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Hochleistungsmagnete sollen weniger Seltene Erden enthalten

  • 12.09.2024
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Europa ist abhängig von Seltenen Erden für die Energiewende. 15 europäische Partner wollen nun den Anteil des Rohstoffs in Nd-Fe-B-Hochleistungsmagnete senken. Dafür gestalten sie das Material auf Einzelkornebene um.

An dem europäischen Projekt sind unter anderem die Hochschulen in Pforzheim und Aalen sowie die Unternehmen Robert Bosch und Hypromag beteiligt.


Konventionell gesinterte Magnete auf Basis von Neodym-Eisen-Bor (Nd-Fe-B) bestehen aus mikroskopisch kleinen Körnern. Die Partner im Projekt Greene wollen nun einkörnige Nd-Fe-B-Permanentmagnete mit einer neuen Korngrenzfläche entwickeln. Dadurch soll zum einen der Anteil an Seltenen Erden (SE) im Material sinken, zum anderen versprechen sich die Partner eine um etwa 20 % höhere Koerzitivfeldstärke, eine um 10 % höhere magnetische Remanenz und ein um 20 % höheres maximales Energieprodukt.

Dafür schaffen sie im ersten Schritt mithilfe mikromagnetischer Simulationen und computergestützter Thermodynamik neue Korngrenzen und -flächen. Nach einer ersten Testphase soll die Technologie dann auf isolierte Körner aus recycelten und frischen Materialströmen angewendet werden, um eine neue Form von Magneten zu entwickeln. Am Ende des Projekts soll das Herstellungssystem in einer realen Betriebsumgebung eingesetzt werden. Das von der Europäischen Union geförderte Projekt wird vom Institut Jozef Stefan in Slowenien koordiniert. Aus Deutschland nehmen unter anderem die Hochschulen in Pforzheim und Aalen sowie die Unternehmen Robert Bosch und Hypromag teil.

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