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20.02.2019 | Mess- und Prüftechnik | Nachricht | Onlineartikel

Freudenberg prüft Wellendichtringe in Elektromotoren

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Freudenberg Sealing Technologies hat neue Prüfstände für Wellendichtringe in Elektromotoren eröffnet. Sie ermöglichen die Reibmomentmessung bei Drehzahlen von bis zu 36.000 Umdrehungen pro Minute.

Die neuen Prüfstände von Freudenberg Sealing Technologies sind speziell für die hochbelasteten Wellendichtringe in Elektromotoren geeignet. Sie sollen Aufschluss über die auftretenden Belastungen geben und so die Gesamteffizienz und Dauerhaltbarkeit elektrischer Antriebe steigern. Aktuelle Serien-Elektromotoren erreichen derzeit maximale Drehzahlen von über 20.000 Umdrehungen pro Minute, sodass für die Reibmessung gesonderte Prüfstände benötigt werden. Diese sind auf zukünftig mögliche Drehzahlen von bis zu 36.000 Umdrehungen ausgelegt.

Das Drehmoment im Prüfstand wird von wassergekühlten Hochdrehzahl-Spindelantrieben erzeugt. Die Prüftrommel ist sowohl radial als auch axial mit nahezu reibungsfreien Luftlagern ausgestattet, um das Reibmoment der Dichtung möglichst genau bestimmen zu können. Die Prüfstände erfassen außerdem die Impedanz von Dichtungen in einem weiten Frequenzbereich. Um einer Entladung einer auftretenden Spannung über die Wellenlager und daraus resultierenden Oberflächenschäden durch Elektroerosion vorzubeugen, bietet Freudenberg jetzt schon ein leitfähiges Vlies an. 

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