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29.09.2017 | Mess- und Prüftechnik | Nachricht | Onlineartikel

IAV eröffnet neue Crashanlage bei Ingolstadt

Autor:
Patrick Schäfer

Der Engineering-Partner IAV hat in Großmehring bei Ingolstadt eine neue Crashanlage in Betrieb genommen. In die Halle wurden etwa 25 Millionen Euro investiert.

Auf 10.000 Quadratmetern Fläche kann der Automobilentwickler Front-, Seiten und Heckcrashs durchführen – auch für Elektroautos. Für Rollover-Versuche gibt es gar eine eigene Halle. Der 100 Tonnen schweren Betonblock auf der Crashbahn ist für Aufprallgeschwindigkeiten bis maximal 120 km/h ausgelegt. Er lässt sich auch seitlich aus der Bahn verschieben, damit zwei Fahrzeuge mit jeweils bis zu 50 km/h frontal aufeinanderprallen können. 

In einem eigenen Bereich wird bei den Rollover-Versuchen durch Kippen oder Rotieren der Versuchsfahrzeuge die Auslösesensorik der Airbags getestet. Eine LED-Beleuchtung sorgt für eine flächige Ausleuchtung. Bis zu 20 Kameras liefern pro Sekunde mindestens 1.000 Bilder in HD-Qualität. 

Auch Crashtests mit Elektroautos möglich

Für den Test von Elektrofahrzeugen steht ein fahrbarer Roboter zur Verfügung, der die Temperatur der Karosserie misst und auf Gasaustritt der Batterie testet. Auch eine mögliche Spannung auf der Außenhaut wird gemessen. Ein spezielles Förderfahrzeug kann den Versuchsträger ins Freie bewegen, wo er beobachtet und gesichert werden kann. "Alle weltweit geltenden gesetzlichen Anforderungen lassen sich mit der neuen Crashanlage überprüfen", sagt Thomas Papenheim, Geschäftsführer bei IAV-Fahrzeugsicherheit.

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