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11.03.2020 | Mess- und Prüftechnik | Nachricht | Onlineartikel

ZF stellt Reifenverschleiß-Prüfstand Tread Wear Tester vor

1 Min. Lesedauer

Mit dem ZF Tread Wear Tester können Reifenhersteller den Abrieb ihrer Reifen testen und verbessern. Bei Reifenverschleiß-Testfahrten werden verschiedene Straßenbedingungen simuliert.

Der ZF Tread Wear Tester ermöglicht Reifenherstellern die Nachbildung realer Fahrprofile am Prüfstand, um das Verschleißverhalten eines Reifens zu ermitteln. Beim "Indoor Testing" können Temperatur, Fahrgeschwindigkeit, Straßenuntergrund und Fahrereinflüsse rund um die Uhr simuliert werden. Desweiteren können individuelle Streckenprofile vorher definiert werden. 

Pkw können mit bis zu einer Geschwindigkeit von 180 km/h getestet werden, Lkw-Reifen mit bis zu 160 km/h. Die Lasteinregelung beträgt bis zu 25 Kilonewton bei Pkw-Reifen und bis zu 60 Kilonewton bei Nutzfahrzeug-Reifen. Durch verstellbare Sturz- und Schräglaufwinkel können auch Kurvenfahrten simuliert werden. Mit der über dem Reifen eingebauten "Powder Supply Unit" kann die natürliche Reibung auf der Straße durch Staub und Schmutz nachgestellt werden.

Reifenabriebsmessung per Laser

Die Reifenabriebsmessung erfolgt vollautomatisch während des Betriebs, dabei dreht sich der Reifen in geringer Geschwindigkeit. Die trianguläre Lasermessung ist hinter dem Reifen montiert und misst den Reifenabrieb nach einer bestimmten Kilometeranzahl. Der Abrieb wird in lateraler Richtung bei kontinuierlicher Bewegung oder in Schritten gemessen, eine radiale Ausrichtung ermöglicht die Messung verschiedener Reifengrößen. Eine spezielle Anlage saugt den anfallenden Abrieb ab, bevor er gemessen und gereinigt wird.

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