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Über dieses Buch

Sarah Eckardt analysiert den Zusammenhang der Dimensionen des Innovations- und Intrapreneurship-Klimas mit den unternehmerischen und innovativen Verhaltensweisen der Mitarbeiter, die neue Produkte oder Dienstleistungen innerhalb der bestehenden Strukturen eines Unternehmens entwickeln und dabei auch interne Widerstände überwinden. Aufbauend auf einer empirischen Analyse werden konkrete Erkenntnisse über Faktoren gewonnen, die vom Management beeinflussbar sind und zur Gestaltung der Rahmenbedingungen für Innovation eingesetzt werden können.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Die Beschäftigung mit der Frage, auf welche Weise es Organisationen gelingen kann, dauerhaft innovativ zu bleiben, besitzt eine lange Tradition (Antoncic/ Hisrich 2001, S. 495). Neben den vielfältigen Möglichkeiten, Innovationen aus externen Quellen zu nutzen und den internen Innovationsbemühungen im Sinne eines systematischen Innovationsprozesses insbesondere der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, erscheint Intrapreneurship als eine weitere ernstzunehmende Option (Antoncic/ Hisrich 2003, S. 20).
Sarah Eckardt

2. Definitorische Grundlagen

Die Notwendigkeit, bestimmte tragende Begrifflichkeiten zu definieren, ist im Forschungsfeld des Intrapreneurship, aber auch im Bereich der Klimaforschung von besonderer Relevanz. Zwei Aspekte sind hierfür ausschlaggebend: Zum einen führt die Schnittstelle zu anderen Disziplinen wie der Psychologie zu unterschiedlichen Perspektiven und damit auch Definitionen. Zum anderen handelt es sich nicht um einen neuen, sondern vielmehr über Jahrzehnte hinweg gewachsenen Forschungsbereich. In diesem Zeitraum haben sich zahlreiche Begrifflichkeiten herausgebildet.
Sarah Eckardt

3. Theoretisch-konzeptioneller Bezugsrahmen

Neben der Definition einschlägiger Begrifflichkeiten spielen auch theoretische Hintergründe und Konzepte eine Rolle für das umfassende Verständnis der Thematik des Innovations- und Intrapreneurship-Klimas. Um die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, werden insbesondere die Stellung von Innovation im Lebenszyklus von Unternehmen sowie die Theorie der Ambidextrie betrachtet.
Sarah Eckardt

4. Entwicklung des Diagnoseinstrumentes – Determinanten des Klimas

Die Idee, das Innovations- und Intrapreneurship-Klima einer Organisation zu diagnostizieren, besteht seit Langem. Es existieren zahlreiche konzeptionelle Arbeiten, in denen Überlegungen zu den Einflussfaktoren eines innovationsfördernden Klimas im weitesten Sinne angestellt werden. Auch finden sich empirische Forschungsansätze. Diese Beiträge werden vorgestellt und beurteilt, um einen Überblick der Defizite der Unternehmensdiagnostik zu erhalten. Anschließend werden neun Dimensionen des Innovations- und Intrapreneurship-Klimas auf Grundlage der Literaturbasis entwickelt und Hypothesen über den Zusammenhang der Dimensionen mit unternehmerischen Verhaltensweisen von Mitarbeitern abgeleitet. Der Fragebogen zur Erhebung von Daten wird in Abschnitt 4.5 beschrieben.
Sarah Eckardt

5. Einsatz des Diagnoseinstrumentes

Die erste Befragungswelle unter Einsatz des Diagnoseinstrumentes dient der Itemreduktion. Die konkrete Zielsetzung, die Charakteristika der Datenerhebung sowie eine Untersuchung der Güte des Instrumentes und der Selektionsprozess zur Auswahl geeigneter Items werden im Folgenden dargestellt. Das Resultat ist die Validierungsversion des Diagnoseinstrumentes.
Sarah Eckardt

6. Empirische Untersuchung: Einsatz der Validierungsversion

Bei der Entwicklung des Diagnoseinstrumentes für Innovations- und Intrapreneurship-Klima spielt die erste Befragungswelle eine entscheidende Rolle. Als Grund hierfür nennen Backstrom/ Hursch (1963, zit. nach Hunt et al. 1982, S. 269): „No amount of intellectual exercise can substitute for testing an instrument designed to communicate with ordinary people.” Diese Arbeit endet nicht mit der Generierung einer einsatzfähigen Validierungsversion, sondern sieht als relevant an, darüber hinaus Erkenntnisse durch den erneuten Einsatz in einer Validierungsstudie zu gewinnen. Forscher haben vielfach auf die Notwendigkeit ernstzunehmender Tests (Hunt et al. 1982, S. 269) sowie des wiederholten Einsatzes von Messinstrumenten hingewiesen. Beide Aspekte sollen daher entsprechende Berücksichtigung finden.
Sarah Eckardt

7. Deskriptive Statistik, Mittelwertvergleiche und Reliabilität

Der Zusammenhang der Dimensionen des Innovations- und Intrapreneurship-Klimas mit den unternehmerischen und innovativen Verhaltensweisen und damit die Validität des Diagnoseinstrumentes soll im gemeinsamen Datensatz aus erster Befragungswelle und Validierungsstudie untersucht werden. Zunächst werden die dazu notwendigen Variablen vorgestellt und insbesondere die unabhängigen Variablen anhand von Mittelwertvergleichen analysiert. Die Soll- und Ist-Diagnose wird verglichen und die Reliabilität der Validierungsversion des Diagnoseinstrumentes untersucht.
Sarah Eckardt

8. Validierung: Multivariate Analyse

„Die Methoden der empirischen Datenerhebung haben die Funktion, Ausschnitte der Realität, die in einer Untersuchung interessieren, möglichst genau (…) abzubilden.“ (Bortz/ Döring 2006, S. 140). Für die Validierung des Diagnoseinstrumentes für Innovations- und Intrapreneurship-Klima ist insbesondere relevant, ob das aufgestellte Hypothesenmodell mit den in der Realität beobachteten Daten übereinstimmt. Die Überprüfung der Hypothesen ermöglicht die Beurteilung der Kriteriumsvalidität des Instrumentes. Im konkreten Fall wird die spezifische Übereinstimmungsvalidität oder konkurrente Validität überprüft (Bühner 2011, S. 63), die sich auf die innovativen und unternehmerischen Verhaltensweisen der Mitarbeiter bezieht, die zeitgleich mit den Dimensionen des Innovations- und Intrapreneurship-Klimas erhoben wurden (siehe Abschnitt 5.2). Der Hypothesentest erfolgt anhand der Methodik der Regressionsanalyse. Zusätzlich werden die Hypothesen im Sinne einer Überprüfung der Robustheit in einem Strukturgleichungsmodell geprüft.
Sarah Eckardt

9. Diskussion, Konklusion und Ausblick

Im letzten Kapitel dieser Arbeit werden die Ergebnisse unter Betrachtung der zu Anfang formulierten Forschungsfragen bewertet. Implikationen für die wissenschaftliche Forschung und organisationale Praxis werden formuliert. Anschließend wird sowohl auf Limitationen eingegangen als auch werden Wege für zukünftige Forschungsarbeiten aufgezeigt, die in dieser Arbeit vorliegende Einschränkungen berücksichtigten.
Sarah Eckardt

Backmatter

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