute Erfahrungen wichtig, wie ein römischer Baumeister schon frühzeitig wusste. Gleichzeitig wird die Frage gestellt, ob diese Aspekte genormt sind. Dabei spielen auch Teile unseres Gehirns wie der präfrontale Cortex und das limbische System eine ebenso wichtige Rolle wie unsere Sinne, von denen wir übrigens (mindestens) zehn besitzen. Drei verschiedene Ich-Typen, Flughäfen und somatische Marker sind neben dem Riemann-Thomann-Modell weitere Bestandteile dieses Kapitels über menschliche Erfahrungen und deren Einflüsse auf Ergonomie und Emotionen in unterschiedlichsten Bereichen unseres Lebens, das durch ein Gespräch mit Florian Bemm vervollständigt wird, der das Digital Experience Team beim Beratungsunternehmen Capgemini leitet.
Andreas Steffen

Kapitel 7. Employer Branding für uns selbst

Zusammenfassung
Stellen Sie sich vor, Sie wären Ihr Arbeitgeber und Ihr Angestellter in ein und derselben Person. (In Bezug auf Ihr Leben sind Sie das übrigens bereits.) Was können Unternehmen und auch wir ganz persönlich tun, um wirklich gerne für und mit uns selbst zu arbeiten, um attraktiv für Beschäftigte wie auch für unser inneres Team zu sein? Wertschätzung, Authentizität, Führungs- und Fehlerkultur, Recrutainment, Candidate und Employee Experience sowie goldene Spiralen sind hierfür wichtige Faktoren, die Ihnen ebenso vorgestellt werden wie strategische Erfolgsregeln für den Aufbau einer starken Arbeitgebermarke und für den Umgang mit sich selbst. Zum Abschluss folgt ein Interview mit Prof. Dr. Astrid Nelke, die an der FOM in Berlin Unternehmenskommunikation und Innovationsmanagement unterrichtet und Unternehmen zu integrierter Kommunikation und Talentmanagement berät.
Andreas Steffen

Kapitel 8. Kanban: Alles auf eine Karte?

Zusammenfassung
„Eine agile Methode für evolutionäres Changemanagement“ – so wird Kanban häufig übersetzt. Ursprünglich stammt dieses Prinzip, das sich hervorragend auf Veränderungsprozesse von einzelnen Menschen, Teams und Organisationen übertragen lässt, aus Japan und es wurde bereits in den 1950er Jahren bei Toyota entwickelt. Wertschöpfung, Transparenz, Effizienz und Effektivität sowie die Unterscheidung zwischen Management und Führung sind Kernaspekte dieses Kapitels, zu dem Matthias Patz, Vice President Innovation & New Ventures bei der DB Systel GmbH, persönliche Erfahrungen aus einem großen Changeprozess und dem eigenen Freundeskreis beisteuert.
Andreas Steffen

Kapitel 9. Klassisches Projektmanagement für Veränderung und Zufriedenheit

Zusammenfassung
Schlägertypen und der Schuldige der Woche werden zum Auftakt dieses Abschnitts über das Management von Projekten vorgestellt, zu denen meist auch Teams gehören, die zuerst gebildet werden wollen, bevor sie zum Einsatz kommen. Damit diese Projekte erfolgreich laufen, sind Analysen der beteiligten Stakeholder und der möglichen Risiken empfehlenswert – und das gilt gleichermaßen für ganz individuelle Transformationen. Auch der Influence Cycle wird vorgestellt, weil Projekte häufig ohne formale Autorität geleitet werden. Nachdem in einem Fallbeispiel das Lachen seinen gebührenden Platz erhält, berichtet Klemens Reindl von mehr als vierzig Jahren bei der Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes, Rettungseinsätzen mit über eintausend Beteiligten – und was sich daraus für Projektmanagement und den Umgang mit sich selbst lernen lässt.
Andreas Steffen

Kapitel 10. Scrum: Agilität für mehr Innovation

Zusammenfassung
Agilität – was genau bedeutet dieser Begriff eigentlich und wie kann die gewünschte Flexibilität im Denken und Handeln erreicht werden? Darwin und Lamarck kommen hierbei zu Wort, es wird Rugby gespielt und mittels Scrum wird eine Alternative zu Wasserfällen vorgestellt. Darüber hinaus werden Sie zum Drehen von Schleifen und auf eine Skihütte eingeladen, in der Anfang dieses Jahrtausends das Agile Manifest seinen Ursprung hatte. Andreas Cem Vogt, Innovation Architect bei Salesforce, rundet dieses Thema im Interview mit Parallelen zum Basketball und Einblicken in den häuslichen Einsatz als Product Owner und Scrum Master ab.
Andreas Steffen

Kapitel 11. Ein Geschäftsmodell für uns selbst

Zusammenfassung
Was genau ist eigentlich ein Geschäftsmodell? Und gibt es so etwas auch für den privaten Teil unseres Lebens? Das Business Model Canvas hat neben der Value Proposition noch exakt acht weitere Bestandteile, die solch ein Modell der Wertschöpfung kompakt beschreiben. Wenn der WWF und die NASA dieses Werkzeug nutzen, können wir es als Privatpersonen erst recht. Wie das gehen kann, wird in diesem Kapitel anhand verschiedener Beispiele und auch durch Gegenüberstellung weiterer Modelle beschrieben. Zusätzliche Gedanken zum Wertbeitrag von Menschen – für andere und sich selbst – kommen im Interview von Christian Schellenberger, der als Strategieberater und Mentor in der digitalen und realen Welt aktiv ist.
Andreas Steffen

Kapitel 12. Mehr als nur die Rückenlehne: Gesund durch Veränderungen gehen

Zusammenfassung
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist heutzutage weit mehr als nur die adäquate Helligkeit von Glühbirnen oder der korrekte Winkel von Schreibtischstuhlrückenlehnen. Ein Unternehmen ist gesund, wenn seine Beschäftigten es sind. Was man dafür tun kann, warum Yoga ein Wettbewerbsfaktor ist, wie Resilienz aufgebaut und erhalten werden kann, was man von Wikingern dafür lernen kann und welche sieben Faktoren uns Menschen gut durch stürmische Zeiten geleiten, wird hier beschrieben, bevor Melanie Griebsch, Start-up Consultant bei der BARMER, über das Onboarding in Flugzeugen und Unternehmen sowie auch über das Aufstehen nach dem Stolpern spricht.
Andreas Steffen

Kapitel 13. Ein guter Tag: Veränderung und Verbesserung mit Kaizen

Zusammenfassung
„Veränderung zum Besseren“, dahinter steht ein fast schon philosophisches Prinzip namens Kaizen, das auf eine dauerhafte Qualitäts- und Effizienzsteigerung ausgerichtet ist. Dabei ist die sogenannte Neuroplastizität eine wichtige Grundvoraussetzung, die uns Menschen Zeit unseres Lebens zu Veränderung befähigt. Verschwendung und Dysbalance sollten möglichst vermieden werden, wenn optimale Wertschöpfung – im Unternehmen wie für uns selbst – das Ziel ist. Kirschblüten und Sushi haben hierbei ebenfalls einen Einfluss wie auch Sauberkeit und Disziplin. Wie sich dieses Prinzip positiv auf die Herstellung von Flugzeugtriebwerken auswirkt, beschreibt Dr. Robert Angst, der bei Rolls-Royce Deutschland für das Business Improvement zuständig ist.
Andreas Steffen

Kapitel 14. Wie eine Balanced Scorecard für Veränderungen nützlich sein kann

Zusammenfassung
Wann genau geraten die meisten Seiltänzer aus der Balance? Und was ist wichtig, damit Menschen und Organisationen gut ausbalanciert sind? Anhand welcher Faktoren misst man seine Zufriedenheit und in welcher Maßeinheit drückt sich diese Zufriedenheit aus? Und was genau kann Balance eigentlich bei einem Menschen bedeuten? Die Balanced Scorecard wurde entwickelt, damit gute Strategien besser in erfolgreiche Aktivitäten umgesetzt werden können. Was für Unternehmen funktioniert, lässt sich auch für einzelne Menschen nutzen, wenn man dabei auf einige Aspekte achtet, die in diesem Kapitel beschrieben werden. Sowohl betriebswirtschaftliche Kennzahlen als auch emotional KPIs spielen eine wichtige Rolle, um solch eine dauerhafte Balance herzustellen, wie Kristina Giordano, Senior Consultant bei Sopra Steria Consulting, im abschließenden Gespräch berichtet.
Andreas Steffen

Kapitel 15. Fakten für die Kristallkugel: Data Science und Coaching

Zusammenfassung
Vorhersagen, Mustererkennung und Signalverarbeitung: Wofür komplexe mathematische Verfahren auf Basis großer Datenmengen im Geschäftsbereich genutzt werden, das ist gleichermaßen im Coaching wichtig. Die Arbeit mit Hypothesen ist für viele Formen von Veränderungsprozessen elementar, wenn diese strategisch angegangen werden. Aber darf man sich in eine Hypothese verlieben, sie sogar heiraten? Cicero, Platon und Sokrates tragen zu diesen und weiteren Aspekten bei, die in diesem Kapitel ganz ohne Kristallkugel betrachtet werden. Warum Architekten Power haben, weshalb Data Scientists auch Coaches sind und was ein Nussknacker mit Datenanalyse zu tun hat, beschreibt Dr. Paul von Bünau, Managing Director der idalab GmbH, im Interview.
Andreas Steffen

Kapitel 16. Haben Sie bereits Ihr Ikigai gefunden?

Zusammenfassung
Nach Kanban und Kaizen tritt hier mit Ikigai der dritte japanische Begriff auf. Das scheint ein neues Prinzip zu sein, dieses Ikigai … weit gefehlt: Ikigai gibt es bereits seit dem 14. Jahrhundert. Bei diesem schon ebenso lange wie auch erfolgreich erprobten Ansatz gibt es Parallelen zur Balanced Scorecard und zum Business Model Canvas, die anhand einer nachvollziehbaren Herangehensweise zum Einsatz für das persönliche Wohlbefinden kommen. Dahinter stehen Themen wie Zufriedenheit, Selbstverantwortung, Motivation und Potenzialentfaltung, die für einzelne Menschen ebenso wichtig sind wie für Teams und Organisationen. Passion trifft auf Mission, Profession und Berufung. Endlich Wochenende? Daraus wird möglicherweise bald die dauerhafte Freude auf den Montag. Wie das gehen kann, erklären Yvonne Stoffel und Wen Long Qu, die beiden Geschäftsführer von The Ikigai Mind.
Andreas Steffen

Kapitel 17. New Work für und mit sich selbst

Zusammenfassung
Was ist dieses neue Arbeiten eigentlich genau und welche Rolle spielen Pyramiden dabei? Selbstwirksamkeit, Resilienz und Empowerment sind integrale Bestandteile, wenn Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit und aktive Teilhabe erreicht werden wollen. Ein Modell für Führungskompetenz wird auf Selbstführung projiziert, die Abschaffung von Hierarchien wird diskutiert und Kritik vom New Work-Namensgeber vorgestellt, bevor es im Gespräch mit dem Antiberater Sven Franke weiter ins Eingemachte geht. Dort dreht es sich um aufzubauendes Vertrauen und abzulegende Masken, um Mitbestimmung und Muskelkater sowie um die Frage, ob New Work vielleicht New Life heißen sollte.
Andreas Steffen

Kapitel 18. Virtuelle Realitäten im echten Leben

Zusammenfassung
Werden Coachinggespräche zukünftig virtuell und mit emotionalen Avataren stattfinden? Was genau ist eigentlich die Wunderfrage? Wie hängt das Raumschiff Enterprise mit dem Studio Babelsberg und lösungsorientiertem Arbeiten zusammen? Beispiele aus der aktuellen Forschung rund um Virtual und Augmented Reality zeigen den aktuellen Stand von Computern, die Gefühle verstehen wollen, und deren derzeitiger Akzeptanz. Pokémon Go und der Rasenmähermann haben einen kurzen Auftritt, bevor Susanne Hellwig, Teamleiterin des Virtual Reality Labors von Bombardier Transportation, im Interview über Modellbau, integrierte Gerüche, virtuelle Schalthebel und reale Powerwalls spricht.
Andreas Steffen

Kapitel 19. Bauchgefühl 5.0: Sind wir bald die Roboter?

Zusammenfassung
Wo steht Künstliche Intelligenz heute? Ist sie eng, schwach oder stark? Werden Algorithmen übermorgen die Weltherrschaft übernehmen? Falls ja: Wie steht es um deren Moral und Ethik – und ist beides überhaupt relevant? Sie werden Abu Abdallah Muhammad ibn Musa al-Khwarizmi in diesem Kapitel ebenso begegnen wie Wall-E, seiner Freundin Eve, Alan Turing und seinem Test sowie einem ukrainischen Teenager namens Eugene Goostmann. Anhand einer Ampelschaltung wird beschrieben, worin Descartes’ Denkfehler bestand, welche neun Arten von Intelligenz bislang bekannt sind und welche Rolle Intuition bei KI-Systemen und unseren menschlichen Entscheidungsprozessen einnimmt. Bevor die beiden KI- und Sprachexperten Feiyu Xu und Hans Uszkoreit von ihren chinesischen Abenteuern berichten, wird außerdem der Zusammenhang von vermeintlich intelligenten Computern und Katzenbildern erörtert.
Andreas Steffen

Kapitel 20. Die Zukunft ausprobieren mit richtig echten Menschen

Zusammenfassung
Funktionierende Zusammenarbeit, echte Kollaboration und Synergieeffekte im täglichen Handeln sind von gut designten Prozessen mindestens so sehr abhängig wie vom Verständnis für menschliche Kommunikation und Emotion. Die Methode des Social Prototypings greift neben Design Thinking noch viele weitere Aspekte auf, um Konflikte und Erfahrungen sichtbar und erlebbar zu machen, weil zu erfolgreicher Veränderung eben mehr gehört als Kennzahlen und Kästchen in Organigrammen. Welche Rolle unser Spieltrieb, digitale Empathie und eine musikalische Treppe in Stockholms Untergrund dabei einnehmen? Warum wir andere gut aussehen lassen und mehr Angebote machen sollten? Was wir von Förstern, Bäumen, Elfen und Zauberern lernen können? Dazu erfahren Sie mehr in diesem Kapitel, das durch ein Gespräch mit dem praktizierenden Wirtschaftsnarren und Improvisationsexperten Martin A. Ciesielski abgerundet wird.
Andreas Steffen

Kapitel 21. Mehr oder weniger am Ende: Gedanken zum Abschluss

Zusammenfassung
Zum Abschluss des Buches wird nun das Anfangs aufgeworfene Neun-Punkte-Problem aufgelöst – mit gleich drei Lösungsmöglichkeiten. Einige im besten Sinne merkwürdige Auffälligkeiten, diverse Querverbindungen und ein zwanzigteiliger Werkzeugkasten werden vorgestellt. Schlussendlich werden die Leserinnen und Leser auch noch zum Mit- und Selberdenken und sogar zum vorsätzlichen Regelbrechen aufgefordert.
Andreas Steffen

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