Skip to main content
main-content

14.01.2019 | Mess- und Prüftechnik | Nachricht | Onlineartikel

Bertrandt baut in Deutschland zwei neue Emissions-Prüfzentren

Autor:
Patrick Schäfer

Bertrandt hat den Bau zweier Fahrzeug-Emissions-Prüfzentren in Freising bei München und Tappenbeck bei Wolfsburg angekündigt. Dafür investiert der Entwicklungsdienstleister rund 80 Millionen Euro.

Bertrandt reagiert auf den steigenden Bedarf an Prüfeinrichtungen in der Automobilindustrie und erweitert mit dem Bau der Fahrzeug-Emissions-Prüfzentren sein Leistungsspektrum. "Wir erkennen einen deutlichen Trend zur Verlagerung von Entwicklungs- und Absicherungsverantwortung zu externen Partnern. Hier sehen wir großes Potenzial, um Bertrandt weiter am Markt zu positionieren und unser Know-how auszubauen", sagt Matthias Rühl, Fachbereichsleiter Powertrain/Fahrwerk bei Bertrandt.

Die Schwerpunkte beider Prüfzentren liegen auf Zertifizierung, Homologation, RDE-Entwicklungen sowie weiteren Entwicklungsumfängen zur Absicherung von Antriebskonzepten der Zukunft. "Das Besondere an diesen beiden Prüfzentren ist, dass wir neben konventionellen Antrieben mit unterschiedlichen Kraftstoffen auch alternative Antriebskonzepte wie Hybrid- oder Elektroantriebe nach den neuesten gesetzlichen Vorgaben testen und absichern können", so Rühl. 

Bertrandt ermöglicht Heißland-Tests im Labor

Die beiden identischen Prüfzentren haben jeweils eine Größe von etwa 1,5 Fußballfeldern. An jedem Standort gibt es drei Allradrollen-Prüfstände mit einer Systemleistung von 360 Kilowatt je Prüfstand. Alle Kammern können einen Temperaturbereich von -7 °C bis +35 °C abdecken. Die Prüfzentren verfügen über 80 Stellplätze im Inneren des Gebäudes, die auf Temperaturen zwischen -25 °C und +23 °C konditionierbar sind. Im Rollenprüfstand mit Höhenkammer können neben Höhen von bis zu 4.200 Metern auch verschiedene Sonneneinstrahlungen simuliert werden. Diese Prüfzelle ist als Hochleistungssystem mit 550 Kilowatt Nennleistung und einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h ausgelegt.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.11.2018 | Ökonomische Trends | Ausgabe 11/2018

Auswirkungen des neuen WLTP-Prüfverfahrens

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Und alles läuft glatt: der variable Federtilger von BorgWarner

Der variable Federtilger von BorgWarner (VSA Variable Spring Absorber) ist in der Lage, Drehschwingungen unterschiedlicher Pegel im laufenden Betrieb effizient zu absorbieren. Dadurch ermöglicht das innovative System extremes „Downspeeding“ und Zylinderabschaltung ebenso wie „Downsizing“ in einem bislang unerreichten Maß. Während es Fahrkomfort und Kraftstoffeffizienz steigert, reduziert es gleichzeitig die Emissionen, indem der VSA unabhängig von der Anzahl der Zylinder und der Motordrehzahl immer exakt den erforderlichen Absorptionsgrad sicherstellt.
Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

Bildnachweise