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11.03.2021 | Metalle | Nachricht | Online-Artikel

Stahlbatteriegehäuse: Fügetechnik und Korrosionsschutz im Fokus

verfasst von: Thomas Siebel

1 Min. Lesedauer

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In einem Forschungsprojekt soll ein gewichtsoptimiertes Batteriegehäuse aus höchstfestem Stahl entwickelt werden. Die Umweltwirkungen werden einem Referenzgehäuse aus Aluminium gegenübergestellt.

In einem Forschungsprojekt unter Leitung des Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) der Universität Paderborn soll ein kalibrierbarer modularer Batteriekasten aus Stahl entwickelt werden. Dabei wollen sich die Partner die Vorteile von höchstfesten Stählen gegenüber den etablierten Aluminiumbauweisen zu Nutze machen, zum Beispiel dass Strukturen aus höchstfesten Stahlschalen oder -rollprofilen vergleichsweise kompakt, und damit material- und gewichtssparend ausgelegt werden können. Zudem lassen sie sich relativ einfach crashsicher konstruieren. Bei den Füge- und Korrosionsschutzverfahren werden gezielt solche untersucht, die eine wirtschaftliche und nachhaltige Fertigung sowohl geringer als auch großer Stückzahlen ermöglichen. Eine vollständige Lebenszyklusanalyse soll die Umweltbelastungen der Stahlvariante marktgängigen Referenzenmodellen gegenüberstellen, die in der Regel aus Aluminium-Strangpressprofilen aufgebaut sind.

Projektpartner sind neben dem LWF das ika der RWTH Aachen sowie die Fraunhofer-Institute IPK und IPA. Das Projekt mit einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren wird mit 1,3 Millionen Euro wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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