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Über dieses Buch

Charlotte-Angela Hoffmann konzipiert ein Prozess- und Vorgehensmodell zur Steuerung von Baukastenprojekten am Beispiel der Automobilindustrie. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des modularen Baukastens führt dazu, dass Strukturen und wesentliche Kernprozesse mit ihren Eskalations- und Entscheidungswegen zu modifizieren sind. Die induktiv zu erstellende Methodik der Autorin basiert auf einer detaillierten Analyse der Steuerungsprozesse in Bezug auf den Produktentstehungsprozess. Die exemplarische Anwendung auf ein ausgewähltes Pilotprojekt der Schiffbauindustrie ermöglicht der Autorin anhand der praxisnahen Reflexion des Konzepts eine Validierung der Methodik. Abschließend bietet sie eine wissenschaftliche Bewertung, woraus eine Einordnung in die Methodensystematik und eine Bewertung der Anwendbarkeit resultiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

In der gegenwärtigen Fachliteratur befasst sich eine Reihe von Autoren mit den komplexen Anforderungen der Fertigungsbranche, die das Ergebnis der sich ständig ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind. NEHUIS ET. AL. (2012) betrachten diese Fakten neben der fachübergreifenden und gemeinschaftlichen Entwicklung und der zunehmenden Globalisierung vor dem Hintergrund der Verschärfung des Wettbewerbs (vgl. NEHUIS ET AL. 2012, STECHERT UND FRANKE 2009a, STECHERT UND FRANKE 2009b, DOMBROWSKI ET AL. 2006).
Charlotte-Angela Hoffmann

Kapitel 2. Integrierte Produktentwicklung und Management

Kunden erwarten qualitativ hochwertige Produkte mit einem hohen Individualisierungsgrad, die aber trotzdem kostengünstig sind (vgl. HAB UND WAGNER 2010:9). Für Unternehmen bedeutet dies, Produkte mit den gegebenen Ressourcen in kurzer Zeit mit möglichst geringen Entwicklungs- bzw. Herstellkosten und dennoch mit einer hohen Qualität auf den Markt zu bringen (vgl. WERNERS 2006:201). Das Primärziel der erfolgreichen Produktrealisierung ist geprägt durch das Projektvolumen und den einhergehenden Einflussfaktoren Einsatzmittel, Zeit und Projektziel.
Charlotte-Angela Hoffmann

Kapitel 3. Komplexitätsmanagement in der Automobilindustrie

Im vorangegangenen Kapitel wurden die wesentlichen Aspekte der integrierten Produktentwicklung und des –managements aufgezeigt. Dazu wurden die Organisationsentwicklung, die methodische Produktentwicklung und deren Gestaltungselemente sowie Vorgehensmodelle näher betrachtet. Besonderes Augenmerk lag auf dem Themenbereich der Systeme bzw. deren Entwicklung. Basierend auf dem erarbeiteten Verständnis des Systems Engineering wird im folgenden Kapitel das „Komplexitätsmanagement in der Automobilindustrie“ betrachtet.
Charlotte-Angela Hoffmann

Kapitel 4. Produkt- und produktionsseitige Strukturierungskonzepte

Die Auswahl eines geeigneten Produkt- und Produktionsstrukturierungsprinzips kann einen positiven Effekt auf die als komplex zu betrachtende Produktentstehung haben, sodass Kosten- und Nutzenansätze effizient umgesetzt werden können (vgl. SCHUH 2005:125).
Charlotte-Angela Hoffmann

Kapitel 5. Ansätze der modularen Produktentwicklung in der Praxis

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt im Bereich der Automobilindustrie. Die speziellen Charakteristika der Produktentwicklung in der Automobilbranche wurden in den vorherigen Kapiteln eingeleitet. Die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen ist laut der Klassifikation der Wirtschaftszweige durch das Statistische Bundesamt eine Untergruppe der Fahrzeugbaubranche (vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT 2008).
Charlotte-Angela Hoffmann

Kapitel 6. Theoriegeleitete Methoden und Vorgehensweisen der modularen Produktentwicklung

Der vorliegende Abschnitt beruht in überarbeiteter Form auf den Darstellungen von HOFFMANN UND VIETOR (2014) in „Es liegt im Auge des Betrachters… Organisatorische Anforderungen an die Steuerung von modularen Baukästen in der Automobilindustrie“.
Charlotte-Angela Hoffmann

Kapitel 7. Die empirische Studie: Forschungsmethodik und Forschungsprozess

Um bei der empirischen Forschung die Qualität des Weges zur wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung belegen zu können, ist die Festlegung vergleichbarer Kriterien notwendig. Die geschaffenen Gütekriterien weisen einen normativen Charakter auf und definieren die Art und Weise des Vorgehens, um zuverlässige und gültige Ergebnisse zu generieren (vgl. LAMNEK 2010:127ff.). Bei dem qualitativen Sozialforschungsansatz nach MAYRING (2002) wird Abstand von den klassischen Gütekriterien Validität und Reliabilität der quantitativen Forschung genommen, da diese für das qualitative Paradigma nicht ausreichend sind (vgl. LAMNEK 2010:131f. und MAYRING 2002:140ff.).
Charlotte-Angela Hoffmann

Kapitel 8. Methodik zur Steuerung eines modularen Baukastens in der Produktentwicklung

Um eine Methodik zur Steuerung modularer Baukästen in der Produktentwicklung zu konzipieren, wurden Aufbauorganisation und vorhandene Vorgänge der modularen Baukastensystematik des gewählten Fallbeispiels in Kapitel 7 analysiert und dokumentiert. Anhand dieser Ergebnisse und den Anforderungen aus den vorausgegangenen Kapiteln werden die Anforderungen an eine Methodik zur Steuerung modularer Baukästen in der Produktentwicklung abgeleitet.
Charlotte-Angela Hoffmann

Kapitel 9. Praktische Anwendung: Beispiel Bootsmotor

Der vorliegende Abschnitt beruht in überarbeiteter Form auf den Darstellungen von HOFFMANN UND VIETOR (2015) in „Baukastengerechte Produktentwicklung im Schiffbau am Beispiel von Marinemotoren“.
Charlotte-Angela Hoffmann

Kapitel 10. Zusammenfassung und Ausblick

Volumenhersteller wie Volkswagen oder Toyota senken mittels des Baukastenprinzips ihre Stückkosten wirkungsvoll. Im Premiumsegment ist der Einsatz der Baukastenbauweise problematisch, obwohl die resultierenden Skaleneffekte auch für Automobilhersteller mit einem geringeren Absatz entscheidend sind, um effizient zu arbeiten (vgl. KLINK UND GÄNZLE 2010). KLINK UND GÄNZLE (2010) führen dazu die Notwendigkeit von unternehmensübergreifenden Kooperationen auf, wobei Hersteller divergente Anforderungen von Skaleneffekt versus Markendifferenzierung ausbalancieren müssen.
Charlotte-Angela Hoffmann

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